Habemus Mama

Habemus Mama !! ( Gloria in excelsis deo (Dorant) )

                                               von Rainer Dietrich

Das Merkel-Double „Dumoiselle“ Karrenbauer hat die entflammten Herzen vereinnahmt und der vom Vatikan her beliebte „Weiße Rauch“ stieg auf  ….

Mir liefen vor entladener Spannung die Tränchen über das von Sorgenfalten zerfurchten Antlitz …

Der gute AMOS (Piratenschaf) hoppelte tief betroffen herbei und fragte in Panik, ob WERDER BREMEN etwa wieder verloren habe, als ich ihm mit Küssen auf das linke Ohr die freudige Botschaft verkündete …

Oh – werter  Zeitgeist!

Wie würde der selige „Jupp“  (Beuys) diesen peinlichen Mummenschanz kommentieren ?

Das „Närrische-CDU-Dreigestirn“ tingelte wie eine C-Rockband durch die Lande mit dem mitreißenden Anheizer-Slogan :

“ … erst das Land, dann die Partei …dann die (schließlich) Person !“

Das erquickte Volk skandierte : “ Wir glauben – also sind wir !“ (Forensischer Kernsatz?)

Okay – gehören wir denn gerade zur zelebrierten Spezies ?

Ich bin politisch diffus, desorientiert und sicher indifferent aufgrund der 68er-Vergangenheit .

Aber Schnapp-Atmung habe ich auch !!

Ich dachte, dass der „Schlager-Move“ von Florian Silbereisen in der Dortmunder Westfalenhalle die dürstenden Seelen in ihren Tiefen nach Erschütterung, Diaspora, letztendlich labend aufgepumpt hat – und nun diese fulminante Steigerung der befriedigten politischen Vakuum-Gefühle!

Geht’s noch  ?

Bis zum politischen Orgasmus scheint noch viel Lust und Vorspiel unterwegs zu sein!

( Bei entflammter Geilheit – so sagt man – interessiert auch nicht das Aussehen der Nutte ! )

Ich fasse es nicht, denn das „Millowitsch-Theater“ ist doch eigentlich Historie ? Amos stupst mich andauernd mit seiner Schafsnase an.

Ich kraule ihm das Lockenköpfchen und wähle eine beruhigende Tonation :

„Es ist kein Anlass zur Besorgnis ! Es ist nur die POLITIK, die uns wie der Novemberregen ummantelt .

Aber jetzt schauen wir erst einmal nach den neuesten Lottozahlen !“

Die Sache mit den Verbrauchern


Der Verbraucher hat entschieden, er verbraucht. Wir werden unterschieden zwischen Verbrauchern und Verbrauchern. Der Mensch zählt nix, denn er ist zum Verbraucher degeneriert. Zu Beginn seines Lebens verbraucht er Windeln, der kleine Kackheld. Im Alter Correga Tabs und schmerzlindernde Salben für die kaputten Knie, ach ja – und zerstoßene Ginkoblätter gegen das nachlassende Gedächtnis, natürlich in Tablettenform. Die alternden Paviane könnten die Blätter auch gleich vom Baum fressen, aber es geht hierbei nicht um Paviane, sondern um Verbraucher, und die brauchen die Pharmazie. So will es der Gott Konsum, ohne den die Wirtschaft nicht brummt.

Zwischen frühester Jugend und dem Alterszorn liegt jedoch das weit gefächerte Verbrauchsangebot. Wenn dem einfältigen Verbraucher nix mehr einfällt, was an überflüssigem Krimskrams zu vertilgen, verbraten und zu horten ist, hilft die Industrie mit mehr oder weniger blöden Sprüchen etwas nach. Wenn alle mit braunen Hornbrillenimitaten ihre Augengläser einfassen, dann ist das schick, auch wenn es den Verbraucher alt macht, der keine eigene Meinung haben soll. Er muss nicht aufmucken, sondern mitmachen.

Wer es als Verbraucher endlich zum Mercedes gebracht hat, lässt tagsüber die Garagentür offen, damit andere auch etwas davon haben, wenn sie das „Ick heb schafft – Auto“ im Vorübergehen erfassen. Der Stern scheint zu vermitteln, dass der Eigner eine große Nummer ist, auch wenn es sich um einen Diesel handelt, mit dem er  die Ballungsgebiete weiträumig umfahren soll. Ach, wer konnte das schon ahnen – dass es soweit kommen würde.

Wenn die Verbraucher lange Ohren hätten, könnte man annehmen, es  handele sich um Esel, aber so? So ist und bleiben sie Verbraucher, evangelische oder katholische – egal! Das haben die alten Propheten nicht in ihre Bücher schreiben lassen. Endlich mal etwas  genderfrei in Europa: Die Verbraucher!

The Black Friday! Endlich wird offiziell zur Schnäppchenjagd geblasen. Hallali! Das haut hin! Die Verbraucher könnten etwas verpassen z.B. wenn sie das meiste gar nicht gebrauchen können. Aber bevor ich etwas in anderen Händen  oder Einkaufstüten sehe, schnappe ich als ein geölter Verbraucher ganz schnell und gezielt zu – wie ein Hai, der sich auf einen Köder stürzt. Och nö, welch gemeiner Vergleich! Nehmen Sie es als Metapher für Schnelligkeit!

Die Sache hat einen scharfen Haken: das Ergatterte muss  bezahlt werden, aber was tut man nicht alles für die Erzeugerindustrie! Man denke nur an die Arbeitsplätze und an die Finanzämter. Das System muss erhalten bleiben, in die Kette darf kein Loch. Wer nicht mitmacht, der säße zu Weihnachten heulend unterm Tannenbaum ohne „Freuerchen“.

Die Schuldnerberatungsstellen haben auch ein Anrecht auf ihre Existenz und auch die Rechtsanwälte, die sich dem Mahnwesen verschrieben haben. Die arme Kreditreform, eine Gesellschaft, die eigens zum Zweck gegründet wurde, Zinsen im Mahnverfahren bis über den Tod des Schuldners hinaus zu verfolgen!  Nee nee, alles gut! Wenn Sie ein männlicher Verbraucher sind, tun Sie etwas für Ihre Eitelkeit! Kaufen Sie GILETTE – Rasierklingen, denn sie sind für das Beste im Mann!

