Die Sache mit der Landtagswahl in Bayern

Nun ist passiert was in den Voraussagen lang und zäh angekündigt wurde: „Sunnyboy Söder“ und Old – Man – Seehofer (ehemaliger Bundes – Gesundheitsminister) haben die CSU –Karre in den Dreck gefahren. Darf man das so sagen? Tatsächlich gelang es dem Letztgenannten in allerletzter Minute, die „rechte Flanke zu schließen“! Die AfD musste sich mit 11 Prozent der Wählerstimmen begnügen, ansonsten hätten es gut und gerne 15 Prozent werden können. Die bayerische Parole „Mia san Mia“ – zu deutsch – „nach uns die Sintflut“ ließ Söder formulieren: „Wir koalieren nur mit einer bürgerlichen Partei“! Dass bei der Landtagswahl eine adelige Partei angetreten war, muss dem Unterzeichner entgangen sein.

Die Frage sei erlaubt, weshalb ein Zusammenschluss mit der freien Wählerschaft angestrebt wird, wohingegen sich selbige doch von der CSU absetzen wollte? Das Gerangel um die Pöstchen dürfte spannend werden.

Bei den Wahlanalysen sollte sich das Augenmerk auf die GRÜNEN richten. Weshalb hat diese Partei so enorm zugelegt? Waren das Frustwähler, die zu den 18 Prozent im Wahlergebnis verholfen haben? GRÜNE mit 18 Prozent, ausgerechnet in Bayern!

Deutsche neigen dazu, an Notbremsen zu hantieren, wenn Ihnen das Wasser buchstäblich bis zum Halse steht, so dass es beim „Frohlocken“ schon hinein läuft. Was ist passiert, meine Damen und Herren Schwerenöter?

Nur weil irgendwelche „Wissenschaftler“ nun ihre Stimmen erheben und sowohl vor der Viel- und Spaßfliegerei warnen als auch zum Entzug von Beförderungen der „Mensch- und Sachwerte“ durch „pampdieselgetriebene“ Kreuzfahrt- und Containerschiffe raten, kann es doch nicht zur umweltbewussten Reaktion der Bayern gekommen sein?

Wobei: wir zählen auch Franken und Schwaben zu den Bayern und nebenbei, Karl der Große würde sich im Grabe umdrehen, wenn er  dessen im Nachhinein gewahr würde.

An der Stelle greift ein vertonter Schwank, in dem es heißt: „Gott sei Dank, sie wissen`s nicht, die Liebe macht sie blind!“

Nein, die Gründe für den Wahlerfolg der GRÜNEN sind das Ergebnis praktischer Erfahrungen. Ein überfluteter Keller inklusive Schlamm-Extrakt, ein Erdrutsch, der ein paar Autos ineinander schiebt, ein Sommer mit Treibhaustemperaturen inklusive Ernteausfällen, Wasserknappheit, ein Moorbrand, der nicht zu löschen war und unfähige Regierungen, die sich ihrer selbst willen  an „die Köpfe“ kriegen, lassen selbst deutsche Michel nachdenklich werden. Jene Michel sind gemeint, die stets ihrer Obrigkeit huldigen, selbst wenn eine falsche Entscheidung die andere jagt.

Wie hatte Frau Nahles noch gesagt? Ach ja, „jetzt gibt es was auf die Fresse!“ Die erste weitsichtige Erkenntnis aus der SPD-Reihe nach Brandt und Schmidt.

Selbst Trump scheint durch eine neue Erkenntnis gequält:“ Es gibt doch einen Zusammenhang zwischen dem CO2  und der Erderwärmung – natürlich nicht von der Industrie verursacht.“ Na sicher, hat es nicht gerade wieder einen Hurrikan in der Gegend von Florida gegeben? Irgendwo muss da ein Nest sein, vermutet  der „dicke Blonde mit dem zu großen Schuh!“

Da haben wir Deutsche aber Glück gehabt, dass die Bayern den nicht wählen durften! Pardon, das nehme ich selbstverständlich zurück!

Prost! Austrinken, rät der alte Kunstmeister mit einem Augenzwinkern!

Ich kann es jenen nicht verdenken, die da sagen:“Die Menschheit ist nur besoffen zu ertragen!“

 

Die „Sache“ mit den zukünftigen Muslime-Generationen in Deutschland

Hier steht noch kein einziger Satz, da sind schon die ersten Einwände zu hören:  „Da spricht „er“ wieder mit der AfD-Stimme“.

Vernunft oder Unvernunft ist keine Obliegenheit politischer Parteien, sondern jener Parteivorsitzenden“, welche die Vorgaben leisten. Da kommt einiges zusammen, dessen seien Sie versichert.

Die Vergangenheit zeigt eine Menge an Irrungen und Fehleinschätzungen, die zu Katastrophen führten. Deshalb erfolgt auch an dieser Stelle der Hinweis auf die Bedeutung der Weitsichtigkeit und des Einschätzungsvermögen.

Dass eine „Willkommenskultur a la Merkel“ nur eine begrenzte Zustimmung und Umsetzung innerhalb der EU nach sich ziehen würde, war von vornherein abzusehen.

