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Kerniger Künstler mit kleinem Knall

GA-Serie (5) Seit gut 25 Jahren lebt und wirkt der Maler und Bildhauer Hartmut T. Reliwette in Idafehn (von Ole Cordsen)

IDAFEHN – Ob Hartmut T. Reliwette einen kleinen Knall hat? Getuschelt haben dies schon manche Leute, die ratlos vor seiner Kunst standen. Vor allem aber sorgte er für einen Knall bei seiner Ankunft in ldafehn-Nord. Genauer gesagt, ließ er es gleich zehnmal knallen. Hinter der Scheune seines frisch renovierten Hauses hatte Reliwette zehn Fernseher gestapelt. Und für die Auftakt-Aktion in seiner neuen Heimat zielte er mit einem großkalibrigen Revolver und schoss. Krachend zersplitterten die Mattscheiben und Bildröhren. Aus Furcht versteckten Schaulustige sich hinter Hausecken und Gebüschen. Das war damals, vor gut 25 Jahren.

„Stimmen (D)eines Herrn“ hatte Reliwette, nach eigener Auskunft ein Freund und Weggefährte des berühmten Aktionskünstlers Joseph Beuys, diese Aktion genannt. „Ich wollte symbolisch das leere Gebrabbel der Fernsehsender stummschießen, dem viel zu viele Menschen hörig waren und sind“, sagt er heute. Dann schiebt er seinen Hut aus der Stirn, schenkt im Wohnzimmer seines Hauses Kaffee ein und blickt auf das Vierteljahrhundert zurück, das er in Ostfriesland lebt. „Ich habe tolle Nachbarn. Wir nehmen und mögen uns, wie wir sind.“
Überbleibsel seiner oft politisch motivierten Aktionen tummeln sich unter dem Dach seines Hauses. Dort hat Reliwette ein Museum in eigener Sache eingerichtet. Scherben einer Terracotta—Rakete liegen darin. Die wollte Reliwette in den 80er Jahren in einem Osterfeuer festbrennen — als Protest gegen die geplante Stationierung amerikanischer Pershing II—Raketen in Deutschland während des Kalten Krieges. Auf einem Beistelltisch steht ein Kaffee-Service, das Reliwette modelliert hat. Der Zuckerstreuer ähnelt einer Handgranate, die Kanne ist dem Geschützturm eines Panzers nachempfunden. Dabei geht es Reliwette um das Gegenteil von Gewalt. „Ich kämpfe für den Frieden“, sagt er. Wenige Wimpernschläge später berichtet Reliwette von einem Besuch in der Kunsthalle in Emden, wo er vor kurzem war und den Slogan „Kunst mit allen Sinnen genießen“ entdeckte. „Dafür ist Kunst doch nicht da. Sie soll zum Denken anstoßen, aufrütteln, Inhalte vermitteln. Sie muss ihrer Zeit voraus und im Leben anwendbar sein. Sonst wird Kunst belanglos“, sagt der 66-Jährige.
Er selbst, der den Großteil‘ seines Lebens im Ruhrgebiet gelebt hat, arbeitete bis 1998 gut 20 Jahre lang in Gelsenkirchen als Kunst-Therapeut im Gefängnis und regte die Sträflinge über die Kunst zum  Nachdenken an. Der studierte Maler machte sich vor allem durch Performance-Kunst einen Namen und arbeitet heute vomehmlich als Bildhauer und Schriftsteller.
Nach Idafehn zog Reliwette, „weil ich nach einem Eklat bei einer Performance in Essen 198l einen geschützten Raum zum kreativen Schaffen gesucht habe“, Weil er als Kind die norddeutsche Küstenregion geliebt habe, sei er über Umwege nach Idafehn gelangt, wo ihn neben der Ruhe auch die netten Nachbarn überzeugten. Die Kontakte zur Künstlerszene im „Pott“ hält Reliwette telefonisch, „doch die engen Bindungen bleiben“, sagt er. Guten Kontakt habe er auch in Ostfriesland gefunden, etwa zu Autoren der Poetry-Slam-Szene. Die haben den Mann mit dem Knall ins Herz geschlossen und waren schon zu Gast auf der Bühne im Labyrinth hinter Reliwettes Haus, das er zu Ehren von Beuys aus Tausenden von Dornbüschen schuf.

