Auf ein Wort, Herr Trump

Ein weiser Präsident (weise Präsidentin) einer Nation, so schwebt es mir vor, plant und handelt weit vorausschauend. Bei Versammlungen (G8 Treffen) schiebt so ein Präsident einen Amtskollegen eines anderen Staates nicht beiseite und drängt sich nicht in den Vordergrund.

Nicht die größte und höchstgerüstete Nation sollte den Ton in einer Staatengemeinschaft angeben, auch nicht die wirtschaftsstärkste nationale Einheit, vertreten durch ihren Präsidenten. oder ihre Präsidentin. Eigentlich sollte niemand aus einer Staatengemeinschaft die Führungsrolle übernehmen oder sie sich durch eine zueigene Handelsmacht sichern, weil Handelsmacht dazu geeignet ist, andere Staaten, die weniger attraktive Konsum- und Verbrauchsgüter anbieten können, in Abhängigkeiten zwingen können. Dies bewirkt beispielsweise das Einräumen eines Kreditrahmens. Ein weiser Präsident tritt auch nicht als Schutzmacht auf und zwingt nicht andere Staaten im Rahmen eines Verteidigungsbündnisses dazu, Militärkontigente für alle möglichen und unmöglichen Einsätze bereitzustellen bzw. sich an kriegerischen Unternehmungen zu beteiligen. Denken wir immer daran, dass bei einem Mord auch derjenige bestraft wird, der „Schmiere steht“. Durch die Mitgliedschaft im Nordatlantikpakt werden zum Beispiel dem deutschen Volk Pflichten aufgezwungen, die im Einzelfall den Paragraphen im Grundgesetz aushebeln, in dem es heißt, dass von „deutschem Boden nie wieder ein Krieg ausgehen darf“. Die Einsatzbeteiligung in Afghanistan wurde demzufolge durch den Ausspruch eines Ministers gerechtfertigt: „Die Freiheit wird am Hindukusch verteidigt!“ (Das hätte Goebbels seinerzeit nicht „besser“ formulieren können). So mancher Zeitgenosse fragt sich zu Recht, wie es den Eidgenossen in der Schweiz gelingt, sich aus allen Konfrontationen mit militärischen Einsätzen herauszuhalten – und wie schaffen das die Österreicher?

Und weshalb zieht Herrr Trump seine militärischen Stützpunkte in Deutschland nicht ab, wenn er mangelnde Rüstungsbeteiligung der Nato-Partner beklagt? Nehmen Sie die Atombomben, Flugmarschkörper und Drohnen mit zu sich nach Nordamerika. Die deutsche Nation setzt auf gute Nachbarschaft, eine Lehre, die sie aus zwei Weltkriegen zu ziehen hat.

Weshalb schließt Herr Trump keine Friedensverträge ab – zB. mit der Bundesrepublik Deutschland und Nordkorea? Was hat „Friedenssicherung“ mit Aufrüstung zu tun? Müssen wir Angst vor der russischen Nation haben? Wie oft hat Russland in den letzten tausend Jahren die deutsche Nation angegriffen oder überfallen? Waren es nicht die Deutschen, die einen Vertrag mit Russland (Nichtangriffspakt) von einer Stunde auf die andere gebrochen haben? Wer schürt die Ängste vor den „bösen“ Russen? Wer stellt denn den Russen Natosoldaten vor die Haustür? Muss Amerika überall vorgerückte Stützpunkte unterhalten? Und weshalb redet die Bundesregierung solche Unternehmen schön anstatt das Rückrat durchzudrücken und solche mit Befremden und Distanz zu quittieren? Was soll der Riesenunsinn mit den Wirtschaftssanktionen gegen Russland? Das Gas wird aber ins Land gelassen, der Krimsekt ebenso! Krimskoje ist überall zu haben – und zwar mit Recht! Ein weiser Präsident, eine weise Bundeskanzlerin stimmt nicht in jedes Lied eines amerikanischen Präsidenten ein, wenn eine anstehende Revolution, zum Beispiel in Ägypten, Jordanien oder Syrien mit dem Ruf nach „Demokratie“ in den höchsten Tönen besungen wird. Ein kluger und weiser Staatsmann- oder Frau durchschaut fadenscheinige Argumentationen zur Rechtfertigung eigenen Handelns. Was soll Demokratie in der Wüste bewirken, wo es noch Scheichtümer und Dorfälteste gibt, die seit Jahrtausenden die Geschicke ihrer Länder oder Bezirke regeln?

Ein kluger , weitsichtiger Präsident schaut ins Innere seines ihm anvertrauten Staates. Er sieht die Gefahren durch Umweltkatastrophen und leugnet nicht den Zusammenhang von Treibhausgasen und Erderwärmung, welche die Wirbelstürme vermehrt auf den Plan rufen. Solch ein Präsident, der zum, Segen für die ihm anvertrauten Menschen wirkt, beachtet die Warnrufe der Geologen. Bevor ein weitsichtiger Präsident Nordkorea mit totaler Zerstörung droht, bekommt er große Sorgen, dass das gesamte Gebiet des Yellow Stones- Nationalparks in einer Riesenlavafontäne einstürzt und die entstehende Aschewolke eine Naturkatastrophe in den USA auslöst, die in ihren Ausmaßen die Existenz von Nordamerika bedroht.

Die „Welt“ weiß nicht, was sie von Ihnen halten soll, Herr Präsident! Ist Ihnen überhaupt jemals der Gedanke gekommen, dass Sie auf der Skala von 1 bis 10 der unbeliebstesten Staatsmänner einen der oberen Ränge einnehmen? Sind Ihre umgebenden Abhängigen so diskret, dass Ihnen das noch niemand erklärt hat? Das Ihnen übergebene Staatsamt ist kein Spielcasino, in welchem man mit eigener Währung pleite gehen kann ohne Schaden zu nehmen. Verbünden Sie sich mit der Natur. Sie ist Ihre einzige Hoffnungsträgerin!

Der Ihnen dies sagt, ist der letzte Prophet auf diesem Erdenrund!

Mit vorzüglicher Empfehlung!

Ihr Hartmut T. Reliwette, Autor, Maler, Bildhauer und Performer

PS: Vielleicht findet sich jemand, der Ihnen dieses Schreiben zustellt? H.T.R.

Auf ein Wort

Photovoltaikanlagen mit Speicher für den Eigenbedarf

Ich nehme es vorweg: Wir stehen in Deutschland kurz vor der Bundestagswahl.In letzter Minute verkünden die Repräsentanten der im Bundestag vertretenen Parteien ihre Absichtserklärungen und gehen auf Stimmenfang. Dabei hatte der aufmerksame Wahlberechtigte in den letzten Jahren ausreichend Gelegenheit, die verschiedenen Fraktionen zu beobachten und speziell die an der Regierung Beteiligten nach ihrem tatsächlichen Handeln zu bewerten. Fühlen Sie sich vertreten?