Es ist absolut menschlich, dass auch jene kamen und noch kommen, die sich einfach nur einen persönlichen „wirtschaftlichen Aufschwung“ ausmalen.

Ein altes Sprichwort, welches an dieser Stelle Erwähnung finden soll, hört sich an dieser Stelle zynisch an, wenn es besagt: „Gib dem Teufel einen Finger, und er nimmt sich die ganze Hand“.

Natürlich sind jene Flüchtlinge nicht gemeint, die in ihren Heimatländern zerschossen und/oder ausgebombt wurden.

Fatal ist, dass die meisten von ihnen einer Religion angehören, die sich mit den europäischen Wertevorstellungen nicht in Einklang bringen lässt, was sich an zahllosen Beispielen festmacht.

Sie werden weiterhin untereinander heiraten und „Subkulturen“ (eine Subkultur ist eine Gemeinschaft innerhalb einer Kultur und ist hier nicht als Schimpfwort gemeint) bilden, so dass von „Integration“ keine Rede ist. Sie werden doppelt so viele Kinder zeugen wie die Ehepaare der „Ureinwohner“.

Ohne einen Taschenrechner zu bemühen, lässt sich eine Prognose erstellen. wann das Verhältnis Muslime-Ureinwohner 50:50 erreichen wird, wann 60: 40 und wann letztlich eine erdrückende Mehrheit von 70:30 erreicht ist.

Das ist nicht besorgniserregend, wenn außer Acht gelassen wird, dass sich diese Mehrheit auch bei den demokratisch durchzuführenden Landtags- und Bundestagswahlen abzeichnen wird. Theoretisch könnte eines Tages eine Person wie Herr Erdogan oder ein  „Ajatollah“ Chomeini Bundeskanzler werden. Eine Vermischung von Religion und Staatsgewalt wäre zu befürchten.

Aber nicht nur das könnte die Folge einer unbedachten Einwanderungspolitik sein: Im täglichen Alltag käme es zu Merkwürdigkeiten. Vor meinem geistigen Auge sehe ich, wie eine weibliche Kegeltruppe ( sie haben tatsächlich Ausgang von ihren Ehemännern genehmigt bekommen) über ihre Burkas stolpern, wenn sie mit viel Schwung die Klingelschnur an der Wurfbahn berühren.

Oder wie einzelne Teilnehmerinnen daheim etwas „auf die Schnauze“ bekommen, wenn sie nach dem Ausgang (zwei Pinnchen Jägermeister gekippt) Einlass begehren, während der Ehegatte inzwischen Schlüsselloch und Eingangstür verrammelt hat und über einen „Verstoß“ der Ehefrau nachdenkt, weil er inzwischen über seinen Schwager informiert wurde, der die Szene kontrollierte.

Von bürgerkriegsähnlichen Ereignissen oder Zuständen soll an dieser Stelle gar nicht gemunkelt werden. Einen Vorgeschmack dessen bekommen interessierte Zeitgenossen anlässlich der gegenwärtigen Ereignisse in Chemnitz geboten. Dabei gibt es gegenwärtig überhaupt keinen Anlass dafür. Noch beschäftigt man sich größtenteils mit sich selbst (Linke gegen Rechte). Anlass dafür war die Ermordung eines deutschen Bürgers – mutmaßlich durch einen Asylanten.

Die anfänglich progressiven Parteien (was die Aufnahmebereitschaft von Flüchtlingen anbetrifft), rudern inzwischen mehrheitlich zurück nach Robert Lemkes heiteren Beruferaten:“Welches Schweinderl hätten`s denn gerne? Dem Unterzeichner ist es geradezu schleierhaft, wie man Kurzsichtigkeit mit „liberal“ umschreiben kann.

Das hindert die deutschen Behörden nicht, „brauchbare Immigranten „einzubürgern“, weil zigtausend Lehrstellen nicht durch deutsche Schulabgänger  abgedeckt werden können. Der Bildungsnotstand deutscher Hoffnungsträger ist eklatant. Deutschland nimmt einen der hinteren Ränge in Europa ein, was den Kenntnisstand vergleichbarer Klassenstufen betrifft.

Kaum jemanden alarmiert das, kaum jemand interessiert sich dafür. Mensch geht zur Tagesordnung über.

Nun werden aus den Asylantragstellern jene bevorzugt, die entweder bereits eine Ausbildung haben oder für eine Ausbildung geeignet sind und Interesse zeigen.

Dabei scheint es den Entscheidern völlig egal, dass diese „Kräfte“ daheim beim Wiederaufbau ihrer zerbombten Städte dringend gebraucht werden. Notfalls kann  man ja das THW (Technisches Hilfswerk) und ein paar Bagger bereitstellen.

Das Ausländeramt schiebt bei Tag und bei Nacht dermaßen viele Asylsuchende bzw. Ausländer mit abgelaufenen Visa oder  gar keiner Aufenthaltsgenehmigung ab, dass die Zeit des Haareraufens gekommen ist. Dabei erwischt es auch Menschen, die schon lange in Deutschland leben und sich bereits in der Ausbildung befinden. Andere Abgeschobene müssen wieder aufgenommen werden, weil z.B. das Asylverfahren noch läuft. Erst nach dem endgültigen Bescheid werden sie dann endgültig ausgeflogen.