Prost! Austrinken! Aber schneiden Sie sich nicht ins eigene Fleisch!

Wünscht Ihnen der alte Kunstmeister zu Weihnachten 2018

Die Sache mit dem Baltikum und dem Balkan

 

Es vergeht keine Woche ohne dass der amerikanische Präsident entweder in ein Fettnäpfchen tritt oder eine Bildungslücke bei ihm  für Kopfschütteln bei den Beobachtern sorgt. Nach dem Ausspruch von ihm:“Belgien ist eine schöne Stadt“ haute er jetzt den Spruch raus, „ob denn nicht die Führung des Baltikums mal für Ruhe und Ordnung bei den Jugoslawen sorgen könne? Klar, Estland, Lettland und Litauen im Nordosten, der Balkan mehr im Süden Europas gelegen. Hätte Trump Karl May gelesen, wüsste er auch, wo er die Kurden ansiedeln könnte, nämlich in der Gegend vom „WILDEN KURDISTAN“, wo sie Karl May vermutet hatte. Blöd nur, dass sich heute drei Nationen das Gebiet unter sich aufteilen. Wohlgemerkt drei Nationen, leider unter Ausschluss von KURDISTAN, das auf alten Landkarten noch vermerkt wurde.

Nun könnte man sich auch unaufgeregt zurücklehnen, anstelle immer und immer wieder den Finger auf offene Wunden zu legen und damit die schlechten Nachrichten aus aller Welt zu vertiefen.

In einer meiner letzten Satiren hatte ich vorausgesagt, dass Trump ganz große Probleme mit Naturgewalten im eigenen Land zu tun bekommt. Nun brennen auch Villen von wohlhabenden Bürgern ab, zum Beispiel die von Thomas Gottschalk. Vielleicht sollte Trump nicht auf die Forstverwaltung schimpfen, sondern auf jene, die beim Camping oder Waldgang leere Flaschen in die Botanik werfen. Vielleicht sollte man an der Stelle auf den Brennglaseffekt von gewölbten Glasscherben- oder Flächen hinweisen und darauf, dass Katalysatorautos nicht über entzündlichen Flächen wie Gras oder Moos geparkt werden,  und Lagerfeuer mit und ohne Grill nicht in Wäldern entfacht werden dürfen.

Es würde nicht verwundern, wenn Herr Trump finaltechnisch die Feuerwehr für das Geschehen anprangert. Heiß, heiß, heiß, Herr Präsident, wer hätte damit rechnen können?

Ebenso dumm und völlig sinnlos ist das von ihm angestrebte Gehampel, erstrangig und waffenstarrend die Liste der „bedeutendsten“ Nationen zu komplettieren, immer im Sinne der Verteidigung und Abschreckung. Neben der Herstellung von Wasserkochern, Waschmaschinen und  Kühlschränken hat sich die amerikanische Wirtschaft verstärkt auf das Produzieren von Kriegsgerät fokussiert, so dass Dinge wie „Eierlöffel“ bereits importiert werden müssen. Zugegeben, das war jetzt ein Witz. Aber im Prinzip ist das so.

Trump sinniert:“ Amerika hat die besten Kampfjets, die besten Panzer und die größten und besten Kampfschiffe und Flugzeugträger so wie U Boote der Welt.

Ganz schön einseitig, Herr Trump. Natürlich kann es in den USA nicht so ein Sozialsystem wie in der BRD geben. Damit es in Deutschland und in Europa den Leuten ebenso dreckig gehen soll wie ganz vielen Menschen in den USA, werden höhere Beteiligungen am Nato-Wehretat gefordert?

Pustekuchen, Herr Präsident. Man muss sich entscheiden: entweder mehr Geld in soziale Einrichtungen oder tolle Pistolen und Schnellfeuerwaffen für jedermann zu erschwinglichen Preisen.

Wie wäre es zum Beispiel mit Entwicklungen in Richtung Nutzung der Wasserstoffbrennzelle? Die Japaner heizen damit schon lange ihre Wohnungen, während Audi und Tesla sich mit völlig überholter Batterietechnik ins Abseits schießen! Es reicht nicht, Herr Präsident, dass man Pläne schmiedet, die bis morgen reichen! Auch nicht bis übermorgen! Pläne und Verträge zwischen großen Nationen wie Russland oder China werden nicht einfach über den Haufen geworfen. Wahre Größe zeigt sich besonders in Berechenbarkeit und gegenseitigem Vertrauen. Dann muss sich auch niemand kaputtrüsten.

Kim Jong – un, den Sie als „rocket boy“ bezeichneten, scheint viel vernunftbegabter zu sein als Sie ahnen. Im Grunde wollen beide Staaten nicht länger in Konfrontation leben, die Sie Ihnen künstlich aufzwingen, in dem Sie Feindbilder in ihre Köpfe implantieren.

Die Zeiten des WILDEN WESTENS sind vorbei, Herr Präsident! Heute und morgen gehört die Welt den Vernunftbegabten. Merke: Wenn niemand die Gelegenheit bekommt, eine Waffe zu besitzen, muss sich auch niemand eine Waffe beschaffen, um sich zu verteidigen.

Wenn  Präsident Macron eine europäische Militärinstanz befürwortet, dann nicht, damit sich die USA oder sonst jemand von Europa bedroht fühlt, sondern damit die Europäer selbst entscheiden, in welchem Umfang und mit welchen Geldmitteln eine Gemeinschaftsarmee unterhalten werden soll.

Aber der unbedingte Führungsanspruch der Amerikaner auf der ganzen Welt ist mehr ein Hindernis als dass  er dem Weltfrieden zugutekommt.

Das wird Ihnen ein europäischer Politiker nicht in der Form sagen wollen, zu abhängig ist die europäische Wirtschaft von den Ausfuhren in die USA.

Als freier Autor und Bildhauer kann ich das allerdings aussprechen, denn ich bin nicht von den USA abhängig.

Fairer Handel ja, waffenstarrende Existenz nein! Und hören Sie auf die intelligenten Menschen in Ihrem Lande! Es gibt sie haufenweise!