Quelle: Generalanzeiger 27.März 2010

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Der Islam gehört – nicht – zu Deutschland

„Deutschland“ diskutiert, „Deutschland“ regt sich auf, wegen der hohen Zuwanderungsrate, wegen der Islamisierung des Abendlandes, wegen des „Aussterbens“ abendländischer Werte und und und….
Wen wundert es, dass die „Hutschnur“ platzt? Jeder wirft nach dem Anderen!
Womit? Mit Worthülsen! Auch die Bundeskanzlerin spricht mit einer Worthülse, die viele zu verstehen glauben, obschon sie nichts an Erkennt-nissen hergibt. Was heißt denn das im Klartext, der Islam gehört zu Deutschland?
Worin sind die Werte verankert, die dem westlichen Europa zugeschrieben werden? Reicht es, der Einfachheit halber auf die Verfassungen hinzuweisen, jene z.B. der Bundesrepublik Deutschland, welche bei der Staatsgründung 1949 auf die „neue Fahne gegossen“ und durch die Alliierten abgesegnet wurde?

Beziehen sich die Deutschen auf Vorgaben der Bibel, in welcher christliche Werte vermittelt werden? Wo steht in den zehn Geboten etwas von Gleichberechtigung? Auf welche Bibel wird überhaupt Bezug genommen?
Ist das Alte Testament gemeint. die etwa 3000 Jahre alte jüdische Bibel?
Ist das Neue Testament gemeint? Wo steht in den Testamenten, dass der
Mensch „Hexen“ verbrennen oder dass man dem „Teufel“ in einer exorzistischen Sitzung beikommen soll? Wo steht geschrieben, dass man im Namen Gottes Waffen segnet ?
Unsere abendländischen Werte mögen irgendwo von irgendwem erfunden oder aus welcher Stelle einer religiösen Botschaft auch immer abgeleitet
worden sein. Fest steht: die angesprochenen „Werte“ verbergen sich knallhart im BGB, im StGB, in der Strafprozessordnung und weiteren Gesetzestexten und ministeriellen Verordnungen.
Glückwunsch dem, der sie alle kennt!

All diese Grundlagen des gesellschaftlichen Zusammenlebens sind auch
Ergebnisse ethischer Lehren unserer zahlreichen Philosophen, auf welche eine Minderheit der deutschen Bevölkerung stolz ist, während der überwiegende Teil der Bevölkerung kaum ihre Namen aussprechen kann, geschweige denn ihre Werke gelesen hat.
Die  angesprochenen Grundlagen greifen ferner auf Hinweise zurück, die in der Literatur zu finden sind, auf die Lehren des Humanismus. Es gab eine „Zeitepoche der Aufklärung“, genannt sei an dieser Stelle John Locke, ein Engländer. Die Geistesbewegung der „Aufklärung“ ging tatsächlich von England aus, führte über Frankreich und Belgien bis nach Deutschland. Einer der deutschen Vordenker war der Philosoph Immanuel Kant. Das Prinzip, welches der „Aufklärung“ zugrunde lag, ist das des kritischen Verstandes, eine Grundlage überhaupt, eine Urteilsbefähigung zu erlangen (Kritik der reinen Vernunft).
Letztlich wachen Juristen als Formulierer und Vollstrecker darüber, dass die oben beschriebenen Gesetze eingehalten werden, vom Justizvollzug als dritter Säule einmal abgesehen.

Die christlichen Religionen haben sich im Laufe der Jahrhunderte entsprechend angepasst, nachdem der katholische Klerus noch im späten Mittelalter unsägliches Leid über Teile vorwiegend der unbelesenen Bevölkerung gebracht hatte. Selbst ein Astronom wäre der Willkür der Inquisition zum Opfer geworden, wenn er seine Erkenntnis, dass der Planet Erde nicht Mittelpunkt des Sonnensystems ist, nicht widerrufen hätte.

Viele Menschen in der BRD und in Europa wissen um diese Dinge. Doch viele von uns geben sich auch mit einer Worthülse zufrieden. Sie glauben zu wissen, was gemeint ist.