Was dem Staat nützt, das wird durchgezogen, die doppelte Moral hat reichlichen Nährboden.

Es ist von daher nicht verwunderlich, dass eine Partei wie die AfD mehr Zulauf erfährt, als dass es als unbedenklich einzuschätzen ist.

„Das Unterste zuoberst stürzen ist die schlechteste aller Möglichkeiten, Deutschland und die EU in eine krisenfeste Zukunft zu geleiten.

Die Lage ist fatal, wir haben keine Chance, aber wir sollten sie nutzen

rät der alte Kunstmeister

Die „Sache“ mit den lebenden und toten Legenden

Die meisten Menschen verlassen diesen Planeten ohne wesentliche Spuren  zu hinterlassen. Sie haben sich oft weder sich selbst noch anderen gegenüber nützlich gemacht. Viele haben zumindest für ihren Nachwuchs gesorgt, waren ihm Vorbilder oder das Gegenteil davon. Damit wurde wenigstens für den Fortbestand der Zweibeiner gesorgt.

Von lebenden Legenden (oder bereits verstorbenen) erfährt der Durchschnittsmensch meistens aus der Tagespresse (BILD) oder neuerdings aus den TV-Medien. Es entsteht der Eindruck, dass „gelernte“ BILD-Journalisten den Arbeitsplatz gewechselt haben und ihr   „anerzogenes“ Handwerk dabei mitgenommen haben.

Der verstorbene Dieter T. Heck wird posthum von einem TV-Sender zur  „Legende“ erklärt. Was hat er gemacht, dass er zur Legende wurde? Er hatte in den 60er u. 70er Jahren u.a. eine Schnellsprechmethode entwickelt, mittels derer er die wöchentliche Hitparade moderierte. Nun kann jemand von den Tönen der „charts“ halten was ihm beliebt: die Protagonisten waren Gruppen, Sänger, Sängerinnen, Musiker, Komponisten, Interpreten. Dann war eben noch der andere Teil der Musikbranche, vertreten durch Plattenfirmen, Tonstudios, Musikverlage und Veranstalter. Alles zusammen kann man mit „Verbraten“ umreißen, wobei die eigentlichen Erzeuger der Töne entgegen ihres Vorhabens das „Bratgut“ waren. Eine Single-Aufnahme durfte dreimal gewählt werden, dann mussten sich die engagierten Wähler auf neue Tonobjekte stürzen.

Wenn ein Sender oder eine Printredaktion jemanden zur „Legende“ erklärt, feiert sie sich im Grunde selbst. Es mutet an, als schustern sich die Protagonisten der Sender die Preise und Ehrungen gegenseitig zu.

Das ist übrigens bei den Comedians nicht anders. Dabei ist es völlig egal, ob sich der verliehene Preis als Micky Maus oder Granitbrocken entpuppt. Man ist unter sich und feiert entsprechend. Was ist daran so schlimm?

Auf der anderen Seite gibt es wahre Talente unter Sängern und Musikern, die ihre Töne fernab vom TV-Alltag zelebrieren und damit zur Kultur beitragen. Zuweilen sind sie auf der „Geschäfts- und Fressmeile“ in der City anzutreffen. Der normale Eilige mit oder ohne Hörsturz hastet an ihnen vorbei, ist kaum dazu in der Lage, ein „f“ von einem „fis“ zu unterscheiden. In der Tat: der“ Kultur-Konsument“ hat es nicht leicht.

Er kann geradezu froh sein, wenn ihm ein Print- oder TV-Journalist eine „Legende“ unterjubelt, von der so recht niemand genau weiß, in wie weit diese etwas für den Fortbestand des Planeten samt seiner Menschen beigetragen hat.

Eine dieser „Legenden“ hatte versucht, die Legende, Bundeskanzler Willy Brandt, mittels Misstrauensantrag  aus dem Amt zu verdrängen. Beim zweiten Anlauf gelang ein solches Bestreben gegen die „Legende“ Helmut Schmidt,  wobei auffällig ist, dass auch eine „Drittlegende“ sich nicht immer an wichtige Ereignisse erinnern können muss.

Noch nie sind nach dessen Ableben bei seinen einstigen Kollegen so viele Krokodilstränen geflossen. Sie mussten eimerweise aus dem Bundestag gewischt werden. Dabei ist es nicht  unerheblich, in wie weit sich Schadensbegrenzung und Legendenbildung annähern. Dazu könnte vielleicht  ein „Bauernopfer“ befragt werden.

Posthum soll nicht schlecht über die Betroffenen gesprochen werden., so fordert es der Anstand. Aber hat das auch tiefere Gründe? Was geschieht mit einer verfluchten Seele? Kommt diese als Schnecke wieder auf die Welt zurück? Oder als Schnake? Als Igel? Muss das gesamte Karma wieder neu aufgebaut werden, bis dass sich schlussendlich die Himmelspforten öffnen?