Neben den alltäglichen Themen wie Flüchtlingsaufnahme, gerechte Verteilung des Bruttosozialproduktes oder Schadensbegrenzung der „Dieselaffäre“ gehört ein wichtiges Thema in die Regierungsdebatte: Ausnutzung der natürlichen (erneuerbaren) Ressourcen für die Energiegewinnung. Scheinbar kennt sich kaum ein Politiker mit der Materie aus: Braunkohle oder Steinkohle als Energieträger sollen zugunsten erneuerbarer Energieressourcen ebenso eingedämmt bzw. abgeschafft werden wie die Energiegewinnung aus Atomkraft! Seit einigen Jahren ist die Energiegewinnung aus Sonnen- oder Windkraft forciert worden, ebenso jene aus Vergärungsanlagen, die vorwiegend mit Mais „gefüttert“ werden, was mit der „Monokultur des Maisanbaus“ einhergeht. Jenen Zeitgenossen, die sich noch vor 5 oder mehr Jahren riesige Solarplatten auf ihre Dächer montieren ließen und den gewonnenen Strom ins Energienetz des örtlichen Betreibers einspeisten, wurden 50 Cent und mehr pro eingespeiste Kilowattstunde vergütet und für lange Zeitspannen garantiert. Dafür mussten die Stromkunden entsprechend mehr bezahlen, um den Verlust der örtlichen Energie-und oder Netzbetreiber auszugleichen. Der Finanzverwaltung war es egal, ob es sich die Steuern von den großen Energiefirmen holt oder von den privaten Stromlieferern, denn der Staat kann nicht auf Steuereinnahmen verzichten.
Wer sich jetzt aktuell auf private Stromerzeugung einlässt, kann nur noch 11 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde bekommen.

Der große Hammer kommt noch, was diesbezüglich die Steuerpolitik der deutschen Bundesregierung anbetrifft. Dazu wird in der Wahlpropaganda kein einziges Wort verloren. Es betrifft die Photovoltaikanlagen, die dazu geeignet sind, sowohl Strom ins Netz zu liefern als auch zum Eigenverbrauch zu erzeugen und einen Speicher für die Nachtstunden zu verwenden. Dies ist an sich eine gut durchdachte Ingenieursleistung und im Prinzip auch anwendbar. Der Unterzeichner steht auch jetzt zum Prinzip der Speicheranlagen mit Energie aus der Solartechnik. Allerdings gehört dazu der unabdingbare Wille, etwas Sinnvolles für die Zukunft der kommenden Generationen einzurichten, auch wenn die Besteuerung eines solchen Vorhabens einer Rendite im Wege steht. Krämerseelen, die „zukunftsträchtige Projekte“ lediglich unter dem Aspekt der Gewinnoptimierung in Angriff nehmen, seien gewarnt: das Bundesfinanzministerium unter Federführung des bekannten Finanzministers spielt hierbei nicht entsprechend mit:

Eine große Rolle jedoch spielen hierbei die Einkommen aus nicht selbständiger Arbeit der Eheleute (steuerliche Gesamtveranlagung) bzw. des Einzelnen, denn sämtliche Einnahmen aus dem Gewinn einer Photovoltaikanlage werden dem Einkommen hinzugerechnet. Nicht nur die ins Netz gelieferten Stromerträge werden in Ansatz gebracht, sondern auch die gewonnenen Energiemengen zum Eigenverbrauch! Die Mehrwertsteuer für die Beschaffung der Anlage wird zwar erstattet, aber im Folgejahr dem Gesamteinnkommen hinzugerechnet. Betreiber, denen aus Renten oder Pensionen eine Steuerbegünstung zuteil wird, können infolge der Mehreinnahmen in eine sich nachteilig auswirkende Steuerprogression rutschen. Bei der Erstattung der Mehrwertsteuer als Kleinunternehmer (das sind Sie, wenn Sie eine solche Anlage betreiben), behält das Finanzamz im gegebenen Fall 1/3 ein.

Um sich ein Bild davon zu machen, wie widersinnig sich dieser Ansatz des geltenden Steuergesetzes darstellt, ein Beispiel:

Der Betreiber entrichtet beim Kauf einer entsprechenden Photovoltaikanlage eine Mehrwertsteuer in Höhe von 2.400.-€ (Beispiel). Er bekommt die Mehrwertsteuer als Kleinunternehmer vom Finanzamt erstattet, also sein eigenes Geld, das er bezahlt hat. Von dieser Rückerstattung muss er dem Finanzamt im Zuge der Gesamtveranlagung der Einkommenssteuer ggfls. 1/3 zurückzahlen.

Zugegeben: etwas verwirrend. Im Grunde könnte sich der Umweg über Mehrwertsteuer und Mehrwertsteuerrückerstattung wie folgt darstellen:

Der Käufer bezahlt 15.000.-€ für die Anlage, und das Finanzamt erhebt dafür eine Gebühr in Höhe von 800.-€. Das ist die Logik der Finanzbehörde, nur errechnet sie sich anders.

Ein anderes Rechenbeispiel: Der Betreiber erwirtschaftet jährlich aus gelieferter Strommenge an den Netzbetreiber 200.-€ bei 11 Cent pro Kilowattstunde. Seine selbst verbrauchte Strommenge ist je nach Verbrauch in etwa gleich hoch. Dafür muss er auch Steuern bezahlen, aber nicht für 11 Cent pro Kilowattstunde, sondern 23 Pfennig, den Preis, den er beim Stromanbieter zahlt. Da aber auch noch Strom aus dem Netz bezogen wird, weil die Anlage bei schlechtem Wetter nicht genügend Energie für den Eigenbedarf liefert (z.B. in den Wintermonaten) oder die Batterien nicht voll aufgeladen werden können, bezieht der Betreiber selbst Strom aus dem Netz zu 23 Cent, also für mehr als das Doppelte dessen , was er für seinen eigenen produzierten Strom bekommt.

Auszug aus dem Antwortschreiben meiner Anfrage an das Bundesministerium der Finanzen  vom 21.4.2015 Az: IV C6-S 2240/10001  DOK 2015/0249636:

„Abschreibungsbeträger, die auf den privat genutzten Teil der Photovoltaikanlage entfallen, sind als Kosten der privaten Lebensführungen gemäß § 12 Nr.1 EStG nicht abzugsfähig und werden über die Entnahme nach § 6 Absatz1 Nr. 4 EStG korrigiert. Eine gesetzliche Änderung kommt nicht in Betracht, da die für den Haushalt des Steuerpflichtigen und für den Unterhalt seiner Familienangehörigen aufgewendeten Beträge weder bei den einzelnen Einkunftsarten noch vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen werden dürfen.“

Ich fordere das Bundesfinanzministerium über die politisch wirksame Regierung auf, dieses zukunftsweisende Modell der Solar -Speicheranlagen mit Eigennutzung auf ein besseres Steuermodell zu stellen, damit privaten Initiativen zur Abschaffung von Energieanlagen aus fossilen Brennstoffen und Atommeilern mehr Unterstützung zukommt. Der Anreiz, einen Beschaffungszuschuss aus Mitteln der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) in Höhe von 3.200.-€ zu gewähren, reicht nicht aus zumal nach spätestens acht Jahren die  Ersatzbeschaffung der teuren Batterien (in der Regel vier  mit Bleigranulat befüllte Riesenbatterien) anfällt. Für die im Zuge der Erhaltung der Anlage (Abschreibung 20 Jahre) anfallenden Kosten für die Ersatzbatterien wird die Mehrwertssteuer zwar wieder rückerstattet, der Betrag allerdings erneut dem Einkommen des /der Betreiber zugerechnet. Bei der steuerlichen Gesamtveranlagung der Einkommen beider Eheleute -und seien diese aus Pensions- oder Renteneinkünften-kann dies wiederum dazu führen, dass die Gesamteinkünfte eine magische Grenze überschreiten, die zu einer höheren steuerlichen Belastung führen. Diese Situation entpuppt sich den Betroffenen im Einzelfall als persönliche „Milchmädchenrechnung“, welche eine Beschaffung einer solchen Anlage  (eine an sich positive Idee der Energiegewinnung) verleiden kann. Am wirtschaftlichsten erweist sich die Beschaffung einer Photovoltaikanlage mit Speichereinrichtung zur Eigennutzung für Alleinverdiener im Rentenstatus mit einem Einkommen unter 1000.-€, weil hierauf keine Steuern anfallen. Ein jährlicher Überschuss in Höhe von 2400.-€ infolge von Mehrwertssteuerrückerstattung oder Gutschrift aus Teilabschreibung erreicht nicht die magische Einkommensgrenze einer deutlichen Mehrbesteuerung im Vergleich zu Einkommen beispielsweise beider Eheleute (steuerliche Gesamtveranlagung), die über  einen Nettobetrag von  3000.-€ monatlich verfügen können. Im Übrigen sollte bei den Überlegungen die Hinzuziehung einer Steuerberatung eingeplant werden, deren Inanspruchnahme einen jährlichen Kostenaufwand von bis zu 320.-€ bedeutet. Nebenbei bemerkt: Kosten für Steuerberatung sind nicht absetzbar.