„Prost! Austrinken“, rät der alte Kunstmeister seinen Freunden und Kritikern!

Noch sind wir!

Igittigittigit, Microplastik im Darm

…und niemand in Sichtweite, den man dafür haftbarmachen  bzw. verklagen kann. Vielleicht die Fische? Ja dürfen die denn überhaupt Plastikmüll aufnehmen?

Jetzt soll Microplastik sogar in unseren hochgelobten Brunnenwässerchen enthalten sein. Eine Anfrage an die entsprechende Tante der Landesregierung NRW schlug fehl. Sie wollte partout die betreffenden Quellen nicht benennen, weil noch gar nicht erwiesen sei, dass Microplastik im Organismus des Menschen schädlich sei. Ganz recht, Frau Ministerin, noch ist das Zeug im Darm! Es ist vermutlich nicht „mikro“ genug, um durch die Darmwände ins absolut Innere  zu gelangen. Ich stelle es mir gerade vor: Ein Warnhinweis auf dem Etikett von „Staatlich Fachinger“: „Unser Wasser kann möglicherweise  Plastikmüll enthalten“ – sorry – „Spuren von Microplastik“. Was bedeutet denn eigentlich „mikro“? Das ist das Gegenteil von „macro“, aber immer noch voluminöser als „nano“. Ich bin mir sicher: Sie als Leser haben das verstanden!

Die Geschichte mit dem Microplastik im Darm wird den GRÜNEN weitere 2% der Wählerstimmen beschweren. – pardon  bescheren.

Eine Katastrophenmeldung reiht sich an die nächste, Dank der sozialen Netzwerke, von denen change.org wahrscheinlich das Aktivste ist mit seinen Petitionseingaben an frustrierte Abteilungen der Länder- und Bundesregierung. Achtung Betroffene: Anhand der Unterschriften der betreffenden Petitionen können Sie ahnen, wie viel Stimmen Ihnen bei den nächsten Landtags- bzw. Bundestagswahlen verloren gehen. Den Petitionsunterzeichnern scheint es piepegal zu sein , wie viele Arbeitsplätze  z.B. bei Bayer  verloren gehen, wenn das Umweltgift  „Glyphosat“ geächtet wird. Sie wussten es nicht?  Na, vielleicht kennen Sie die Vokabel „Roundup“ besser? Der größte Abnehmer für das „Unkraut“-Vernichtungsmittel ist die Deutsche Bahn mit ihrem enormen Streckennetz. Derzeit laufen Petitionsunterschriften in gigantischer Höhe gegen die DB..

Aber nein, man kann ein Smartphone auch dazu benutzen, sich täglich fake-news oder Spaßbilder zuzuschicken und zwar in einem Ausmaß, dass ein Notarzt kommen muss, um den „user“ am Leben zu erhalten, damit der Betreffende nicht als „Mensch“, sondern als „Verbraucher“ weiterleben darf.

Ihr Einwand, „kannst Du nicht einmal – wenigstens einmal – etwas Positives in Deinem Blog darlegen – stößt bei mir auf taube Ohren. Sie können doch von einem Propheten nicht verlangen, dass er seine vorausahnende Sichtweise verschweigt! Denken Sie an den Propheten AMOS des Alten Testamentes!

Wie – kennen Sie nicht? Dann wird es allerhöchste Zeit, dass Sie das nachholen!

Entgegen der ahnungslosen Frau Merkel ( Gott habe sie lieb!), wiederholen sich Vorgänge in der Geschichte doch! Nicht einmal, zehn oder mehrmals! Aber das kann ein Physiker nicht wissen, der sich über lange Zeiten seines Lebens an den Mächtigen orientiert hat – und nicht an den Erkenntnissen!

Mehr muss dazu nicht gesagt werden! Legt Euch alle wieder hin – bis auf die 8 Aufrechten – oder sind es nur 7?

Natürlich wird auch an dieser Stelle mein Aufruf nicht fehlen, Karl-Heinz Schreiber weiß es genau aus dem Jenseits: „Venceremos!“

 

Lasst Euch nicht lullen, denn noch sind wir! Prost! Austrinken! Diese Menschheit ist nur im Suff zu ertragen….

Euer alter Kunstmeister, nach Josef Beuys einer der Letzten auf der Bastion!

 

 

 

 

 

Die Sache mit den Wasserstoff-Brennzellen

Die Sache mit den Wasserstoff-Brennzellen für den PKW-Antrieb

 

Wer hier nicht lesen mag, der kann die widersprüchlichen Informationen aus dem Internet „googlen“. Dabei sollte sich jeder klar darüber werden, dass sich die Argumente von Interessengemeinschaften auf die Aussagen der „Fachleute“ auswirken. Da ist zum Beispiel bei der Brennstoffzelle bei der Verwendung in PKW vom „Millionengrab“ für die Hersteller die Rede. Dennoch bieten drei von ihnen Autos mit Wasserstoff-Brennzellen auf dem europäischen Markt an. Mercedes sollte seine Ingenieure ggfls. In Südkorea oder Japan  bei der Konkurrenz „spicken“ schicken.

Forschungsstationen versuchen bereits, den Wasserstoff mit Hilfe von Sonnenspiegeln herzustellen, also den Umweg über normalen Strom zu umgehen. Natürlich lässt sich der elektrische Strom aus anderen (regenerativen) Anlagen herstellen, z.B. aus Windkraftanlagen. Den Betreibern müsste seitens der Gesetzgebung allerdings die Möglichkeit eingeräumt werden, den erzeugten Strom außer den Netzbetreibern auch z.B. den Wasserstoff-Herstellern zu verkaufen, anstatt ihn bei Überschuss in andere Quellen zu schleusen (zu verschenken). So könnten Wasserstoffbunker angelegt werden, die den Wasserstoff flüssig an den Endabnehmer liefern, anstatt ihn gasförmig über LKW an die Tankstellen zu liefern. Flüssiger Wasserstoff muss sehr stark gekühlt werden, damit er den Aggregatzustand beibehält bzw. diesen erreicht.