Neuerdings erschließen sich auch unter den Astronomen und Astrophysikern Legenden dem Publikum. Eine dieser Legenden bietet dem Unbedarften (Zuschauer) einen Einblick in das fiktive Zerstörungsszenario, wenn sich der Erde ein schwarzes Loch nähert. Dem Himmel sei es gedankt, dass die „Legende Albert Einstein“ eine rettende Theorie ins Leben rief, dass sich ein schwarzes Loch ringförmig gestalten könne, so dass man – vorausgesetzt- man träfe das Zentrum des Ringes – unbeschadet durch es hindurch fliegen könne und in einem Paralleluniversum landete ( wahrscheilich als Urknall, Anmerkung des Verfassers) !

Nun sei es dem Leser bescheiden angedient, dass die „Legende-Unterzeichner“ bereits 1969 ein Bildwerk erschuf, dass dem betuchten Käufer in der Galerie „DAS BILD- DIE FORM“ in Essen für bescheidene 25.000.-. DM angeboten wurde. Es zeigt den Menschen teils physisch – teils als Feinstoffwesen inmitten der nächsthöheren Paralleluniversen, die aus Platzmangel nur grafisch dargestellt wurden und dazwischen jede Menge schwarze Antimaterie. Der einzige, der damals mit dem Kunstwerk etwas anzufangen wusste, war der „legendäre Dieb“, der in die Galerie einbrach und das Gemälde entwendete. Er gab das Kunstwerk an den legendären Hehler weiter.

Natürlich grüße ich meine geschätzten (legendären) Leser wie immer mit

„Niemals aufgeben, denn noch sind wir (dennoch sind wir) !“

Prost! Austrinken!

Euer alter Kunstmeister

Die Sache mit den Beuys-Biografen

 

 

Kürzlich erschien ein Interview (Catrin Lorch) im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung mit dem Beuys-Biografen Hans Peter Riegel (Zürich), der zum zweiten Mal von sich Reden macht. Unter der Überschrift „Der Gestrige“ versucht die Autorin dem Motiv Riegels nachzugehen, ob  „nicht der Zeitpunkt gekommen ist, an dem die Person eines Künstlers hinter das Werk zurücktritt?“ Riegel verneint das in dem Interview. Offensichtlich hat ihn der Film „Beuys“ von Andres Veiel zu erneutem Widerspruch angehalten, nachdem er bereits in seinem ersten  Buch mit dem Mythos aufgeräumt hatte, der junge Stuka-Bordschütze (Beobachter) sei gar nicht von Tartaren nach einem Absturz gerettet und in Felle eingewickelt worden. Im vorliegende ZEIT-Interview rückt der Autor die Legende ins  passende Licht, er – Beuys habe gar keine Metallplatte im Schädel gehabt, der Absturz über der Krim sei eine „Bruchlandung gewesen“ und zu allem Überfluss liefert das Presseorgan als Beweis Beuysscher Nähe zum Völkischen im Sinne der Nationalpädagogischen Lehre  nach Ernst Krieck (Anmerkung des Verfassers) ein fürchterlich farbzersetztes Foto aus den siebziger Jahren, das ihn im Kreise der „Stukaflieger bei einem Kameradschaftsabend zeigt. Komischerweise sieht man auch einige Damen um den Tisch sitzen, offensichtlich Frauen der „Stuka- Kameraden“. Haben diese Damen auch einen JU 87 Sturzkampfbomber geflogen? Der damalige Fotograf der Szene kann vielleicht eine Antwort darauf geben,

 

Ich habe Beuys Anfang der siebziger Jahre kennengelernt. Ursächlich war ein Auftritt von ihm im Essener Folkwang Museum. Zu der Zeit war ich in der Szene als malender und schreibender Strafvollzugsbeamter bekannt geworden und hatte bereits mehrere Ausstellungen u.a. in Galerien bestritten. Offensichtlich war es ein Teil seiner  Persönlichkeit, seine Ideen, seine Interpretation seines Kunstbegriffes „jeder kann ein Künstler sein, aber er muss nicht unbedingt im klassischen Sinne malen oder bildhauern“  zu verbreiten und nach Mitstreitern zu suchen, die diese Ideen  multiplizieren. Ich traf also auf den gereiften Beuys. Wir haben unsere Ideen und Vorstellungen über die gesellschaftsrelevanten Themen am Telefon oder auch im persönlichen Gespräch verglichen und diskutiert.

Ob Beuys eine Metallplatte im Kopf mit sich herumtrug oder bei den Tartaren mit Fett und Filz gepflegt wurde, war nie ein Thema, das behandelt werden musste.

Wenn ich heute an die Begriffe des Völkischen nachdenke, die zu Hitlers Zeiten in alle möglichen Lehrfächer einflossen, Deutschunterricht, Geschichte, Erdkunde, räumt sich mir der Magen auf, denn das Völkische ist an sich ebenso harmlos wie der Begriff der Heimat, Landschaft, Sprache, Musik und vermittelt Nähe und Vertrautes.

Einer Legende wie Beuys nachträglich eine Nähe zu den äußerst Rechten „Kameraden“ zuzuordnen, anstatt ihn „bei den Linken“ einzubinden, scheint auch  Catrin Lorch aufzufallen, die dem Biografen  H.P. Riegel kritische Fragen stellt.