Andererseits müssen wir hier nicht die Überlegung diskutieren, welcher Rentner mit einem monatlichen Einkommen von unter 1000.-€ monatlich in der Lage ist, sich eine Photovoltaikanlage auf sein Eigenheim zu setzen, falls er überhaupt über ein solches verfügen kann. Aus der Summe der Überlegungen ergibt sich folgender Vorschlag an das Bundesministerium der Finazen über die Bundesregierung:

 

Es wird empfohlen, den produzierten Strom für den privaten Eigenbedarf (Haushalt) aus Photovoltaikanlagen mit Speichereinrichtung bis zu einem jährlichen Volumen von 2 Megawatt (2000 KW/h) steuerfrei zu behandeln. Ansonsten sehe ich dieses Projekt aus marktwirtschaftlicher Sicht ( Hersteller von Solarzellen,Batterien und Steuermodulen, Gleichrichtern pp., der Vertriebs- und Aufstellerunternehmen) einschließlich der gestellten Arbeitsplätze als stark gefährdet.

Mit freundlichen Grüßen!

Hartmut T. Reliwette

 

Liebe Brüder und Schwestern,

 sehr verehrte Aschenbecher,

der bekloppte BRD – Journalismus hat es mal wieder auf die Spitze getrieben! Es flog 1 Tomate! Diese Tomate hat Frau Merkel unterhalb der Brust in etwa Hüfthöhe gestreift und traf etwas zerplatzend die neben ihr stehende Moderatorin in hellem „outfit“. Die hat also das Meiste abgekriegt. Natürlich kann ein Chefredakteur eine Meldung „mit 1 Tomate“ schlecht akzeptieren, es müssenm TOMATEN sein (Mehrzahl). Besser wäre die headline gewesen : „Merkel unter Tomaten begraben“, doch irgendwie wäre dem deutschen Leser/ Gucker/ Hörer aufgefallen, dass diese Meldung „etwas“ übertrieben wäre. Ich meine, der deutsche Michel kriegt ja selten etwas mit in voller Gänze und Klarheit. Der deutsche Michel verdaut, das ist sein Charisma! Hätte er doch auch nur fünf Mägen wie eine Kuh. Es ist bedauerlich: er hat sie nicht! Er muss zu seinem Leidwesen alles gleich wieder ausscheiden! Das Gute daran ist, er kann sofort wieder aufnehmen, und das ist das Prinzip der freien Marktwirtschaft.

Neuerdings hat ein toller Erfinder (wahrscheinlich mit Hilfe  der Crew aus der Höhle der Löwen  –  der Gatte von der Ferres?) eine tolle Erfindung vermarktet: es ist ein dreipoliger „Drehkranz“, der auf den Fingern balanciert wird und sich – einmal in Rotation versetzt – eine längere Zeit wie ein Kreisel in Bewegung hält. Ganz tolle Nummer! Braucht kein Schwein – ist aber in Bewegung. Das Teil ersetzt bei vielen Leuten den Geist, der sich ja bekanntlich am liebsten im Aggregatzustand  der Starre aufhält (Gas, Schnaps, Beton).

Es ist unglaublich, was hier in der BRD (und natürlich woanders in der Welt ) passiert: Wichtigkeiten werden erfunden und durch labile Presseorgane vervielfältigt und gereichen dem Einfältigen zu dessen Wonne. Ich höre täglich davon beim Bäckertreff, was bei mir eine Revolte des Verdauungstraktes hervorruft. Leider darf ich da nicht laut furzen, sonst kommt die Chefverkäuferin angerannt und beklagt sich, dass sie die Kunden nicht verstehen kann.

Es ist schon ein Jammer, dass der erkennende Geist sich mit Nebensächlichkeiten diagnostizierend begnügen muss, um es zu transportieren, denn nähme er die Wichtigkeiten auf das bekannte „Korn“, kämen sogleich die Beschwerden, dass ein Wortschatz Verwendung erführe, der schwer verständlich ist, zumal Nebensätze in der Schilderung des Gebotenen vorkommen.

Prost! Austrinken! Noch sind wir! Deshalb lasst Euch nicht lullen!

WÄHLT PDA, die PARTEI DEMOKRATISCHER AHNUNGSLOSER!

 

Gefährliche Sandkastenspiele

Es ist allerhöchste Zeit, zwischen Kim Jong – un, dem Präsidenten von Nordkorea , dem Präsidenten von Südkorea, und dem amerikanischen Präsidenten, Donald Trump, zu vermitteln. Nun stellt sich der Verfasser dieser Zeilen zunächst die Frage, weshalb bisher keiner der deutschen Spitzenpolitiker auf diese Idee gekommen ist? Weshalb ist niemand der politischen Spitzenkräfte Willens und in der Lage, die belastende Vergangenheit zwischen dem norkoreanischen, dem südkoreanischen Volk und den Administrativen aus Washington aufzuarbeiten? Zur Erinnerung: Nordkorea und die amerikanisch subventionierten südkoreanischen Machthaber standen sich im sogenannten „Koreakrieg“ gegenüber. Seither trennen die beiden Staaten eine entmilitarisierte Zone. Einen Friedensvertrag zwischen Nordkorea einerseits und Südkorea/ USA andererseits gibt es bis heute nicht. Im Westen ist bekannt, dass der frühere – inzwischen verstorbene – koreanische Präsident einem Atomwaffenverzicht zugestimmt hatte, an den sich sein Sohn als jetziger Präsident  nicht gebunden fühlt.

Was also liegt näher als die Souveränität Nordkoreas anzuerkennen und den Präsidenten dieses Staates aus der Ecke zu nehmen, in die er sich im Laufe der letzten Jahre zurückgezogen hat? Was bewirken Wirtschaftssanktionen in diesem Zusammenhang? Bisher ist anscheinend niemandem aufgefallen, dass mit Druckmitteln wie etwa den Sanktionen auch der Druck in besagter Ecke erhöht wird.

Andererseits müssen die Amerikaner mit ihren diversen Stützpunkten  auf dem Erdenrund anscheinend auf ihrer Aufpasserrolle beharren, ungeachtet dessen, dass sie anderen damit auf der Nase herumtanzen. Unsicherheit und Ängste werden damit geschürt. denn was dem einen billig ist, mag dem anderen sein Recht sein.

Wenn also kein deutscher oder anderer europäischer Politiker sich in dieser Angelegenheit als Vermittler verwendet, biete ich mich als neutraler  Kunstmeister an, eine Versöhnungskonferenz mit Kim Jong – un , dem südkoreanischen Präsidenten und Donald Trump auf neutralem Boden z.B. in einem Schweizer Hotel zu initiieren, wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass sich die drei Herren auf Augenhöhe begegnen möchten. Also, bitte, meine Herren, machen Sie Gebrauch davon. Sie werden staunen, wie einfach das ist, und Spaß wird es auch machen, wenn sich die  Herren beim abendlichen Kegeln freundschaftlich beim Kegelaufstellen behilflich sind, aber das könnte auch ein Automat übernehmen.

Sehr herzliche Grüße an Sie drei Prädidenten!