In Deutschland wird nicht akzeptiert, dass eine Frau hinter einem Mann zurückstehen muss. Das gilt auch für die Ehe. Beide Geschlechter sind vor dem Gesetz gleich, haben gleiche Rechte und gleiche Pflichten. Wer das nicht akzeptiert, der gehört nicht in die BRD, weil der Staat die Gesetze bestimmt, nicht die Kirche.

Andere Probleme ergeben sich bei der Beschneidung im Genitalbereich bei  beiden Geschlechtern aus religiöser Vorgabe. Nach deutschen ethischen Vorstellungen sollte die Person nach Erreichen der Volljährigkeit selbst entscheiden dürfen, ob sie einem solchen Eingriff bei sich zustimmt.

Das „Schächten“ soll nach behördlichen Vorgaben auf Schlachthöfen vorgenommen werden, keinesfalls auf Hinterhöfen in Wohnsiedlungen.

Der Bau von Minaretten stößt bei der Bevölkerung auf Widerstand, nicht die Errichtung von Moscheen. Wenn Minarette erlaubt werden sollten, dann mit Muezzin und / oder Lautsprecheranlage?

Gesetze können schnell geändert werden. Davor haben viele Angst. Sobald der Bevölkerungsanteil der Muslime einen gewissen Umfang erreicht hat, könnten geltende Machtverhältnisse per Gesetz völlig legitim gekippt und sogar ins Gegenteil verkehrt werden.
Wer heutzutage kontrovers diskutiert, sollte seine Argumente weitsichtig anlegen, zumal überall auf der Welt bürgerkriegsähnliche Brände entstehen. Aufstände, Massenmorde und Vertreibungen werden in den meisten Fällen von „Machtmenschen“ religiös unterlegt (bejahend oder verneinend), wenn  es darum geht, ihr Handeln als rechtmäßig vor „der Welt“ darzustellen. Darauf sei zu achten, nicht auf integrierte muslimische Bürger, die ihren Glauben still ausleben und nicht wie die IS einen Gottesstaat errichten wollen.

Es gilt: Wer die Staatsräson anerkennt, erfährt die Zustimmung der Religionsfreiheit durch das Grundgesetz. Und dies, meine Damen und Herren Zeitgenossen, sei auch Anhängern der AfD in ihr Tagebuch geschrieben.

 

 

 

 

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Fehlende Weitsicht macht blind

Alt ist das Motto! Was kann ich als einzelner Mensch im politischen Alltagsleben an Situationen ändern, die mir Angst machen, meine Familie bedrohen?
Es wird weggeschaut, verdrängt, hinter vorgehaltener Hand gemunkelt, geflüstert, eine bescheidene Meinung geäußert: „Wie denkst du?“ Angst geht um, das wird im Alltagsleben deutlich, Unsicherheiten machen sich bemerkbar, sie gelten dem Arbeitsplatz, dem Frieden in der Familie, der Situation mit den Flüchtlingen aus den vielen Krisenregionen. Neuerdings geht die Angst vor einem Krieg um, der seit vielen Jahren an vielen Orten der Welt geführt wird. Die deutschen Bürgerinnen und Bürger waren bislang nicht direkt betroffen.

Das deutsche Volk ist in die Europäische Union eingebettet. Ein Sprichwort besagt: „wie man sich bettet – so liegt man!“

Der unpolitische Bürger liegt bequem, stiehlt sich aus der Verantwortung: eine Sprachfloskel, die in jüngster Zeit umgeistert, ist: „Keine Ahnung“, und damit wird ein neuer Satz begonnen. Überall fangen – vor allem junge Menschen – jeden zweiten Satz mit „keine Ahnung“ an, um dann doch noch ein Statement anzufügen – im Glauben, dass man aufmerksame Zuhörer findet, wenn man dem Gedanken vorausschickt, dass er von jemandem entwickelt wird, der keine Ahnung hat.

Das Wahlalter wurde von 18 Jahren auf 16 herabgesetzt. Offensichtlich finden die Bewerber um Mandate die Anzahl der Stimmen wichtiger als ihre Qualität, denn der Waschmittelreklame der Parteien, die vor den Wahlen für den Umsatz der Papierindustrie sorgen, messen sogar inzwischen „Berufsignoranten“ keinerlei Bedeutung mehr bei.