Solange Hersteller (PKW-Fabriken, Stromerzeuger, Wasserstoffhersteller und letztlich Tankstellenbetreiber nicht koordiniert zusammenwirken, ist das Umsetzen dieses an sich innovativen Vorhabens äußerst schwierig zu gestalten, zumal noch „Verbraucher“ und Gesetzgeber eine wichtige Rolle hierbei spielen. In China z.B. könnte das viel schneller umzusetzen sein, weil nicht besonders viele Interessen zu berücksichtigen sind. Da würde das von der Parteiführung einfach angeordnet und sofort umgesetzt. China setzt gegenwärtig noch auf die Herstellung von Batterien. Für den deutschen Arbeitsmarkt hat die chinesische Führung bereits den Bau einer riesigen Batteriefabrik in Ostdeutschland in Auftrag gegeben. Man mag sich darüber streiten, ob in China die Menschenrechte beherzigt werden oder nicht, dass die Umsetzung von Bau- und Entwicklungsvorhaben hingegen besser funktionieren als im technisch hoch gelobten Land BRD, beweist das Bauvorhaben  des BER- Flughafens in Berlin. Es ist unglaublich, welche Fehler, Fehlplanungen und Misswirtschaften in Erscheinung getreten sind. Kompetenz und Koordination lässt sich allerdings besser beschreiben.

Bei allem ist es von großer Bedeutung, dass Firmen, Firmengruppen und deren Vorstände ihren Ingenieuren entsprechende Forschungs- und Entwicklungsdirektiven an die Hand geben anstelle sich hinter dem Gedanken, „das reicht bis morgen“, zu verschanzen. Zudem will man es sich mit den Anlegern nicht verscherzen, denn hier „bei uns“ regiert der Aktienmarkt, wenn auch indirekt. Dabei hat die Wasserstoffproduktion den Aktienmarkt längst erreicht. Kurioserweise sind viele Aktionäre visionärer als die  Vorstände in den Chefetagen.

Ein Argument, dass ich von den Bikern (Motorradfahrer) öfter höre, vor allem von den Harley Davidson Enthusiasten ist das Argument: „Lautlose Motorräder? Unvorstellbar! Wir müssen schon zähneknirschend den „Beltdrive“ hinnehmen (Sekundärantrieb mittels Zahnriemen an das Hinterrad).

Der Unterzeichner traf vor einiger Zeit einen Bikerkollegen in Ostfreisland, der hinten auf seiner „Kutte“ die Aussage „loud is goud“ aufgepatched hatte. Tatsächlich werden von lauten Krädern weniger Rehe überfahren als von leisen, da die Tiere vor dem infernalen Getöse das Weite suchen.

Aber auch die Betreiber der vorsintflutlichen Fortbewegungsmittel sterben aus. Batteriebetriebene Verkehrsmittel wird es auch in der Zukunft geben, z.B. bei Zweirädern, Trikes oder Quads, weil eine „Taschen-Wasserstoff-Brennzelle“ wahrscheinlich nie in Serie gebaut werden wird.

Als Heizung für das Wohngebäude hat sie sich aber bereits etabliert, zumal es auch andere Energieträger gibt neben dem Wasserstoff. Vorreiter ist mal wieder zur Schande der deutschen Energiewirtschaft –  Japan.

Die Zeiten, zu denen Japaner und Chinesen bei den deutschen Ingenieuren und Herstellern  „gespickt“ und fotografiert haben, sind passè.  Weshalb wird der Unterzeichner das beklemmende Gefühl nicht los, dass nunmehr „wir“ hinterherhinken?

Ach ja, prost!  Austrinken!

Machen Sie das Beste daraus!

Der alte Kunstmeister winkt in die Runde!

Die Sache mit der Landtagswahl in Bayern

Nun ist passiert was in den Voraussagen lang und zäh angekündigt wurde: „Sunnyboy Söder“ und Old – Man – Seehofer (ehemaliger Bundes – Gesundheitsminister) haben die CSU –Karre in den Dreck gefahren. Darf man das so sagen? Tatsächlich gelang es dem Letztgenannten in allerletzter Minute, die „rechte Flanke zu schließen“! Die AfD musste sich mit 11 Prozent der Wählerstimmen begnügen, ansonsten hätten es gut und gerne 15 Prozent werden können. Die bayerische Parole „Mia san Mia“ – zu deutsch – „nach uns die Sintflut“ ließ Söder formulieren: „Wir koalieren nur mit einer bürgerlichen Partei“! Dass bei der Landtagswahl eine adelige Partei angetreten war, muss dem Unterzeichner entgangen sein.

Die Frage sei erlaubt, weshalb ein Zusammenschluss mit der freien Wählerschaft angestrebt wird, wohingegen sich selbige doch von der CSU absetzen wollte? Das Gerangel um die Pöstchen dürfte spannend werden.

Bei den Wahlanalysen sollte sich das Augenmerk auf die GRÜNEN richten. Weshalb hat diese Partei so enorm zugelegt? Waren das Frustwähler, die zu den 18 Prozent im Wahlergebnis verholfen haben? GRÜNE mit 18 Prozent, ausgerechnet in Bayern!

Deutsche neigen dazu, an Notbremsen zu hantieren, wenn Ihnen das Wasser buchstäblich bis zum Halse steht, so dass es beim „Frohlocken“ schon hinein läuft. Was ist passiert, meine Damen und Herren Schwerenöter?

Nur weil irgendwelche „Wissenschaftler“ nun ihre Stimmen erheben und sowohl vor der Viel- und Spaßfliegerei warnen als auch zum Entzug von Beförderungen der „Mensch- und Sachwerte“ durch „pampdieselgetriebene“ Kreuzfahrt- und Containerschiffe raten, kann es doch nicht zur umweltbewussten Reaktion der Bayern gekommen sein?

Wobei: wir zählen auch Franken und Schwaben zu den Bayern und nebenbei, Karl der Große würde sich im Grabe umdrehen, wenn er  dessen im Nachhinein gewahr würde.