Ihr alter Kunstmeister Hartmut T. Reliwette

 

Demokratie und freie Marktwirtschaft

Möglichkeiten der Einflussnahme

Die Problematik des gesellschaftlichen Zusammenspiels nimmt zu. Auf der einen Seite interkontinental, andererseits auf nationlaler Ebene. Die Gesellschaft hechelt den Ereignissen hinterher, sucht nach Ursachen und Lösungsmöglichkeiten. Viele Kräfte sind bemüht, nur wenige finden Lösungen, für sich und andere. Doch zunächst sei die Frage zu klären, worin Demokratie und freie Marktwitschaft ihre Unterschiede haben und ob es Zusammenhänge gibt, die auf Lösungen von Problemen hinweisen. Die Bedeutung der beiden Gesellschaftsformen ist den meisten Bürgern bekannt: Demokratie ist eine Staatsform, alle Gewalt geht vom Volke aus, die freie Marktwirtschaft ist, wie der Name schon sagt, eine Wirtschaftsform. Ihr steht eine Planwirtschaft entgegen, deren Normen vom Staat vorgegeben werden.

Bei der Staatsform besteht eine beschränkte Mitbestimmung durch das Individuum. Der Einzelne hat durch die freie Wahl, die Möglichkeit, eine Partei, von der er ausgeht, dass sie seine Interessen weitgehend umsetzt, für die Dauer von vier Jahren in bestimmte Gremien zu wählen und zwar auf kommunaler Ebene, in den Land- und in den Bundestag. Innerhalb einer Legislaturperiode sind die gewählten Vertreter laut Grundgesetz nur ihrem Gewissen gegenüber verpflichtet. Eine direkte Einflussnahme auf gesellschaftlich relevante Entscheidungen hat der Wähler während dieses Zeitraumes nicht. Ein Volksbegehren gibt es derzeit nicht.

Bei der Wirtschaftsform jedoch ist eine unmittelbare Einwirkung auf Produkte oder Dienstleistungen durch Kaufverhalten oder Inanspruchnahme durch das Individuum möglich. Es kommt hierbei auf das Konsumverhalten des Individuums, das durch Werbung oder Nachahmeffekte beeinflusst wird, an.

Der „Konsument“ ist sich seiner Macht – so scheint es – überhaupt nicht bewusst, mit der er den zumeist materiellen Angebotsüberfluss beeinflussen kann. Durch das Konsumverhalten bestimmen die Käufer – man spricht leidenschaftslos vom „Verbraucher“- über Bestand, Aufschwung oder Niedergang von Firmen oder Firmengruppen. Angebote werden über das Preis-Leistungsverhältnis angenommen oder vom Kunden verworfen. In der Fachsprache wird die Vokabel Mitbewerber benannt, wenn sich mehrere Unternehmen mit einem Angebot um die Gunst der Kunden bemühen. In Wirklichkeit handelt es sich um gnadenlose Konkurrenzkämpfe, die über das Wohl oder Wehe der Unternehmenszweige entscheiden. Das ist bekannt und nichts Neues.

In der vergangenen Woche hätte die „Air Berlin“ Konkurs anmelden müssen. Gestreckt wurde das Insolvenzverfahren durch einen Zuschuss aus der staatlichen Bank für Wiederaufbau in Millionenhöhe, so dass bestehende Buchungen in einem bestimmten Zeitrahmen noch abgewickelt werden können, bevor Teile des Unternehmens an andere Fluggesellschaften verkauft werden. Erst vor kurzem meldete die Alitalia den Konkurs an. Wie kann es geschehen, dass Fluggesellschaften durch die Preisgestaltung ihrer Flugrouten bzw. Flugziele mit oder ohne Verflechtung von Reiseunternehmen in die roten Zahlen rutschen?

Der „Konsument“ vergleicht in Reisebüros die Angebote mit denen, die im Internet zu buchen sind. Dabei achtet er genau auf die Endpreise bei gleicher Flug- und Hotelbuchung im Urlaubsland seiner Wahl. Der gesunde Menschenverstand müsste dem Individuum eigentlich sagen, dass ein Hin- und Rückflug mitsamt einer Woche Halbpension in einem Dreisternehotel in Tunesien für 265.-€ in der Vor- oder Nachsaison nicht der Realität entspricht. Für diesen Preis käme ein Kunde mit dem Taxi nicht von z.B. Hamburg nach Berlin-Mitte – und das ohne Halbpension und Übernachtung in einem Hotel. Auf der anderen Seite achtet das Bundeskartellamt darüber, dass Fluggesellschaften keine Preisabsprachen treffen. Dem „Konsumenten“ ist es völlig egal, ob er durch seinen überzogenen Geiz für tausende verlorener Arbeitsplätze verantwortlich ist. Er übersieht gerne, dass gute Qualität von Waren oder Dienstleistungen ihren Preis einfordern, zumal viele Menschen die Qualität von Möbeln, Werkzeugen und Maschinen überhaupt nicht beurteilen können – um nur einige Beispiele zu nennen. Es scheint erschreckend, dass so viele Menschen sich von dreister und hirnloser Werbung beeinflussen lassen und dann bereit sind, einen höheren Preis zu bezahlen z.B. wenn ein Bier aus Felsquellwasser gebraut wird, ein Bier, das auf Glyphosat getestet wurde – wie viele andere Biersorten auch – und positiv war. Nun fragt sich der kritische Verstand, wie Glyphosat in das Felsquellwasser gelangt ist, wärend das Brauwasser aus Bremen keine Spuren von Glyphosat nachwies. Ein Wasser aus einem tiefen Brunnen unter einer Großstadt? Dass der „Verbraucher“ die teure Werbung aus dem TV mit der von ihm erworbenen Kiste Bier mitbezahlt, müsste ihm eigentlich einleuchten.

Wie irrationell der „Verbraucher“ agiert, wird auch aus seinem Verhalten deutlich, wenn er an Kreuzfahrten teilnimmt, die durch ihren Schweröltreibstoff dafür sorgen, dass gewaltige Mengen von Kohlendioxyd und Ruß in die Umwelt gelangen, Auf der anderen Seite werden Erderwärmung und Zunahme von Stickoxyden beklagt. Wie leicht könnte Druck auf die Reedereien ausgeübt werden, wenn der Reise- und Entdeckungslustige nur noch Reisen mit Schiffen buchen würde, deren gewaltige Motoren ( oft drei bis vier Hauptantriebsblöcke und 4 bis 8 Nebenaggregate für die Stromerzeugung) mit Katalysatoren ausgerüstet würden. Natürlich würde der Buchungspreis um ca. 100.-€ steigen. Ein Kreuzfahrtschiff der neuesten Generation kommt ohnehin erst nach vielen, vielen Jahren in die Gewinnzone bei einer „Laufzeit“ von ca.vierzig Jahren, bevor es verschrottet wird. Die drohenden Umweltkatastrophen können dementsprechend nicht so ohne Weiteres weder dem System angelastet werden noch den Politikern, die dieses System vorantreiben, auch wenn es von Lobbyisten und Analysten beeinflusst wird. Die Frage wäre noch zu klären, wann das System der freien Marktwirtschaft zu einem Raubtierkapitalismus entartet, der früher oder später den völligen Niedergang einer Gesellschaft nach sich zieht. Der Besitzstand des Einzelnen beruht in vielen Fällen auf Armut und Ausbeutung anderer. Auf eine weltweite Solidarität der begüterten Gesellschaften mit den armen Gesellschaften beispielesweise in Afrika, Pakistan oder Indien wird umsonst hingewiesen. Das Argument:“Mir schenkt auch keiner etwas“ scheint die Gewissen der meisten Menschen zu beruhigen. Wenn sich in der Einstellung des Individuums zu seiner und anderen Gesellschaften und zum Planeten selbst, der uns trägt, nichts wesentlich ändert, kann der Zukunft keine günstige Prognose eingeräumt werden.