Ein Wahlprogramm, das zukunftsträchtig bereits im Vorfeld alle zukünftigen Probleme mit den dazugehörigen Lösungsmechanismen anbietet, wurde bisher in Deutschland noch nicht angeboten. Also bedient sich der Bewerberapparat z.B. der „Volksparteien“ mit Aussagen wie:“Die Armen müssen reicher werden“ oder „Gerechtigkeit für alle!“ Empfehlenswert wäre auch ein Wahlslogan mit dem Inhalt: „Ein Fußball in jede Wohnstube!“

Was inzwischen weltweit aus dem Ruder läuft, ist mit der Erkenntnis zu beschreiben, dass es zur Mode wurde, aus einem großen Staat viele kleine zu machen, nachdem der mühselige Versuch gelungen ist, aus vielen kleineren Einheiten eine große zu gestalten.

Fehlende Weitsicht macht blind, und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass inzwischen die Mächtigen dieser Welt blindlings auf der Weltkarte herumstochern, um Veränderungen nach ihrem Kalkül herbeizuführen. Macht, Privilegien und Kapital sind seit Jahrtausenden die Weltplagen, welche die Menschen in die kriegerischen Auseinandersetzungen führten. Dabei ist das Kapital einer Gesellschaft die Summe aller Fähigkeiten, nicht das Geld (Zitat J.Beuys).

Zwei der größten Machtblöcke, Amerika und Russland, verstricken sich mehr und mehr in ein Machtgerangel, das sich auch in der Europäischen Union bemerkbar macht. Man sollte nicht danach fragen, wer von den beiden Machtblöcken mehr provoziert. Momentan ist es die Nato. Die EU lässt sich mehr und mehr auf die „politischen Vorgaben der USA“ ein. Der „Weltpolizist“ riss mit der Zugehörigkeit der europäischen Staaten zur Nato kriegerische Schauplätze auf der Welt auf und machte somit nicht nur die Bundesrepublik Deutschland zu unkritischen Mitläufern. Die Verweigerung der Bundesrepublik an einer kriegerischen Beteiligung gegen den Irak (Bundeskanzler Schröder) stellt sich heute im Nachhinein als weitsichtige Entscheidung dar.

Plötzlich lief es wie ein Fieberschock durch Ägypten und Syrien. Dabei war es kein „Frühling“, der den Beteiligten zartes Grün bescherte, sondern der Start zu Revolutionen und Revolten. Warnende Worte vom ehemaligen Auslandskorrespondenten, „Scholl-Latour“, der die Länder bereiste und über Insiderinformationen verfügte, wurden in den Wind geschlagen. Der Ruf des „Westens“ nach „Demokratie und Freiheit“ wurde von den Aufständigen auf Fahnen geschrieben, auch wenn der größte Teil der Betroffenen weder schreiben noch lesen konnte.

Der Aufstand auf dem Maidan-Platz, die Revolution der Ukrainer, fand im Westen auf fast solidarische Zustimmung, leider mit den Folgen, dass völlig unsinnige Referenden im Sinne einer stillen Revolution, die Entwicklung der politischen Entscheidungen völlig auf den Kopf stellten und schließlich zur Annektierung der Halbinsel Krim an das russische Staatsgebiet führten. Menschen sollten mit weitreichenden politischen Veränderungen mittels eines Referendums vorsichtig umgehen. (Ein Referendum ohne 2/3 Mehrheit ist überdies völlig unsinnig, wie es der „Brexit“ jetzt beweist).

Die Vorgänge in der Ukraine führten dazu, dass die baltischen Staaten, Estland, Lettland und Litauen um ihre Sicherheit fürchten in der Ahnung, auch noch von Russland vereinnahmt zu werden. Schon kommt die Nato wieder ins Spiel. Die Forderung nach deutscher Beteiligung wird laut. Selbst die Polen ergehen sich in Angst um die Sicherheit ihrer Grenzen, eine Hysterie unbeschreiblichen Ausmaßes macht sich breit. Zu Polen sei vorsichtiges Verständnis angemahnt, denn dieses Land ist bereits vor dem Zweiten Weltkrieg 5 mal geteilt worden, und Russland war hieran beteiligt.