An der Stelle greift ein vertonter Schwank, in dem es heißt: „Gott sei Dank, sie wissen`s nicht, die Liebe macht sie blind!“

Nein, die Gründe für den Wahlerfolg der GRÜNEN sind das Ergebnis praktischer Erfahrungen. Ein überfluteter Keller inklusive Schlamm-Extrakt, ein Erdrutsch, der ein paar Autos ineinander schiebt, ein Sommer mit Treibhaustemperaturen inklusive Ernteausfällen, Wasserknappheit, ein Moorbrand, der nicht zu löschen war und unfähige Regierungen, die sich ihrer selbst willen  an „die Köpfe“ kriegen, lassen selbst deutsche Michel nachdenklich werden. Jene Michel sind gemeint, die stets ihrer Obrigkeit huldigen, selbst wenn eine falsche Entscheidung die andere jagt.

Wie hatte Frau Nahles noch gesagt? Ach ja, „jetzt gibt es was auf die Fresse!“ Die erste weitsichtige Erkenntnis aus der SPD-Reihe nach Brandt und Schmidt.

Selbst Trump scheint durch eine neue Erkenntnis gequält:“ Es gibt doch einen Zusammenhang zwischen dem CO2  und der Erderwärmung – natürlich nicht von der Industrie verursacht.“ Na sicher, hat es nicht gerade wieder einen Hurrikan in der Gegend von Florida gegeben? Irgendwo muss da ein Nest sein, vermutet  der „dicke Blonde mit dem zu großen Schuh!“

Da haben wir Deutsche aber Glück gehabt, dass die Bayern den nicht wählen durften! Pardon, das nehme ich selbstverständlich zurück!

Prost! Austrinken, rät der alte Kunstmeister mit einem Augenzwinkern!

Ich kann es jenen nicht verdenken, die da sagen:“Die Menschheit ist nur besoffen zu ertragen!“

 

Die „Sache“ mit den zukünftigen Muslime-Generationen in Deutschland

Hier steht noch kein einziger Satz, da sind schon die ersten Einwände zu hören:  „Da spricht „er“ wieder mit der AfD-Stimme“.

Vernunft oder Unvernunft ist keine Obliegenheit politischer Parteien, sondern jener Parteivorsitzenden“, welche die Vorgaben leisten. Da kommt einiges zusammen, dessen seien Sie versichert.

Die Vergangenheit zeigt eine Menge an Irrungen und Fehleinschätzungen, die zu Katastrophen führten. Deshalb erfolgt auch an dieser Stelle der Hinweis auf die Bedeutung der Weitsichtigkeit und des Einschätzungsvermögen.

Dass eine „Willkommenskultur a la Merkel“ nur eine begrenzte Zustimmung und Umsetzung innerhalb der EU nach sich ziehen würde, war von vornherein abzusehen.

Es ist absolut menschlich, dass auch jene kamen und noch kommen, die sich einfach nur einen persönlichen „wirtschaftlichen Aufschwung“ ausmalen.

Ein altes Sprichwort, welches an dieser Stelle Erwähnung finden soll, hört sich an dieser Stelle zynisch an, wenn es besagt: „Gib dem Teufel einen Finger, und er nimmt sich die ganze Hand“.

Natürlich sind jene Flüchtlinge nicht gemeint, die in ihren Heimatländern zerschossen und/oder ausgebombt wurden.

Fatal ist, dass die meisten von ihnen einer Religion angehören, die sich mit den europäischen Wertevorstellungen nicht in Einklang bringen lässt, was sich an zahllosen Beispielen festmacht.

Sie werden weiterhin untereinander heiraten und „Subkulturen“ (eine Subkultur ist eine Gemeinschaft innerhalb einer Kultur und ist hier nicht als Schimpfwort gemeint) bilden, so dass von „Integration“ keine Rede ist. Sie werden doppelt so viele Kinder zeugen wie die Ehepaare der „Ureinwohner“.

Ohne einen Taschenrechner zu bemühen, lässt sich eine Prognose erstellen. wann das Verhältnis Muslime-Ureinwohner 50:50 erreichen wird, wann 60: 40 und wann letztlich eine erdrückende Mehrheit von 70:30 erreicht ist.

Das ist nicht besorgniserregend, wenn außer Acht gelassen wird, dass sich diese Mehrheit auch bei den demokratisch durchzuführenden Landtags- und Bundestagswahlen abzeichnen wird. Theoretisch könnte eines Tages eine Person wie Herr Erdogan oder ein  „Ajatollah“ Chomeini Bundeskanzler werden. Eine Vermischung von Religion und Staatsgewalt wäre zu befürchten.

Aber nicht nur das könnte die Folge einer unbedachten Einwanderungspolitik sein: Im täglichen Alltag käme es zu Merkwürdigkeiten. Vor meinem geistigen Auge sehe ich, wie eine weibliche Kegeltruppe ( sie haben tatsächlich Ausgang von ihren Ehemännern genehmigt bekommen) über ihre Burkas stolpern, wenn sie mit viel Schwung die Klingelschnur an der Wurfbahn berühren.

Oder wie einzelne Teilnehmerinnen daheim etwas „auf die Schnauze“ bekommen, wenn sie nach dem Ausgang (zwei Pinnchen Jägermeister gekippt) Einlass begehren, während der Ehegatte inzwischen Schlüsselloch und Eingangstür verrammelt hat und über einen „Verstoß“ der Ehefrau nachdenkt, weil er inzwischen über seinen Schwager informiert wurde, der die Szene kontrollierte.

Von bürgerkriegsähnlichen Ereignissen oder Zuständen soll an dieser Stelle gar nicht gemunkelt werden. Einen Vorgeschmack dessen bekommen interessierte Zeitgenossen anlässlich der gegenwärtigen Ereignisse in Chemnitz geboten. Dabei gibt es gegenwärtig überhaupt keinen Anlass dafür. Noch beschäftigt man sich größtenteils mit sich selbst (Linke gegen Rechte). Anlass dafür war die Ermordung eines deutschen Bürgers – mutmaßlich durch einen Asylanten.

Die anfänglich progressiven Parteien (was die Aufnahmebereitschaft von Flüchtlingen anbetrifft), rudern inzwischen mehrheitlich zurück nach Robert Lemkes heiteren Beruferaten:“Welches Schweinderl hätten`s denn gerne? Dem Unterzeichner ist es geradezu schleierhaft, wie man Kurzsichtigkeit mit „liberal“ umschreiben kann.