Prost! Austrinken! Noch sind wir!

 

 

Opa Hermann und der „homo sapiens“

Wer den „Hermann macht“ kann auch Friedhelm heißen

  Teichgespräch, Folge 40: Opa Hermann und sein Kumpel Jupp hatten den „Sechserträger“ Pils ohne Glyphosat-Spuren bereits ziemlich geleert. „Dass ausgerechnet ein Bier ohne Glyphosat-Spuren aus den Tiefen einer Großstadt kommt, ist schon merkwürdig“, gab Jupp gerade zu bedenken. „Ist für mich logisch“, erwiderte Opa Hermann,“ in einer Großstadt werden keine Pflanzenvernichtungsmittel gespritzt, so wie auf den großen Agrarflächen der Landwirtschaft. In den Großstädten hätten die Insekten noch Chancen zu überleben, keine flächendeckenden Pestizide, Fungizide, kein Glyphosat (Unkrautvernichtungsmittel). Aber die Bienen müssten sich von Balkonpflanzen ernähren!“ „Ja, ja, ja, der homo sapiens!“ Jupp legte seine Stirn in Falten und nuckelte an seiner Bierflasche. „Kennst du einen, Hermann?“ „Einen weisen, erkenntnisreichen Menschen? Also nicht direkt, aber einer hieß Friedrich Hegel! Er hatte mehrere Schriften verfasst, eine handelt von der „Vierfachen Wurzel vom zu reichenden Grunde“!“ „Näääää!“ „Dooooch!“ „Das muss aber ne dicke Wurzel gewesen sein!“ „War es auch!“ „Sag nicht, dasse dat auf der Bergmannsschule gelernt hast!“ „Opa Hermann grinste: „Das war ein deutscher Philosoph, der es unter anderem auch mit der Morallehre hatte! Mich stört nur dabei, dass er sein Werk mit einem Worwort dem Kaiser untertänigst angeboten hatte, in der Hoffnung, dass es in den deutschen Universitäten als Lehrstoff verbreitet würde.“ „Und ? Wurde es als Lehrstoff verwendet?“ „Nicht in seiner gesamten Komplexität!“ Das lag mehr oder weniger daran, dass er seine Erkenntnisse in Form von Thesen und Antithesen quasi verschlüsselt darbot, nach dem Motto: Wenn es nicht so ist wie beschrieben, dann steht dem dieses oder jenes als Erkenntnis entgegen!“ „Ja, ja, man muss ja auch nicht immer Recht behalten!“Die beiden Männer lachten.

„Es geht doch immer nur um das eine“, seufzte Opa Hermann gedankenschwer, „um Macht und Geld! Dabei gehen Macht und Besitz in eine Hand über! Es wäre sehr schön, wenn die Menschen ohne Macht leben könnten, also Macht durch Kompetenz ersetzten.“ „Der Mensch nimmt sich zu wichtig“, stimmte Jupp zu, „wäre er weniger ehrgeizig, würden wir bestimmt noch mit der Keule herumlaufen!“ „Na schau dir doch die Geschichte an, Napoleon, Hitler! Ganz Europa hat vor denen gezittert – und wie sind sie geendet? Völlig kläglich, ja ehrlos!“
„Meine Mutter hat immer gesagt: Was man sich einbrockt, das muss man auch auslöffeln!“ Opa Hermann ergänzte die Aussage durch den Ausspruch seines Vaters:“ Was auf dem Teller ist, wird aufgegessen!“

„Das ist aber nicht dasselbe“, warf Jupp ein. „Das geht mehr in die Richtung:“Iss auf, damit du groß und stark wirst!“ „Ja, ja, wie „Ekel Alfred Tetzlaf“! Im Übrigen sollte es sich der Mensch angewöhnen, etwas unter der Oberfläche zu kratzen. Die meisten Menschen denken doch, dass sie der „King of Currywurst“ sind, wenn sie etwas besitzen!“ „Aber nur so funktioniert unsere Wirtschaft. Wenn alle Menschen wie du dreißig Jahre lang mit einer Cordhose rumlaufen würden oder einen 20 Jahre alten Trabbi fahren, dann wäre unsere Wirtschaft schon vor zehn Jahren zusammengebrochen.“ „Nee, nee! Hast du deine Couchgarnitur mal umgedreht und nachgesehen, wie der Bezug am Kistenrahmen festgetackert ist?“ „Welche Couchgarnitur?“
„Ich jedenfalls wohne auf einer Sperrmüllplantage“, verkündete Jupp stolz. „Es gibt genügend Reinigungsmittel und Duftsprays, aber einen Trabbi fahre ich nicht, sondern einen neuen SUV aus Südkorea. Wenn dein Freund Hegel den gehabt hätte, hätte er die Antithesen weggelassen, von denen du sprachst. Das Auto hat fünf Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung und kann mit seinem Motoröl dreißigtausend Kilometer fahren, bevor es gewechselt werden muss! Übrigens, der „mainstram“ wird in Funktion gebracht wie die Sommermode von „St. Mauk Di Nichnackich, Paris“! Und dann wäre noch die Antwort auf die Frage zu finden, wer zuerst war, der „mainstream“ oder der Kapitalismus?“ „Das ist schwer zu beantworten“, jammerte Opa Hermann, „jedenfalls funktioniert der Kapitalismus nicht ohne den „mainstream“!“ „Sehe ich auch so“, stimmte Jupp zu, „aber da greifen noch andere menschliche Eigenschaften mit hinein, zum Beispiel der Jagdtrieb, der Sammeltrieb, der Ehrgeiz des Individuums, besser sein zu wollen als der Nebenstehende.“ „Da kommt ganz schön was zusammen.“  „Du hast die Bosse vergessen in Deiner Aufzählung, die Großbanken, Unternehmungsführungen, Vorstände, Aufsichtsräte und Politiker und die Lobbyisten, welche Einfluss auf die politischen Machtverhältnisse nehmen. Ohne die funktioniert kein Kapitalismus. Und kapitalistische Unternehmensführungen brauchen den Absatz, um nochmal auf die alte Cordhose zu sprechen zu kommen!“

„Übrigens, in Bezug auf Deinen neuen SUV, lieber Jupp,“ spottete Opa Hermann und grinste hinterhältig, „wenn du mal ohne Benzin liegen bleibst, dann nimmst du die Batterien aus deiner „Maglight“ – Taschenlampe und fährst elektrisch weiter! Du wirst nie ne rote Socke!“

 

 

Gegen politische Kurzsichtigkeit hilft auch keine „Fielmann-Brille“

„die Geister, die ich rief..“

 

Ein Unwort geistert seit einiger Zeit durch die politische Landschaft. Gemeint ist „Populismus“ oder als Adjektiv: „populistisch“. Dieser Begriff ist abwertend gemeint und wird fast immer dann verwendet, wenn ein Politiker (oder jemand, der sich dafür hält) Dinge redet, die beim Volk gut ankommen. Im Grunde trägt seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland nahezu jede Wahlwerbung „populistische“ Tendenzen (populus, lat. das Volk ) Zum Beispiel „Wohlstand für alle“. Noch dämlicher klingt: „Mit uns in die Zukunft!“. Welche Botschaft  versteckt sich dahinter? Soll das eine Drohung sein oder ein Privileg beinhalten? Wer denkt sich solche Narreteien aus?

Seit es die Pegida gibt, spätestens nach den Wahlerfolgen der AfD (und dem Zulauf zur AfD ) wird bei jeder politisch diskutierten Gesprächsrunde bei TV-Sendern jemandem der Teilnehmer der Vorwurf des Populismus angetragen. Gemeint ist doch wohl: dem „gemeinen Volk“ nach der „Schnauze reden“, um Wählerstimmen einzufangen?
Vielleicht wäre es doch angebracht, hie und da mal auf die Stimme des „Volkes“ zu hören?