Angeblich sprechen sich 80 Prozent der Bevölkerung gegen das Handelsembargo gegen Russland aus und ebenso viele gegen das Säbelrasseln der Nato in den baltischen Staaten, wie es der Außenminister Steinmeier kürzlich formulierte. Und schon wurde er von Abgeordneten einer Volkspartei kritisiert. Mitlerweile lässt auch der Vizekanzler Gabriel mit Hinblick auf die Abgrenzung zur CDU solche Töne hören. Die Umfragewerte der SPD sind alles andere als berauschend.

Ein Volksbegehren mittels Unterschriften richtete sich gegen das von den USA eingebrachte Handelsabkommen TTIP, so dass selbst in den Entscheidungsgremien der EU Zweifel an der Art und Weise aufkamen, wie die Wirtschaftsmacht der USA mit ihren „Partnern“ umspringt zumal die Wenigsten über Kenntnisse des englisch/amerikanischen Wirtschaftsenglisch verfügen und die Verbreitung des Inhalts an Bürger und Medien von den USA unerwünscht war. Dies stellt eine typisch amerikanische Übergehensmethode der Bürger dar, die von kritisch eingestellten Menschen nicht hingenommen wurde.

Es wird allerhöchste Zeit, dass die Bunderepublik vertrauensfördernde Gespräche mit der russischen Führung aufnimmt. Es ist eine unsinnige Einstellung, man könne z.B. mit Präsident Putin keine verbindlichen Verträge abschließen. Ein Vertrag mit Russland könnte zum Inhalt haben, dass Russland die Grenzen Polens und die Selbständigkeit der baltischen Länder garantiert und die Nato aus den Gebieten verschwindet.

Feindschaft zu den USA muss nicht entwickelt werden, Kritik allerdings muss sich ein Staat, zumal er sich der Demokratie verschrieben hat, gefallen lassen. Größere Sorgen sollte der mündige Bürger sich wegen eines eventuellen Wahlsieges des Präsidentenanwärters Trump machen. Auf die Frage eines Journalisten während einer Wahlveranstaltung Trumps, wie er denn zum Ku- Klux- Klan stehe, antwortete dieser: „Ich kann nichts darüber sagen, ich kenne die Herren nicht!“

Hartmut T. Reliwette

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Reiche Bürger-Reichsbürger-es reicht, Bürger!

„Ich hätte gerne 150 Gramm Weltanschauung, bitte!“  „Geschnitten oder am Stück?“ „Reichen Sie mir das eben rüber, ich esse es gleich hier!“ „Dann gilt die „Im – Hausverzehr Mehrwertsteuer!“

Paragraph  146 , GG. Das Grundgesetz ist vorläufig und endet nach erfolgtem Zusammenschluss beider deutscher Staatsgebilde. Dann wird eine vom Volk gewählte Verfassung gelten.

Ja, ja, noch ein Scheibchen Zitrone dazu? Oder dieses kleine Minzeblättchen passt doch noch hinein – in Ihren weit geöffneten Schlund, der zu einem gewaltigen Innenleben führt – und peng! (vergleiche  Monty Python).

Vom Volke gewählt?  Dazu müsste doch ein Entwurf vorgelegt werden, oder zwei oder drei? Wie wäre es mit 82 Millionen Entwürfen? Da müsste doch einer dabei sein, der Ihren Vorstellungen entspricht.?

Man könnte auch gleich das Grundgesetz als Verfassungsvorlage benützen, aber kennen Sie das Grundgesetz eigentlich? Kommen Sie über den Artikel 1, GG hinaus? Das ist jener, der etwas über das Menschenrecht des Einzelnen und dessen Würde aussagt.

Wie konnte man die Alliierten seinerzeit davon überzeugen, dass die Deutschen künftig einen liebevollen Umgang mit ihren Nachbarn pflegen, so dass sie dazu bereit wären, den Besatzungsstatus nach und nach aufzulockern.