Das hindert die deutschen Behörden nicht, „brauchbare Immigranten „einzubürgern“, weil zigtausend Lehrstellen nicht durch deutsche Schulabgänger  abgedeckt werden können. Der Bildungsnotstand deutscher Hoffnungsträger ist eklatant. Deutschland nimmt einen der hinteren Ränge in Europa ein, was den Kenntnisstand vergleichbarer Klassenstufen betrifft.

Kaum jemanden alarmiert das, kaum jemand interessiert sich dafür. Mensch geht zur Tagesordnung über.

Nun werden aus den Asylantragstellern jene bevorzugt, die entweder bereits eine Ausbildung haben oder für eine Ausbildung geeignet sind und Interesse zeigen.

Dabei scheint es den Entscheidern völlig egal, dass diese „Kräfte“ daheim beim Wiederaufbau ihrer zerbombten Städte dringend gebraucht werden. Notfalls kann  man ja das THW (Technisches Hilfswerk) und ein paar Bagger bereitstellen.

Das Ausländeramt schiebt bei Tag und bei Nacht dermaßen viele Asylsuchende bzw. Ausländer mit abgelaufenen Visa oder  gar keiner Aufenthaltsgenehmigung ab, dass die Zeit des Haareraufens gekommen ist. Dabei erwischt es auch Menschen, die schon lange in Deutschland leben und sich bereits in der Ausbildung befinden. Andere Abgeschobene müssen wieder aufgenommen werden, weil z.B. das Asylverfahren noch läuft. Erst nach dem endgültigen Bescheid werden sie dann endgültig ausgeflogen.

Was dem Staat nützt, das wird durchgezogen, die doppelte Moral hat reichlichen Nährboden.

Es ist von daher nicht verwunderlich, dass eine Partei wie die AfD mehr Zulauf erfährt, als dass es als unbedenklich einzuschätzen ist.

„Das Unterste zuoberst stürzen ist die schlechteste aller Möglichkeiten, Deutschland und die EU in eine krisenfeste Zukunft zu geleiten.

Die Lage ist fatal, wir haben keine Chance, aber wir sollten sie nutzen

rät der alte Kunstmeister

Die „Sache“ mit den lebenden und toten Legenden

Die meisten Menschen verlassen diesen Planeten ohne wesentliche Spuren  zu hinterlassen. Sie haben sich oft weder sich selbst noch anderen gegenüber nützlich gemacht. Viele haben zumindest für ihren Nachwuchs gesorgt, waren ihm Vorbilder oder das Gegenteil davon. Damit wurde wenigstens für den Fortbestand der Zweibeiner gesorgt.

Von lebenden Legenden (oder bereits verstorbenen) erfährt der Durchschnittsmensch meistens aus der Tagespresse (BILD) oder neuerdings aus den TV-Medien. Es entsteht der Eindruck, dass „gelernte“ BILD-Journalisten den Arbeitsplatz gewechselt haben und ihr   „anerzogenes“ Handwerk dabei mitgenommen haben.

Der verstorbene Dieter T. Heck wird posthum von einem TV-Sender zur  „Legende“ erklärt. Was hat er gemacht, dass er zur Legende wurde? Er hatte in den 60er u. 70er Jahren u.a. eine Schnellsprechmethode entwickelt, mittels derer er die wöchentliche Hitparade moderierte. Nun kann jemand von den Tönen der „charts“ halten was ihm beliebt: die Protagonisten waren Gruppen, Sänger, Sängerinnen, Musiker, Komponisten, Interpreten. Dann war eben noch der andere Teil der Musikbranche, vertreten durch Plattenfirmen, Tonstudios, Musikverlage und Veranstalter. Alles zusammen kann man mit „Verbraten“ umreißen, wobei die eigentlichen Erzeuger der Töne entgegen ihres Vorhabens das „Bratgut“ waren. Eine Single-Aufnahme durfte dreimal gewählt werden, dann mussten sich die engagierten Wähler auf neue Tonobjekte stürzen.

Wenn ein Sender oder eine Printredaktion jemanden zur „Legende“ erklärt, feiert sie sich im Grunde selbst. Es mutet an, als schustern sich die Protagonisten der Sender die Preise und Ehrungen gegenseitig zu.

Das ist übrigens bei den Comedians nicht anders. Dabei ist es völlig egal, ob sich der verliehene Preis als Micky Maus oder Granitbrocken entpuppt. Man ist unter sich und feiert entsprechend. Was ist daran so schlimm?

Auf der anderen Seite gibt es wahre Talente unter Sängern und Musikern, die ihre Töne fernab vom TV-Alltag zelebrieren und damit zur Kultur beitragen. Zuweilen sind sie auf der „Geschäfts- und Fressmeile“ in der City anzutreffen. Der normale Eilige mit oder ohne Hörsturz hastet an ihnen vorbei, ist kaum dazu in der Lage, ein „f“ von einem „fis“ zu unterscheiden. In der Tat: der“ Kultur-Konsument“ hat es nicht leicht.

Er kann geradezu froh sein, wenn ihm ein Print- oder TV-Journalist eine „Legende“ unterjubelt, von der so recht niemand genau weiß, in wie weit diese etwas für den Fortbestand des Planeten samt seiner Menschen beigetragen hat.

Eine dieser „Legenden“ hatte versucht, die Legende, Bundeskanzler Willy Brandt, mittels Misstrauensantrag  aus dem Amt zu verdrängen. Beim zweiten Anlauf gelang ein solches Bestreben gegen die „Legende“ Helmut Schmidt,  wobei auffällig ist, dass auch eine „Drittlegende“ sich nicht immer an wichtige Ereignisse erinnern können muss.

Noch nie sind nach dessen Ableben bei seinen einstigen Kollegen so viele Krokodilstränen geflossen. Sie mussten eimerweise aus dem Bundestag gewischt werden. Dabei ist es nicht  unerheblich, in wie weit sich Schadensbegrenzung und Legendenbildung annähern. Dazu könnte vielleicht  ein „Bauernopfer“ befragt werden.