Kurzsichtiger als sich die gewählten Repräsentanten des Volkes in vielen Fällen im Nachhinein erwiesen haben, ist auch der „gemeine“ Mann „auf der Straße“ oder in der „Kneipe“ nicht.
Das kommt nicht nur von der geübten „Parteidisziplin“, wobei die Ideen zu anstehenden Entscheidungen in der Regel von einem oder nur ganz wenigen Köpfen ausgebrütet werden.
Eines dieser Beispiele ist die Idee des Altbundeskanzlers Kohl und seines französischen Pendants, eine EU mit einer eigenen Währung zu gründen ohne den Bundestag und den Bundesrat zu beteiligen. Im Grunde wurden das französiche und das deutsche Volk zunächst vor vollendete Tatsachen gestellt. Welche Schwierigkeiten sich aus diesem Bündnis für die einzelnen Vöker und ihren Menschen ergeben, hatte niemand auf der Rechnung – bis auf einige Kritiker, die „populistisch“ argumentierten.

Dabei war Helmut Kohl von  „dramatischer politischer Kurzsichtigkeit“ gezeichnet, so dass er nicht einmal die Zeichen der Zeit erkannte, die sich im Aufbegehren der Massen gegen das DDR Regime unübersehbar dem Beobachter aufdrängten:
Zwei Zitate des Dr. Helmut Kohl werden hier angeführt:

Zum Fall der Mauer befragt: „Das hätte doch kein Mensch wissen können, dass das so kommen würde.“

Auf den Vorwurf eines Journalisten, weshalb er (Helmut Kohl) niemanden bei der Gründung der EU und des Euro beteiligt habe? „Wen hätte ich denn beteiligen sollen? Dann wäre das ja niemals zustande gekommen!“

All zu schnell waren die Länderregierungen darin übereingekommen, die Staatsgrenzen innerhalb der Völkergemeinschaft ohne Grenzkontrollen und so durchlässig für den Personen- und Warenverkehr zu gestalten. Auf die Idee, dass sich Schwerstkriminelle ohne Kontrollen vom höchsten Norden bis in den tiefsten Süden quasi in einem Rutsch dem Zugriff der Polizei entziehen können, war keiner gekommen oder hatte es gleichmütig hingenommen. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei- und anderen Ermittlungsbehörden musste im Nachhinein erst unter größten Anstrengungen forciert werden.

All zu leicht wurden „Wackelstaaten“ der Beitritt zur EU ermöglicht, wobei z.B. im Falle Griechenlands gar nicht genau hingeschaut wurde, wie solvent oder insolvent sich die Staats- und Bankenfinanzen darstellten. Im Nachhinein stellten „Mitglieder der Eliten“ fest, dass Griechenland noch nicht einmal über ein Katasterwesen mit Fluren und Flurstücken  verfügte. Grundstücksgrenzen mit Grenzsteinen und darunter in den Boden eingelassenen Tonröhrchen gibt es dort bis heute nicht. Von funktionierenden Steuerbehörden hatte man in Griechenland auch noch nichts gehört.

Es mutete an wie bei einer Karnevalssitzung in Köln, wenn in Brüssel die Frage aufgeworfen wurde: „Solle mer se rinlote?“

Die Bereitwilligkeit, ohne detailliert ausgearbeitete Regularien hundertausende von Flüchtlingen nach dem Motto „wir schaffen das“ ad hoc aufzunehmen, hat dazu geführt, dass erhebliche Größenordnungen von illegalen Zuwanderern ins Land gespült wurden, wobei völlig absehbar war, dass sich andere Staaten der EU dieser völlig einseitig instrumentalisierten Vorgabe der Bundesregierung nicht ohne weiteres anschließen würden. Inzwischen schiebt die BRD Tausende von Asylsuchenden in zum Teil unsichere Herkunftländer ab. Selbst völlig Blinde wissen genau, dass diese Forcierung auf den „Druck der AfD“ zurückzuführen ist, die den „bürgerlichen Parteien“ bei der demnächst anstehende Bundestagswahl viele Wählerstimmen entziehen wird.

Kurzsichtig und folgenschwer stellte sich das ständige Bohren der Westmächte bei den Völkern der „Schwellenländer“ heraus, indem die revolutionären Aufbegehren der Menschen in Ägypten, Syrien aber auch in der Ukraine durch billigende Aussagen wie „Herstellen demokratischer Lebensweise“ und „Wohlstand“ geschürt wurden. Fälschlicherweise werden in Drittländern Hoffnungen geweckt, dass sich durch „Demokratie“ ein „Wohlstand“ erreichen lässt. Diese völlige verdrehte Weltanschauung wird heuzutage über „smartphones“ und „tablets“ vermittelt, wenn die Menschen auf ihren kleinen Bildschirmen vermittelt kriegen, wie es im „Schlaraffenland“ wohl aussehen mag. Das da Begehrlichkeiten geweckt werden, die aber mit der Realität nicht unbedingt übereinstimmen, können die Menschen ihrem Gerät nicht entnehmen. Anderfalls könnte den Menschen vermittelt werden, dass es in Deutschland 200.000 Nichtsesshafte gibt, die unter Brücken, Rolltreppen und über Luftschächten übernachten.

Erst kürzlich ruderte Sigmar Gabriel mit der Forderung zurück, dass Menschen, die aus der EU-Zone eingereist sind, das Kindergeld verweigert werden soll. Es wurde nämlich festgestellt, dass diese Zahlungen einen Betrag in Millionenhöhe ausmachen. Kurzsichtigkeit auch bei den Franzosen und Holländern. Die Ausbeutung ihrer einstigen Kolonien führt ein Debakel nach sich. Die Bürger dieser Staaten sehen sich einem Zulauf der Menschen aus den einstigen Kolonien ausgesetzt, zum Beispiel aus Algerien, die sich konzentriert in „Nischen“ festsetzen und sich aus verschiedenen Gründen nicht integrieren lassen. Das führt irgendwann zu bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen.

In der Bundesrepublik Deutschland versuchen IS Anhänger durch Anschläge den Hass der deutschen Bevölkerung auf Muslime jeder Coleur zu schüren. Sie wollen den verlorenen Kampf in Aleppo oder sonst auf der Welt in die z.B. EU- Staaten tragen, um auf diese Weise einen bürgerkriegsähnlichen Zustand anzuheizen. Wer weitsichtig handelt, wird dem entgegentreten.

Den Politikern rufe ich zu: „Kommt aus Euren Elfenbeintürmen und steigt in die „Niederungen des täglichen Existenzkampfes“ hinab, der sich in Deutschland abspielt. Trefft Entscheidungen, die von der Gabe der politischen Weitsicht getragen sind. In Deutschland klafft eine weit geöffnete Schere zwischen armen Bevölkerungsschichten und einer mittleren Bevölkerungsschicht. Das finanzielle Potential der Millionäre und Milliardäre habe ich außen vor gelassen, denn das liegt ohnehin in den Händen weniger.

Und faselt nicht von „Mitbewerbern“ auf dem „Markt“. Es sind Teilnehmer am Konkurrenzkampf der allerübelsten Sorte! Verbietet das „Zocken“ an den Börsen! Wer Aktien erwirbt, der muss sie eine Zeit lang halten und die Firma stützen. Dafür erhält derjenige Dividende. So war das gedacht! Die Börse ist zur Pokerbühne mutiert mit oder ohne feindliche Übernahme in Form von Aktienankäufen und das ist ganz erbärmlich! Eine Partei, die das nicht in den Griff bekommt, kann man eigentlich gar nicht wählen.