Ich habe mehrere Beuys Biografien zur Kenntnis genommen u.a. auch ein sehr umfangreiches Druckwerk mit dem Titel „Beuys zu Ehren“, das für den stattlichen Preis von nahezu 200.-DM im Handel erschien. Grund dieser Anschaffung war meine Frage an Eva Beuys, mit der ich zweimal einen Schriftwechsel führte, was mit Beuys nach seinem Ableben geschehen sei, weil u.a. Seine engsten Vertrauten oder Freunde keine Gelegenheit dazu bekamen, an der Trauerfeier teilzunehmen. Ich erinnere mich noch an ein Gespräch mit Johannes Stüttgen, den der Autor „Beuys Adlatus“ nennt, in welchem er seine Bestürzung ausdrückte. In diesem Nachschlagewerk werden im hinteren Teil des Buches von seinem Sohn Wenzel formuliert die Koordinaten genannt für die Stelle, an der Beuys Asche in zwei Bronzeurnen im Schleswig Holsteinischen Wattenmeer versenkt wurde. In diesem Nachschlagewerk reihen sich Werke von Künstlern, die als „Freunde“ in bestimmten Galerien ihre Werke feilboten.

Trittbrettfahrer berühmter Zeitgenossen finden wir überall, u.a. bei den Biografen, die nicht selten einem  Brotberuf als investigativ werkelnde Journalisten nachgehen – wie zum Beispiel Heiner Stachelhaus, der in den siebziger Jahren u.a. als Kulturjournalist bei einer Essener Zeitungsredaktion (Ruhrnachrichten) Bilderausstellungen besuchte und Kritiken verfasste. Ein anderer Biograf trat nach Beuys Ableben im Jahre 1986 an mich heran, um Informationen zu Beuys Leben und Werken einzuholen.

Der Verdacht, dass sich u.a., Biografen im Schatten berühmter Persönlichkeiten selbst in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rücken wollen, hat sich bei mir im Laufe der Jahre erhärtet. Also scheint es für sie von ungeheurer Wichtigkeit zu sein, auch Negatives aus dem Leben der Betreffenden hervorzukramen, so wie das auch bei dem Schriftsteller Günter Grass geschehen ist. Auch ihm wurde eine anfängliche Nähe zum Hitlerregime vorgeworfen, weil er als junger Bursche  bei der  Waffen-SS gedient habe. Dabei wird völlig übersehen, dass  „Suchende“ auf ihrem Wege zu ihrer Persönlichkeit auch irrende Wege beschreiten mögen, die sie aber alsbald wieder verlassen.

Joseph Beuys Großmannssucht zu unterstellen, weil er angeblich nie Naturwissenschaft studiert habe, zeigt, dass Riegel sich eigentlich nicht mit den Inhalten der  Gesellschaftsphilosophie nach Joseph Beuys, die ja den Kern seiner Kunstauffassung spiegelt, befasst hat. Natürlich war Beuys mit dem Naturforscher Sielmann als Fotograf unterwegs. Beuys Begriff vom „Studium“ einer Disziplin war ja ein völlig anderer, deshalb sollte die Idee der FIU (Free International University for kreativity and interdisciplinary resurch“ ein völlig anderer Weg zu den Erkenntnissen über die meta ta physica sein, nicht jener der Anpassung der rein formalen Befähigungen, die das Arbeitsleben erfordert und vorwiegend „Fachidioten hervorbringt“, die man in jede Ecke kullern kann, die das Establishment für wichtig und richtig hält.

Richtig ist die Nähe von Beuys Kunstbegriffen zur Anthroposophie (Rudolf Steiner). Das stört viele, die sich mit Beuys Kunstwerken konfrontiert sehen, mit denen sie nichts anzufangen wissen. Im Grunde ist Beuys ein Symbolist wie ich, nur dass ich meiner Kunstrichtung auch einen Namen gab: Neosymbolismus, was so manchen Kunstkritiker störte, weil wieder ein „ismus“ angehängt wurde. Künstler können Erfinder sein, was zum Beispiele bei der Namensgebung beginnt: Suchen Sie Reliwette einmal im Internet. Sie werden weltweit keine zweite Person mit diesem Namen finden. Und auf die Kunst bezogen ist der inhaltliche Bezug eines Bildwerkes (gemalt oder gehauen) in Form eines Symbols auf eine Idee bzw. Erkenntnis geradezu genial, was meinen Bezug zu Joseph Beuys als Freund und Mitgestalter ausmacht.

Ich kann nur hoffen, dass ich niemals von einem Kaliber des Hans Peter Riegel posthum „aufgearbeitet“ werde, weil ansonsten bei dessen Recherchen herauskäme, dass ich meine Erkenntnisse weitgehend aus dem „Studium“ der Religion gewonnen habe u.a. als Mormonen-Priester der zweiten „Weihe“ und aus den Dagobert Duck- Geschichten von Carl Barks, der den Fanstasteltrilliardär in den Fokus einer im Fortschritt befindlichen kapitalistischen Gesellschaft rückte

Hartmut T. Reliwette

Persona non grata?

Es knirscht mal wieder im „internationalen Gebälk“, das der amerikanische Präsident Trump im überregionalen Raum errichtet hat. Doch „Bedeutung“ misst sich nicht allein in Macht und wirtschaftlicher oder militärischer Überlegenheit. Die  Bedeutung einer Person mag  auch unter der Praemisse einer „Staatsvernunft“ und „Weitsicht“ zu ermitteln sein.