Was sagen die Reichsbürger zu diesem Thema? Sie bemängeln, dass wir nach über 70 Jahren noch immer keine Friedensverträge mit den Siegermächten geschlossen haben. Haben Sie schon einmal mit einer Seele diskutiert, die hartnäckig auf dieser Ungereimtheit beharrt?

Ich sage:“Was willst du? Hat der Bäcker keine Brötchen im Angebot? Fällt Dir dauernd Deine Oberkieferprothese ins Wort? Was steckt hinter Deiner Kritik? Willst Du wieder die Weimarer Republik? Willst Du die Machtverhältnisse verändern? Willst Du KING KONG als Präsidenten oder gar den Adolf wieder?

Andererseits: Eine völlig andere „Struktur“ in die allumfassende Gesetzgebung zu bringen, würde schon allein daran scheitern, dass es dafür keine Mehrheit gäbe, denn noch sind die Unzufriedenen in der Minderheit.

Willst du die Beamten abschaffen als ausführende Personen der Gesetzgebung? Sie nehmen hoheitsrechtliche Aufgaben wahr. Willst du sie durch Kapos ersetzen? Mit Schirmmütze und Schlagstock ausstatten? Wenn dann ein unzufriedener Bürger beim Finanzamt seinen Unmut äußert, bekommt er erst einmal mit der „Quieke“ einen übergezogen. Möchtest du das? Das gäbe ein Gequieke in Deutschland zum Gotterbarmen.

Willst du Gerechtigkeit? Möchtest auch du ohne Arbeit reich werden? Dann reicht es doch, wenn wir die Gesetze abschaffen! Wir schlagen uns gegenseitig zu Tode. Wer übrig bleibt nimmt sich alles. Oder wir nehmen einfach für alles eine saftige Miete. Gehst du an mir vorbei ,– ist  eine saftige Miete fällig! Ich ziehe einen Kreis um mich, wer den tangiert zahlt Zoll. Was zeichnet die vom Staat verfolgten Reichsbürger aus?

Wenn sie ein Grundstück besitzen, rufen sie ihr Staatsgebiet aus! Sie schaffen zunächst einmal eine eigene Währung. Da sie keine Prägemaschinen besitzen, füllen sie Papiergeld mit der Hand aus. Als nächstes ist der Personalausweis dran: Republik Steingarten! Ein Stempel muss her! Ohne Stempel geht gar nichts. Es empfiehlt sich der Kartoffeldruck. Mit etwas Übung klappt es. Als einziger Bewohner des neu erschaffenen Phantasialandes muss das auch nur einmal gelingen. Dann folgt der Führerschein und die Waffenbesitzkarte. Ach was! Gleich einen Waffelschein herstellen und entsprechendes Schießgerät beschaffen. Ohne Schießgerät  = keine Staatsmacht. Das hat sich in der Vergangenheit bei allen Nationen der Welt durchgesetzt.

 Eigentlich müsste jetzt an die Gründung eines Kulturministeriums gedacht werden, wegen der Sprache. Kultur in Form von Coca Cola und Pommes Frittes war dem Reichsbürger schon immer ein Dorn im Auge. Nein, da muss etwas Kräftiges her! „Mein Kampf?“ Damit ist sicherlich nicht der Kampf mit dem Toilettendeckel gemeint. Der Reichsbürger braucht die Connection zu einer Druckerei, und auch die Speisekarten wollen gedruckt sein.

Alle zwei Jahre muss die Staatsgrenze gestrichen werden. Sie merken schon, es muss an vieles gedacht werden, wenn man aus dem Staatsgebilde der BRD austreten will. Ach ja, Rundfunkgebühren!

Ein kleiner Staat braucht Staatsfernsehen oder zumindest Staatsrundfunk. Da wandern die Gebühren in die eigene Tasche:

Als selbst ernannter Präsident (oder König im Falle einer angestrebten Monarchie) muss ein Staatsetat her. Entweder wird der aus der Schatulle des Privatiers aufgebracht oder auch vom Sozialamt des alten Staates. Aber das Sozialamt will dafür als Sicherheit auf das neue Staatsgebilde zurückgreifen in Form von Grund und Boden samt Immobilie. Verzwickte Sache.