 

 

 

 

 

 

Ta meta ta physica

„Prophezeiungen wachsen aus Erkenntnissen“

Zu sprechen wäre von der Wissenschaft als allgemeine , allumfassende Disziplin der Erkenntnisse, der Wissenschaft als Begriff. Besser wäre die Erklärung und Aufforderung zugleich: “Schafft Wissen!“ Folgte man diesem Aufruf zur Aktion, wäre daraus abzuleiten, dass dem Wissen das Forschen und Beobachten vorausgeht.

Bereits 384 v. Chr. begann der Philosoph Aristoteles, ein Schüler Platons, mit umfassenden Forschungen der Dinge, die mit dem Planeten Erde in Zusammenhang stehen: der Welt und ihrer Erscheinungen. Der Mensch mit einer Lebenserwartung von ca.70 bis 80 Jahren hat dazu die Möglichkeit, auf Erkenntnisse der Vordenker und Erfinder zurückzugreifen, somit er in die Lage versetzt wird, etwas  Vorgefundenes weiter zu entwickeln oder als Alternative dazu alles selbst herauszufinden. Damit würde „das Rad allerdings millionenfach neu erfunden“ ohne je den Gedanken entwickelt und ausgeführt zu haben, dem Rad ein entsprechendes Getriebe beizugeben, welches die Nutzung  effektiver gestaltet. Als dritte Komponente wäre am Antrieb durch einen Motor zu tüfteln, anstelle sich der organischen Kraft in Form von Muskeln bei Mensch und Tier zu bedienen.

Inhaltlich geht es darum, sich die Welt als vorgefundenes Seiendes mit all ihren Vorzügen und Tücken nutzbar zu machen, ohne den Planeten negativ zu beeinflussen und die Existenz der Menschen aufs Spiel zu setzen.

Wir haben es mit zwei Phänomenen zu tun, nämlich den Naturereignissen, die wir nicht beeinflussen können wie Erdbeben (Tsunamis) , Monsterwellen, Überflutungen, Vulkanausbrüchen, Taifunen, natürlichen Waldbränden oder Hagelkatastrophen, Heuschreckenplagen etc oder Einschläge von Meteoriten.
und
Ereignissen, die durch menschlichen Übermut oder Unverstand hervorgerufen werden wie Erderwärmung durch Ausstoß von Stickoxyden, falsche Methoden der Energiegewinnung, Kriege, Raubbau der Energieressourcen, Monokulturen, Absenkung des Grundwasserspiegels, CO-Verklappung in der Erdkruste, Gasgewinnung durch Sprengung von Gesteinsschichten (fracking), Endlagerung von radioaktiven Abfallprodukten, fahrlässige Verkarstung des Erdreiches z. B. in Höhenlagen, Flussbegradigungen etc.
Die letztgenannten, durch menschlichen Unverstand hervorgerufenen Gefahren für den Menschen, sind längst bekannt. Lobbyistenvertreter  einerseits und Warner andererseits liefern sich seit Jahrzehnten
heftige Wortgefechte und Debatten und versuchen Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen. Gut organisierte Demonstrationen und Aufrufe in sozialen Netzwerken versuchen, die Bürger wachzurütteln und ihr Verhalten zu beeinflussen. Engagierte Schriftsteller , Wissenschaftler und Kunst- und Kulturschaffende ( und einige Religionsvertreter ) erheben ihre „Stimmen.“ Indessen gibt es Gefahren, die durch waghalsige und leichtsinnige Unternehmungen mit unterschiedlicher Motivation die Sicherheit der Erdbevölkerung infrage stellen.

Als seinerzeit der russische Präsident Chrutschow die Konstruktion einer Superatombombe mit 500 Megatonnen Sprengkraft bei „seinem“ führenden Physiker und Chefentwickler in Auftrag gab, verweigerte dieser die Ausführung und begnügte sich mit der Hälfte der Sprengkraft, weil er die Auswirkung der Detonation auf den Planeten  nicht genau vorausberechnen konnte.
Wenn heutzutage Gebäude mit Höhen um 700 Metern oder anvisierter Höhe von 1km in Planung und zur Ausführung kommen, somit sich ein Wettstreit zwischen einzelnen Staaten einstellt nur um des Prestiges wegen, sollten sich Physiker allen Ernstes mit den Gefahren vertraut machen, die solche Bauwerke für den Planeten bedeuten. Die Erdachse hat sich nämlich im Verhältnis zur Ekliptik  bereits um einige Grad verschoben, so dass der Äquator nicht mehr auf dem geografischen Längengrad verläuft, auf dem er Jahrhunderte lang gefunden wurde.

Im Verhältnis der Massen (Erde, Mond und Sonne) können sich insbesondere beim Planeten Erde Veränderungen einstellen sobald Masseverhältnisse auf der Erdkruste verschoben werden. Das physikalische Prinzip, dass Energie nicht verloren geht, findet hierbei keine Anwendung bzw. Gültigkeit, denn wenn  beispielsweise Milliarden Tonnen Erdöl aus der Erdkruste gepumpt und vergast werden, geht ein großer Teil der Masse verloren und wird in Energie umgewandelt.

Wie bei einem leichtgelagerten Rad aus einem Fahrrad, das an den jeweiligen Achsenenden aufgehängt und ausgependelt wird (Schwerpunkt zum Erdmittelpunkt) gibt bei einer Massegleichheit von Felge, Mantel , Schlauch und Speichen das relativ kleine Ventil mit nur wenigen Gramm Gewicht den Ausschlag, das Rad mit dem Ventil nach „unten“ auszupendeln.

Ebenso verhalten sich Massen im Weltraum zueinander:  der massereichste Bereich eines Weltraumkörpers (insbesondere auf der Erdkruste / Hebelwirkung!) pendelt sich zur größeren Bezugsmasse eines benachbarten Himmelskörpers aus (hier die Sonne) wie das Fahrradventil eines pendelnden Fahrradrades zum Erdmittelpunkt.
Drei katastrophale Ereignisse entscheiden über den Fortbestand der Menschheit, Ereignisse, die von Menschenhand beeinflusst werden:

1)Ein Atomkrieg

2)Eine völlige Verschiebung der Erdachse im Verhältnis zur Ekliptik (im   Extremfall: Äquator verläuft durch Nord- und Südpol)

  • 3) Absenkung der Umlaufgeschwindigkeit des Erdkörpers um die Sonne einschließlich
  • 4) Verlassen der gewohnten Umlaufbahn entweder zur Sonne oder von der Sonne weg.

Die fünfte Katastrophe, die sich ereignen könnte, wäre nicht durch menschliches Verhalten hervorgerufen, der Einschlag eines Meteoriten.     Wenn jetzt die menschliche Erkenntnis darin gipfelt, die künstlich hervorgerufenen Zerstörungen künftig zu vermeiden, sich gegenseitig zu helfen, Machtgelüsten zu entsagen, gewissermaßen auf dem „Boden der Realität“ anzukommen und alles daran zu setzen, den uns gegebenen menschlichen Verstand und den Erfindungsreichtum im positiven Sinne zu nutzen, dann wird dem „Kunstwerk Schöpfung“ auch eine Ehre zuteil, die darin gipfelt, es pfleglich zu behandeln anstatt sich hochmütig oder übereifrig-leichtsinnig über die Schöpfung zu stellen.

Aber das ist doch völlig klar!