Posthum soll nicht schlecht über die Betroffenen gesprochen werden., so fordert es der Anstand. Aber hat das auch tiefere Gründe? Was geschieht mit einer verfluchten Seele? Kommt diese als Schnecke wieder auf die Welt zurück? Oder als Schnake? Als Igel? Muss das gesamte Karma wieder neu aufgebaut werden, bis dass sich schlussendlich die Himmelspforten öffnen?

Neuerdings erschließen sich auch unter den Astronomen und Astrophysikern Legenden dem Publikum. Eine dieser Legenden bietet dem Unbedarften (Zuschauer) einen Einblick in das fiktive Zerstörungsszenario, wenn sich der Erde ein schwarzes Loch nähert. Dem Himmel sei es gedankt, dass die „Legende Albert Einstein“ eine rettende Theorie ins Leben rief, dass sich ein schwarzes Loch ringförmig gestalten könne, so dass man – vorausgesetzt- man träfe das Zentrum des Ringes – unbeschadet durch es hindurch fliegen könne und in einem Paralleluniversum landete ( wahrscheilich als Urknall, Anmerkung des Verfassers) !

Nun sei es dem Leser bescheiden angedient, dass die „Legende-Unterzeichner“ bereits 1969 ein Bildwerk erschuf, dass dem betuchten Käufer in der Galerie „DAS BILD- DIE FORM“ in Essen für bescheidene 25.000.-. DM angeboten wurde. Es zeigt den Menschen teils physisch – teils als Feinstoffwesen inmitten der nächsthöheren Paralleluniversen, die aus Platzmangel nur grafisch dargestellt wurden und dazwischen jede Menge schwarze Antimaterie. Der einzige, der damals mit dem Kunstwerk etwas anzufangen wusste, war der „legendäre Dieb“, der in die Galerie einbrach und das Gemälde entwendete. Er gab das Kunstwerk an den legendären Hehler weiter.

Natürlich grüße ich meine geschätzten (legendären) Leser wie immer mit

„Niemals aufgeben, denn noch sind wir (dennoch sind wir) !“

Prost! Austrinken!

Euer alter Kunstmeister

Die Sache mit den Beuys-Biografen

 

 

Kürzlich erschien ein Interview (Catrin Lorch) im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung mit dem Beuys-Biografen Hans Peter Riegel (Zürich), der zum zweiten Mal von sich Reden macht. Unter der Überschrift „Der Gestrige“ versucht die Autorin dem Motiv Riegels nachzugehen, ob  „nicht der Zeitpunkt gekommen ist, an dem die Person eines Künstlers hinter das Werk zurücktritt?“ Riegel verneint das in dem Interview. Offensichtlich hat ihn der Film „Beuys“ von Andres Veiel zu erneutem Widerspruch angehalten, nachdem er bereits in seinem ersten  Buch mit dem Mythos aufgeräumt hatte, der junge Stuka-Bordschütze (Beobachter) sei gar nicht von Tartaren nach einem Absturz gerettet und in Felle eingewickelt worden. Im vorliegende ZEIT-Interview rückt der Autor die Legende ins  passende Licht, er – Beuys habe gar keine Metallplatte im Schädel gehabt, der Absturz über der Krim sei eine „Bruchlandung gewesen“ und zu allem Überfluss liefert das Presseorgan als Beweis Beuysscher Nähe zum Völkischen im Sinne der Nationalpädagogischen Lehre  nach Ernst Krieck (Anmerkung des Verfassers) ein fürchterlich farbzersetztes Foto aus den siebziger Jahren, das ihn im Kreise der „Stukaflieger bei einem Kameradschaftsabend zeigt. Komischerweise sieht man auch einige Damen um den Tisch sitzen, offensichtlich Frauen der „Stuka- Kameraden“. Haben diese Damen auch einen JU 87 Sturzkampfbomber geflogen? Der damalige Fotograf der Szene kann vielleicht eine Antwort darauf geben,

 

Ich habe Beuys Anfang der siebziger Jahre kennengelernt. Ursächlich war ein Auftritt von ihm im Essener Folkwang Museum. Zu der Zeit war ich in der Szene als malender und schreibender Strafvollzugsbeamter bekannt geworden und hatte bereits mehrere Ausstellungen u.a. in Galerien bestritten. Offensichtlich war es ein Teil seiner  Persönlichkeit, seine Ideen, seine Interpretation seines Kunstbegriffes „jeder kann ein Künstler sein, aber er muss nicht unbedingt im klassischen Sinne malen oder bildhauern“  zu verbreiten und nach Mitstreitern zu suchen, die diese Ideen  multiplizieren. Ich traf also auf den gereiften Beuys. Wir haben unsere Ideen und Vorstellungen über die gesellschaftsrelevanten Themen am Telefon oder auch im persönlichen Gespräch verglichen und diskutiert.

Ob Beuys eine Metallplatte im Kopf mit sich herumtrug oder bei den Tartaren mit Fett und Filz gepflegt wurde, war nie ein Thema, das behandelt werden musste.

Wenn ich heute an die Begriffe des Völkischen nachdenke, die zu Hitlers Zeiten in alle möglichen Lehrfächer einflossen, Deutschunterricht, Geschichte, Erdkunde, räumt sich mir der Magen auf, denn das Völkische ist an sich ebenso harmlos wie der Begriff der Heimat, Landschaft, Sprache, Musik und vermittelt Nähe und Vertrautes.

Einer Legende wie Beuys nachträglich eine Nähe zu den äußerst Rechten „Kameraden“ zuzuordnen, anstatt ihn „bei den Linken“ einzubinden, scheint auch  Catrin Lorch aufzufallen, die dem Biografen  H.P. Riegel kritische Fragen stellt.