Menschliche Größe ist erstrebenswert, mag sein, für den einen oder anderen Staatsmann/ frau erst posthum erreichbar. Es gibt Beispiele dafür, auch in der Bundesrepublik Deutschland.

Was bewegt einen Staatsmann wie Donald Trump dazu, wegen eines in der Türkei inhaftierten Pfarrers eine Kraftprobe mit dem Nato-Verbündeten, der Türkei, auszufechten? Was bewegt Präsident Erdogan dazu, den Amerikanern den Bruch der Bündnistreue anzudrohen?

Ungeachtet dessen, was dem amerikanischen Pfarrer vorgeworfen wird, gibt es eine Lösung, bei der keiner der beiden sein Gesicht verliert.

Wäre ich türkischer Präsident, schickte ich den besagten Pfarrer in Watte verpackt per Einschreiben an Herrn Trump mit einem Begleitvermerk:

„Anbei der gewünschte Pfarrer mit der Frage, ob Amerika nur der einen hat?“

Mit bester Empfehlung, Ihr  Präsident ………..

Dieses Vorgehen hätte etwas von Größe, meint der alte Kunstmeister mit einem Augenzwinkern.

Neues aus dem „Schrebergarten“

Opa Hermann hatte Jupp und dessen Frau, Burgel, in seinen Garten eingeladen. Er hatte es sich vorgestellt, seine lieben Gäste mit einem Kirsch-Sufflé zu überraschen. Das Dumme war nur, dass ihm die Schwarzdrosseln, Krähen, Tauben und Raben die beiden Kirschbäume leergefressen  hatten.  Überreste zahlreicher angepickter Kirschen lagen auf dem Rasen verstreut.

Burgel: „Das ist also das angekündigte Kirsch-Sufflé“, meinte sie beim Betrachten der Überreste und hielt sich den Bauch vor Lachen. Jupp nahm seine Gattin zur Seite: “Hör auf zu lachen, Hermann wird schon ganz grün im Gesicht vor Ärger. Doch der hatte sich bereits gefangen: „Ich habe aber noch Gerstensaft  in Flaschen, da kommen die Viecher nicht dran. Sie kriegen den Kronenkorken nicht auf.“ Jupp pflichtete ihm bei: „Wir sind ihnen technisch überlegen!“

„Ich habe auch noch Kekse!“

Opa Hermann  verschwand im Inneren seiner Kate und erschien bald darauf mit einer  Keksverpackung, die bereits an Ansehnlichkeit verloren hatte. Jupp schaute misstrauisch drein: „Die kenne ich doch! Zeig mal her!“ Opa Hermann wurde es mulmig. Er hatte die Kekse von Burgel und Jupp zur Nikolausfeier geschenkt  bekommen. Wenn Burgel nun auf das Verfallsdatum blicken würde…

Genau das tat Burgel, denn sie hatte die Kekspackung  selbst als Geschenk von einem befreundeten Ehepaar anlässlich eines Hausbesuches  erhalten. Ihrer Kenntnis nach war das Verfallsdatum schon damals abgelaufen.

„Bevor wir die Kekspackung öffnen“, rief Jupp, „sollten wir uns über die Verfahrensweise ihres Inhaltes besprechen!“

Opa Hermann tat harmlos: „Zum Bier  verschnabeln“, riet er. „Vorschlag abgelehnt“, äußerte Burgel und fügte hinzu:“ Hol mal nen Kessel Wasser und drei Schnabeltassen, denn in dieser Packung  kann nur noch Pulver sein.“ So war es auch! Der Inhalt waren Pulver und Feinstaub.

Jupp verlangte nach einer Feinstaubmaske, denn er litt unter seiner Silikose.

„Dann  essen wir eben keine Kekse zum Bier, sondern reden über Politik!“  Dieser Vorschlag kam wieder von Opa Hermann. „ Da können wir auch gleich über den Inhalt der Apotheken-Rundschau  diskutieren“, nörgelte Burgel, in der neuesten Ausgabe sind Ratschläge zur Behandlung  der  Silikose.“

Ihr Mann verdrehte die Augen und röchelte: „Wer solche Freunde hat, der braucht keine Feinde mehr und fügte nach einer Weile selbstironisch hinzu:“Ich leide – also bin ich!“

„Du haust einen forensischen Kernsatz nach dem anderen raus“, staunte sein Kumpel Hermann, „Respekt!“

„Wenn du dreißig Jahre unter Tage gearbeitet hast, bringst du noch ganz andere Sachen raus“, brüstete sich Jupp, z.B. Antrazit in zäher Konsistenz. Opa Hermann stand auf. Er hatte Tränen in den Augen. Er nahm seinen Freund in den Arm und tätschelte dessen breiten Rücken.“Ist gut, Junge, scheiß auf die Kekse!“ Etwas anderes fiel ihm im Moment nicht ein.

Mittlerweile hatte die Sonne ihr strahlendes Gesicht in einer glutroten Wolke vergraben, aus der sie teilweise heraus blinzelte. Die angestrahlten Bäume und Büsche begannen zu glühen und warfen lange schwarze Schatten auf Weidefläche und Gebäude. Eine feierliche Stille senkte sich über Flora, Fauna, Mensch und Getier. Amos und Linda, die beiden Schafe, schauten von der angrenzenden Weidefläche zu ihnen herüber, als hätte sie die letzten Worte des alten pensionierten Steigers mitgehört.