Der Reichsbürger könnte Steuern in seinem Reich (Gartengrundstück) erheben. Doch mangels Bürgerschwund kommt nicht viel zusammen. Den Umweg über die Kasse kann sich der Reichsbürger ersparen. Aber er könnte ein Handelsmonopol für sich in Anspruch nehmen, freie Heilfürsorge, Rente! Schlechtwettergeld!

Die Justiz müsste ausgebaut und mit Personal ausgestattet werden. Der Aktionskünstler Reliwette hatte auf dem Kennedyplatz in Essen  1972 die kleinste Haftanstalt der Welt vorgestellt und sich selbst darin untergebracht (für eine Stunde). Es handelte sich um einen Holzkäfig, den man sich selbst überstülpen konnte. Innen gab es sogar ein Bild als Raumausschmückung. So wurde die Zeit nicht lang, und der Käfig fiel einem nicht auf den Kopf. Ausstellungsbesucher reichten sogar Verpflegung durch die Gitterstäbe, weil der Eingepferchte ihnen leid tat.

So haben auch die selbst ernannten Reichsbürger die Chance, dass sich  Menschen mit empathischen Ambitionen sich ihrer fürsorglich annehmen,  weil sie um ihr Wohlergehen besorgt sind.

Der Mensch sollte Mensch bleiben, auch wenn er nur ein Ofen ist, der die Atmosphäre aufheizt.

Mortui te salutant!

Gehe ins Gefängnis…

…begib dich direkt dorthin. Gehe nicht über LOS! Ziehe nicht 4000.-Euro ein! Haben Sie das lange nicht gespielt? Noch nie gespielt?

Jetzt wird Ihnen dieses „Spiel“ aufgezwungen! Mich wundert es, dass die Schöpfung so viel Geduld  mit den von ihr erschöpften Wesen und Unwesen hat! Ich als Urheber der Schöpfung hätte diese Geduld nicht aufgebracht! Keine Angst! Ich bin nicht der Urheber der Schöpfung, nur ein ganz kleiner Philosoph, der die Hände über dem Kopf zusammenschlägt und ausruft: „O Gott o Gott!“

Sie vermuten es schon: Dieses Kapitalistenspiel ist Covid 19, bzw. die längst überfällige Reaktion darauf! Worauf? Auf das überhebliche Treiben der Spießgesellen auf dem Erdtrabanten, der die Sonne umkreist! Wir Menschen haben es geschafft, dass die Polkappen schmelzen, dass sich die Erdatmosphäre aufheizt. Einige von uns düsen nach New York, um dort zum Frühstück eine Tasse Kaffee einzunehmen!

Jetzt bleiben die Düsenflugzeuge am Boden, die meisten! Die Flugzeughersteller jammern in die Pleite! Aber nicht nur sie! Kreuzfahrer buchen nicht mehr! Die „Transportbehälter“ liegen in den Häfen.

Die Werften bekommen keine Aufträge mehr“  7.500 Personen auf einem Schiff! Eine Kleinstadt auf dem Ozean! Mit Schweröl betriebene 12 Zylinder Dieselmotoren treiben eine Kleinstadt auf dem Wasser an!  Alles ist durchkalkuliert bis auf den Heller, bis auf den Pfennig! Außenbords des Kalküls: Die Umweltsauerei!

Der Planet nimmt späte Rache am zunehmenden Kapitalismus! Die menschlichen Rechenmaschinen kalkulieren zu einseitig nach Profit und Verlust!

Es wird viel über die Corona-Epidemie diskutiert, gefachsimpelt oder ergänzend geschwafelt. Auf der einen Seite stehen „Götter“ in weiß auf und orakeln das Blaue vom Himmel. Angeblich haben sie es beweiserhebend gesammelt.  Grünbekittelte auf der anderen Seite behaupten das Gegenteil, und Leute, die das Wesentliche des Dramas noch gar nicht in das kalkulierende Auge gefasst haben, lamentieren laut. Sie vergeben ein Quäntchen Schuld mal an jene, mal an andere, je nach Belieben. Und dann schlägt die Stunde der Verschwörungstheoretiker!