 

 

 

Muffige Gerüche aus den USA

„Und die ganze Welt nimmt Anteil“

„Mij op bed har wi hat – Schiet op bed kreg wi weer“ (Pinkelei auf dem Bett hatten wir – Kacke auf dem Bett kriegen wir wieder). Mit dieser ostfriesischen Lebensweisheit lässt sich sehr wahrscheinlich jede politische Einschätzung beginnen ohne „mit der Wahrheit hinter dem Berg“ zu halten. Nehmen wir den Wahlkampf in den Vereinigten Staaten von Nordamerika zum Anlass, einen Blick auf das aktuelle Tagesgeschehen der US-Amerikaner zu werfen. Wenn es um eine weit geöffnete „Schere“ zwischen „Reichtum“ und „Armut“ geht oder um den Gegensatz zwischen gebildeter Bevölkerung und völlig ungebildeten Bevölkerungsanteilen, finden wir beides in den USA. Angst und Bange mag es den Betrachtern des gegenwärtigen Wahlkampfes zwischen Hillary Clinten und Donald Trump werden, dessen Wahlkampf-Strategen sich nicht scheuen, aus dem Verbündeten, der Bundesrepublik Deutschland, eine „Hochburg des Islamischen Staates“ zu machen, dessen Insignien, die schwarze Flagge, als Fotomontage sowohl auf dem Reichstagsgebäude als auch auf den Türmen von Schloss Neuschwanstein im Winde weht. Solche Menschen dürfen unbesorgt als Trampel geschimpft werden. Außerdem mag sich der Betrachter der amerikanischen Szene in die Zeit des Rezessionskrieges zurückversetzt fühlen, wenn man Bilder von revoltierenden farbigen Bevölkerungsgruppen zur Kenntnis nimmt, die gegen übereifrige weiße Cops demonstrieren, welche ihre Schusswaffen vorschnell gegen einen unbewaffeneten Farbigen eingesetzt hatten, und der seinen Schussverletzungen erlegen ist. Wahrlich kein Einzelfall! Mittlerweile gibt es mehrere tote Polizisten als Gegenreaktion.
Schon zu Zeiten des berühmt-berüchtigten „Billy The Kid“ liefen die meisten männlichen Bewohner in den Towns und Goldgräberlagern mit einem Revolver oder/und einem Repetiergewehr, z. B. einer „Winchester“, durch die Gegend. Das ist bis heute so geblieben, und selbst einem Barack Obama ist es während seiner Amtszeit nicht gelungen, wenigstens vollautomatische Langwaffen für Privatpersonen per Gesetz verbieten zu lassen. Statt dessen gab es Ansätze, sich auf Magazine mit höchstens 4 Patronen Ladekapazität im Kongress zu einigen. Die Anzahl der Magazine, die ein amerikanischer Bürger mit sich führen darf, stand nicht zur Debatte. Weshalb auch? Dann hätte man ja rechnen müssen!
Dabei sind Kurzwaffen wie Pistolen oder Revolver viel gefährlicher, weil sie verborgen mitgeführt werden können. Wen wundert es, dass Polizisten oder Sheriffs bei zum Beispiel Verkehrskontrollen außergewöhnlich nervös reagieren? Das alles ist wenig durchdacht, und allem Anschein nach legen die meisten Amerikaner auch keinen Wert darauf. Wenn sich jemand ein Bild von der Wirkung von Lobbyisteninteressen auf die Gesetzgebung machen möchte, wird auch am vorgenannten Beispiel in den USA fündig. Die Bürger der Bundesrepublik sahen von jeher im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ein nacheiferungswürdiges Vorzeigemodell. Dieser Nachahmeffekt sollte jedoch nicht mit einer gewissen Dankbarkeit für die Errettung der Nachkriegsbevölkerung aus dem Hitlerjoch verwechselt werden. Vielleicht sollten die Deutschen den „Herrn Trump“ in die BRD holen –
falls er im Wahlkampf Frau Clinton wider Erwarten unterliegen sollte
. Diese Aufgabe könnte beispielsweise der „freie“ Sender RTL übernehmen und ihn in die Riege der Comedians aufnehmen, so dass ihm neben Mario Barth gewisse Sendeabläufe, Sendeeinheiten angedient werden könnten. Die Einschaltquoten würden wahrscheinlich in ungeahnte Höhen schnellen, besonders, wenn entsprechende Werbeblöcke das Bild eines Komikers wie Trump abrunden , z. B. ein Spot mit Sägekettenwerbung, wobei die Sägespäne direkt in den geöffneten Mund des Komikers geschleudert werden. Vielleicht könnte man ihn auch in der „Latexwerbung“ einsetzen, indem die „gewisse Tonaufzeichnung“ (seinerzeit aus dem Caravan) im Hintergrund eingespielt wird. Es böten sich auch andere lukrative Aktionen an z. B.
„Trump-Masken“ zu Halloween oder als Nikoläuse. „In der Höhle der Löwen“ könnte Trump Herrn Maischberger davon zu überzeugen versuchen, in die Produktion einzusteigen, vielleicht mit halbe – halbe? Somit müssten wir Deutsche nicht wieder 5 bis 6 Jahre warten, bis eine amerikanische Albernheit auch nach Deutschland exportiert wird.

 

Fassungslos vor dem Halbmond

Ein neuer Brandherd hat sich aufgetan. Die innenpolitische Lage der Türkei ist nicht erst seit gestern schwierig. Im Land zwischen religiös- konservativen Kräften jenseits des Bosporus und westlich orientierten Zeitgeistern z.B. in der Metropole hat sich eine Spaltung ereignet, die der konservative Präsident Erdogan nicht verhindern konnte. Nach außen wird diese verschiedene Lebensauffassung durch Kopftücher oder  Verschleierung auf der einen, Miniröcke und Make up auf der anderen Seite deutlich. Moderne Frauen mögen sich nicht länger als „graue Mäuse“ durch das Leben bewegen.
Konservative Menschen in der Türkei sehen dieser Entwicklung mit Sorge und Ärger entgegen. Der gescheiterte Putschversuch ist die logische Konsequenz auf die innere Spaltung, zumal der türkische Präsident mit allen Mitteln versucht, Andersdenkende und -handelnde rigoros zum Schweigen zu bringen, insbesondere die Presse.  In einem demo-
kratischen Staatsgefüge ist jedweder militärisch fundierte Aufstand eine Farce, zumal die Türkei Mitglied der Nato ist. Das kann Erdogan allerdings mit einem Federstrich ändern. Putin würde das sicherlich mit dessen Politik entgegenkommen.
Man mag Erdogan vorwerfen, er gestalte seinen Amtssitz nach dem Muster Ludwig des IV. in reinster Verschwendungssucht. Natürlich beobachten die Europäer das mit Argusaugen, zumal der türkische Präsident auf der anderen Seite eine Annäherung an die EU sucht.
Doch das war gestern.

Der „Kuhhandel“ zwischen Merkel und Erdogan, Flüchtlingswellen von der EU fernzuhalten gegen Reisefreiheit der türkischen Bürger in die EU-Länder, ist die Quintessenz aus falscher „Wir schaffen das“-Kalku-
lation.

Die BRD zeigt sich souverän, lässt „Deutschtürken“ mit Halbmondfahnen
für Erdogan in Deutschland demonstrieren. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn sich in Istanbul ein paar tausend „Türken-deutsche“ unter schwarz-rot-goldenem Banner versammeln würden.

Das Phänomen, sich fern der Heimat an die alten Gepflogenheiten zu erinnern, diese zu pflegen, ist keinesfalls eine Erfindung der Türken.
Diese Vorgänge finden wir auch bei deutschen Einwanderern oder „Zugezogenen“, z.B. in Russland oder Amerika, die dort die heimatliche Kultur pflegten und noch immer pflegen. Ein böses Erwachen findet dann statt, wenn Rückkehrer im ehemaligen Heimatland nichts Vertrautes mehr vorfinden und von den inzwischen neuen Bewohnern der alten Heimat als „Fremde im eigenen Land“ betrachtet  und behandelt werden.