„Soll ich das Akkordeon holen?“, fragte Opa Hermann. Habt ihr Lust auf „Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt?“

„Nee“, antwortete Burgel, „haste was von Karat?“ „Nö“, meine Ringe trage ich unter den Augen! Weshalb fragst du?“ Opa Hermann lebte von Geburt an in Bottrop und war noch nie in Dresden. Wie sollte er auch die Gruppe „Karat“ kennen, die in der damaligen DDR sehr beliebt war?

Davon abgesehen besaß der Hausherr außer der 60 Jahre alten „Hohner – Verdi III“ nur noch einen alten Volksempfänger, der noch mit Röhren bestückt war und mit einer „Lötlampe vorgeglüht“ werden musste.

Jupp hatte sich wieder gefangen und bekam Oberwasser. Ihm war die Situation um Opa Hermanns Hausstand bestens bekannt. Er musste jetzt einfach einen angemessenen Spruch loswerden und bat um ungeteilte Aufmerksamkeit, in dem er zwei leere Bierflaschen gegeneinander schlug: “Hermann, altes Kohleflöz, ich würde mich an Deiner Stelle bei der Sendeleitung „Bares für Rares“ bewerben, dann lernst Du endlich auch mal jemanden kennen, der gut kochen kann.“

Fußball, Fußball

 

 

Jupp und Opa Hermann saßen wieder einmal auf der Gartenbank vor der kleinen Kate. Soeben war das Fußballspiel Deutschland gegen Mexico mit null zu eins verlorengegangen. Der alte ehemalige Zechenkumpel von Prosper 1 in Bottrop war  enttäuscht. Er schimpfte wie ein Rohrspatz: „Ich habe mich um ein Tor vertan! Die Mexikaner hätten zwei Tore treten müssen.“ „Du bist mir ja einer“, stichelte sein Kumpel Jupp und hustete einen Brocken Antrazit neben die Gartenbank, „weshalb hältst du nicht zur Nationalmannschaft?“ „Zu  Deutschmercedesland? Oder Mercedes-Coca Cola- Fußland-balldeutsch? Nee nee nee! Außerdem hat der Löw  eine falsche Mannschaft zusammengestellt. Wie kann man den Reuß ohne den kleinen Mario auf das Spielfeld lassen?“ „Meinst du den Barth?“ „Ach wat, den anderen Mario, den Götze!“

„Ach so, ja, du hast völlig Recht, die Nationalmannschaft müsste genau genommen Mercedes Deutschland- Elf heißen, weil sie auf ihren Trainingsanzügen den Mercedes-Stern tragen – übrigens ohne zu klagen!“

„Und was trinkt man da so bei der Weltmeisterschaft“, fragte Opa Hermann lauernd? Jupp konnte die Frage beantworten:“ Coca Cola natürlich! Ja, nicht die Spieler, sondern die Kinder! Das süße Zeug macht dicke Kinder und oft auch hässliche dicke Kinder. Die werden dann in der Schule gemobbt. Das wiederum ruft die Eltern auf den Plan. Sie mit einer Gurkenmaske im Gesicht und einem Handtuch auf dem „Kopp“ und er mit nem halbvollen Sechserträger Krombacher in der Hand.“ „Jupp, ich muss doch sehr bitten!“

„Vielleicht sehe ich das aber auch alles viel zu eng“, stöhnte Jupp. „Der ethisch saubere Fußball ist kein Klammerfußball  mit eingetretenem Jochbein – oder heißt das „eingesprungene Waage?“ – wird in Liechtenstein und Andorra ausgetragen. Man sollte übrigens mal Unterwasserfußball spielen lassen – alles in Zeitlupe mit schweren Bleischuhen an den Füßen und Betonball, weil der mit Luft befüllte Ball  fortlaufend an die Oberfläche steigen will. Auch die Physiognomie der Spieler – alles in Zeitlupe – wenn sie den Mund aufreißen bis an die Ohren und Wassereinbruch erleiden. Der Ton wird mit Unterwassermikrofonen aufgenommen. Dazwischen Einspielungen von Walgeräuschen während der Brunstzeit. In den Halbzeitpausen gibt es dann Unterwassercoke mit Rasierschaum. Dazu werden akustische Geräusche gereicht, wie wenn ein U-Boot von einem Radarimpuls getroffen wird. Und überall Mercedes-Sterne, unter Wasser, über Wasser, an den Wänden der Becken. Man kann natürlich nicht auf offener See spielen  wegen der Schleppnetze der Fischerboote. Wenn die sich in einem Mercedesstern verfangen, der Motor des Bootes aber von Deutz oder MAN ist, kann es zu Klagen kommen vor dem Kraftfahrzeugbundesamt.“

„Wegen der Abgaswerte oder wegen der Monopolstellung am Trikot der Nationalmannschaft!“ „Trainingsanzüge! Außerdem ist für Monopolstellungen das Kartellamt zuständig, das Bundeskartellamt!“