Ich habe mehrere Beuys Biografien zur Kenntnis genommen u.a. auch ein sehr umfangreiches Druckwerk mit dem Titel „Beuys zu Ehren“, das für den stattlichen Preis von nahezu 200.-DM im Handel erschien. Grund dieser Anschaffung war meine Frage an Eva Beuys, mit der ich zweimal einen Schriftwechsel führte, was mit Beuys nach seinem Ableben geschehen sei, weil u.a. Seine engsten Vertrauten oder Freunde keine Gelegenheit dazu bekamen, an der Trauerfeier teilzunehmen. Ich erinnere mich noch an ein Gespräch mit Johannes Stüttgen, den der Autor „Beuys Adlatus“ nennt, in welchem er seine Bestürzung ausdrückte. In diesem Nachschlagewerk werden im hinteren Teil des Buches von seinem Sohn Wenzel formuliert die Koordinaten genannt für die Stelle, an der Beuys Asche in zwei Bronzeurnen im Schleswig Holsteinischen Wattenmeer versenkt wurde. In diesem Nachschlagewerk reihen sich Werke von Künstlern, die als „Freunde“ in bestimmten Galerien ihre Werke feilboten.

Trittbrettfahrer berühmter Zeitgenossen finden wir überall, u.a. bei den Biografen, die nicht selten einem  Brotberuf als investigativ werkelnde Journalisten nachgehen – wie zum Beispiel Heiner Stachelhaus, der in den siebziger Jahren u.a. als Kulturjournalist bei einer Essener Zeitungsredaktion (Ruhrnachrichten) Bilderausstellungen besuchte und Kritiken verfasste. Ein anderer Biograf trat nach Beuys Ableben im Jahre 1986 an mich heran, um Informationen zu Beuys Leben und Werken einzuholen.

Der Verdacht, dass sich u.a., Biografen im Schatten berühmter Persönlichkeiten selbst in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rücken wollen, hat sich bei mir im Laufe der Jahre erhärtet. Also scheint es für sie von ungeheurer Wichtigkeit zu sein, auch Negatives aus dem Leben der Betreffenden hervorzukramen, so wie das auch bei dem Schriftsteller Günter Grass geschehen ist. Auch ihm wurde eine anfängliche Nähe zum Hitlerregime vorgeworfen, weil er als junger Bursche  bei der  Waffen-SS gedient habe. Dabei wird völlig übersehen, dass  „Suchende“ auf ihrem Wege zu ihrer Persönlichkeit auch irrende Wege beschreiten mögen, die sie aber alsbald wieder verlassen.

Joseph Beuys Großmannssucht zu unterstellen, weil er angeblich nie Naturwissenschaft studiert habe, zeigt, dass Riegel sich eigentlich nicht mit den Inhalten der  Gesellschaftsphilosophie nach Joseph Beuys, die ja den Kern seiner Kunstauffassung spiegelt, befasst hat. Natürlich war Beuys mit dem Naturforscher Sielmann als Fotograf unterwegs. Beuys Begriff vom „Studium“ einer Disziplin war ja ein völlig anderer, deshalb sollte die Idee der FIU (Free International University for kreativity and interdisciplinary resurch“ ein völlig anderer Weg zu den Erkenntnissen über die meta ta physica sein, nicht jener der Anpassung der rein formalen Befähigungen, die das Arbeitsleben erfordert und vorwiegend „Fachidioten hervorbringt“, die man in jede Ecke kullern kann, die das Establishment für wichtig und richtig hält.

Richtig ist die Nähe von Beuys Kunstbegriffen zur Anthroposophie (Rudolf Steiner). Das stört viele, die sich mit Beuys Kunstwerken konfrontiert sehen, mit denen sie nichts anzufangen wissen. Im Grunde ist Beuys ein Symbolist wie ich, nur dass ich meiner Kunstrichtung auch einen Namen gab: Neosymbolismus, was so manchen Kunstkritiker störte, weil wieder ein „ismus“ angehängt wurde. Künstler können Erfinder sein, was zum Beispiele bei der Namensgebung beginnt: Suchen Sie Reliwette einmal im Internet. Sie werden weltweit keine zweite Person mit diesem Namen finden. Und auf die Kunst bezogen ist der inhaltliche Bezug eines Bildwerkes (gemalt oder gehauen) in Form eines Symbols auf eine Idee bzw. Erkenntnis geradezu genial, was meinen Bezug zu Joseph Beuys als Freund und Mitgestalter ausmacht.

Ich kann nur hoffen, dass ich niemals von einem Kaliber des Hans Peter Riegel posthum „aufgearbeitet“ werde, weil ansonsten bei dessen Recherchen herauskäme, dass ich meine Erkenntnisse weitgehend aus dem „Studium“ der Religion gewonnen habe u.a. als Mormonen-Priester der zweiten „Weihe“ und aus den Dagobert Duck- Geschichten von Carl Barks, der den Fanstasteltrilliardär in den Fokus einer im Fortschritt befindlichen kapitalistischen Gesellschaft rückte

Hartmut T. Reliwette

Persona non grata?

Es knirscht mal wieder im „internationalen Gebälk“, das der amerikanische Präsident Trump im überregionalen Raum errichtet hat. Doch „Bedeutung“ misst sich nicht allein in Macht und wirtschaftlicher oder militärischer Überlegenheit. Die  Bedeutung einer Person mag  auch unter der Praemisse einer „Staatsvernunft“ und „Weitsicht“ zu ermitteln sein.

Menschliche Größe ist erstrebenswert, mag sein, für den einen oder anderen Staatsmann/ frau erst posthum erreichbar. Es gibt Beispiele dafür, auch in der Bundesrepublik Deutschland.

Was bewegt einen Staatsmann wie Donald Trump dazu, wegen eines in der Türkei inhaftierten Pfarrers eine Kraftprobe mit dem Nato-Verbündeten, der Türkei, auszufechten? Was bewegt Präsident Erdogan dazu, den Amerikanern den Bruch der Bündnistreue anzudrohen?

Ungeachtet dessen, was dem amerikanischen Pfarrer vorgeworfen wird, gibt es eine Lösung, bei der keiner der beiden sein Gesicht verliert.

Wäre ich türkischer Präsident, schickte ich den besagten Pfarrer in Watte verpackt per Einschreiben an Herrn Trump mit einem Begleitvermerk:

„Anbei der gewünschte Pfarrer mit der Frage, ob Amerika nur der einen hat?“

Mit bester Empfehlung, Ihr  Präsident ………..

Dieses Vorgehen hätte etwas von Größe, meint der alte Kunstmeister mit einem Augenzwinkern.