„Alter Besserwisser „, maulte Opa Hermann,“ich gehe nach den Ziegen sehen!“ „Schafen, Hermann, Schafen und weshalb nennst du mich einen Besserwisser?“

 

Wenn die Rettungsboote voll sind

Es kam so wie es kommen musste. Es war weder nötig, aus dem Kaffeesatz zu lesen, noch Knöchelchen zu schütteln, um voraussagen zu können, dass ein unkontrollierter Zuzug von Flüchtlingen irgendwann in  eine Dimension  ausufert, welche das Sozialsystem eines Staates einerseits bis an die Grenze des Möglichen  belastet und gleichzeitg die steigende Kriminalität andererseits zu einem unüberschaubaren Risiko anschwellen lässt. Somit kann die Sicherheit der „Öffentlichkeit“ nicht mehr garantiert werden.

Die Rede ist von normaler „Kriminalität“ und den Gewalttaten von Extremisten, die mit dem Flüchtlingsstrom in die BRD gelangten.

Mit den offenen Grenzen kamen auch Kriminelle aus europäischen Ländern wie Rumänien, Bulgarien, Polen, Lettland, Litauen, Estland und sogar der Ukraine  nach Deutschland. Ich kann es nachvollziehen, wenn sich deutsche Straftäter beschweren: „Und was wird  mit uns?“

Es war abzusehen, dass sich zunächst einzelne Staaten der EU von diesen offenen Grenzen verabschieden werden. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann auch der Rest der europäischen Staaten die Notwendigkeit erkennt, der eigenen Sicherheit den Vorrang vor bequemen Reisemöglichkeiten der EU-Bewohner ( und damit dem  reibungslosen Handel) einzuräumen.

Natürlich sollte jeder Staat Flüchtlingen aus Kriegsgebieten Asyl gewähren. Allerdings ist es ein schwerwiegender Fehler, wenn Tür und Tor ohne Kontrollen und Einrichten von entsprechenden Ämtern und Unterbringungsmöglichkeiten den Anstürmenden geöffnet werden. Es lag auch auf der Hand, dass sich unter den Hilfesuchenden Menschen aus Afrika befanden, die zum Beispiel ihre Pässe wegwarfen und falsche Angaben machten. Offensichtlich haben die EU Staaten große Probleme mit Wirtschaftsflüchtlingen, die über moderne Telekommunikation die Meldungen ins Heimatland verschickten, wie am besten nach Deutschland zu kommen sei, wo „Milch und Honig“ fließen. Dafür riskieren noch immer  junge und alte Menschen die Überfahrt in klapprigen, völlig überfüllten Fischer- oder Schlauchbooten. Die Not im Heimatland ist so groß, dass das eigene Leben  bei der Überfahrt riskiert wird. Schlepper- und Schleuserbanden liefern gegen ein saftiges Entgelt die maroden Wasserfahrzeuge.

Lange Zeit hat nur die AfD gegen die katastrophalen Zustände gewettert, gezetert und  gehetzt und damit Stimmen eingefangen, die den etablierten Parteien verlorengingen. Mittlerweile ist auch bei anderen Parteien ein Umdenkprozess in Gang gesetzt worden, vor allem bei der CSU und Teilen der CDU. Täglich erreichen uns Meldungen von schwerwiegenden Strataten , die von Migranten begangen werden bis hin zu Vorbereitungen für extremistische Terroranschläge. Bundesinnenminister Seehofer findet beim österreichischen Präsidenten einen Verstärker, der ihn in die Lage versetzt, seine Vorstellungen vom Schließen der Grenzen zur Not auch ohne die Bundeskanzlerin umzusetzen. indem er es auf einen Bruch der Union CDU/CSU ankommen lässt. Der ungarische Präsident hat den Stacheldrahtzaun ohnehin im Alleingang hochgezogen.  Dänemark kontrolliert längst an  verschlossenen Schlagbäumen, während  Frau Merkel plötzlich auf eine gemeinsame europäische Entschließung drängt.

Die kommt gewiss – nur nicht heute oder morgen!

Da kann sich der Betrachter der Szene nur fragen, ob sich die Bundeskanzlerin noch in der Realität aufhält? Es fällt noch ein Satz ins Gedächtnis, der von vielen Narren im Echo durch die Medien ging: „Wir schaffen das!“ Mittlerweile ist auch ein gewisser Herr Lindner für die Schließung der Grenze, allein die SPD hält noch zur Koalitionspartnerin Merkel. Die SPD- Führung ist dermaßen kurzsichtig, dass sie völlig aus den Augen verliert, dass sie bei der nächsten Bundestagswahl völlig „vergeigt“. Wie schade! Das kommt davon, wenn man die Stimmen des Volkes ganz außer Acht lässt und ein politisches Eigenleben vollzieht. Auf Wiedersehen, Frau Nahles! Wem wollen Sie denn jetzt auf die „Fresse geben“? Ich befürchte, dass das ein Eigentor wird, was angesichts der Fußballweltmeisterschaft zum Thema passt.

Prost! Austrinken!

Noch sind wir- oder besser: dennoch sind wir…

prophezeit der alte Kunstmeister (ohne Kaffeesatzlesen oder Knochenschütteln)