Das ist schlimm, ganz schlimm! No brain – no result!

 Die Mutter „der Nation“ hat zum Kampf gegen Corona aufgerufen und appelliert aus dem Bauch heraus an die Vernunft und Zurückhaltung der Bevölkerung.

Nun kann man über die Fähigkeiten von Dr. Angela Merkel viel diskutieren. Fehleinschätzungen und  mangelnde Aktionen mag man ihr vorwerfen, über ihre Vergangenheit  und ihr Engagement als Mitglied der FDJ spekulieren oder auch wissen: wichtig ist: Es kommt nicht darauf an. woher jemand kommt, sondern wo er/sie hin will. Der Philosoph sagt: „Der Weg ist das Ziel!“

Über allem Denken und Sinnen sei angeregt, dass es keinen Kampf gegen ein Virus gibt, sondern ein Vermeiden! Scheißt die Bürgerschaft in die BORDSTEINRINNE, ist der Bazillus nicht fern! Ja ja, da gibt es Zusammenhänge. Aber Viren, jene einfachen  ein – bis 5fach molekulären Eiweiße sind nicht mit Penicillin zu behandeln! Jetzt wehrt sich die Schöpfung auf ihre Art, wenn es zu viele Peiniger gibt. Der Schöpfung ist ein Regulat inne. Das muss man wissen, um zu überleben – zumindest so lange, bis einen der Sensemann vom Dreirad schleudert!

Das Vermeiden sollte aber so früh wie möglich angestrebt werden. Am besten, bevor sich so ein Virus überhaupt entwickelt und sich länderübergreifend festsetzt.

Wie denn das?

Bildlich gesprochen wehrt sich die Schöpfung in der vorgenannten Art, wenn es die Menschen zu bunt treiben. Deshalb stellt sich auch die Frage, was kommt nach Covid 19? Ich stelle mir das breite Grinsegesicht der Schalknudeln unter Euch vor: „Covid 20!“ Vermutlich Skatbrüder, die in dieser Reihenfolge denken und das Thema einfach ausreizen, eben wie beim Skat.

Stammtischgespräche sind verstummt! Kein Wunder! Die Gaststätten bleiben vorerst geschlossen!

Andere Spaßvögel frohlocken: Endlich saubere Luft! Kreuzfahrtschiffe liegen in den Häfen, Flugzeuge bleiben am Boden. Eine wirtschaftliche Katastrophe bahnt sich an. Den Kurzarbeitern droht ein Teil ihres Einkommens wegzubrechen – auf unbestimmt Zeit?

Den Alten könne man doch gestatten, dass sie sich infizieren! Das schone die Rentenkasse, wenn von den über 20 Millionen Rentnern und Pensionären die Hälfte wegen insuffizientem Abwehrpotentials gegen virulente Erreger ins „Gras bisse!“ Ein letztes humanes Aufbegehren der Verantwortlichen auf Regierungsbänken : „Schont unsere Alten!“ Der alte Kunstmeister dankt Euch! Ich wäre nämlich mit 77 Jahren einer der Totgeweihten. Nochmals danke! „Mortui te salutant!“

Nicht zu fassen II

Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht die Hände über dem Kopf zusammenschlage: Es wird immer verrückter! Ein Zustand des Normalen wird nicht mehr eintreten, glaube ich.

Seit gestern weiß ich, dass König Adalbert einen Nebenbuhler hat, es wird im TV geworben was das Zeug hält: Mit Anwartschaft auf den Thron von Italien. Sein Name: König Rotbier, der jetzt durch glänzend rote Farbe auf sich aufmerksam macht.

Ich frage mich zu Recht: Was soll das? Wenn geworben wird, dann bitte in richtigen Zusammenhängen! „Das Rotbier von König!“ Fehlt noch der Werbeslogan: „Das König unter den Bieren! Scheiße, Scheiße, dumm gelaufen!

Wer solche blöden Sprüche klopft, der kann auch kein vernünftiges Bier brauen – wird so mancher Biertrinker vermuten.

In Deutschland mangelt es an Disziplin: „Vordermann, Seitenabstand!“ Zur Zeit der Preußenherrschaft bekamst du am Schalter erst das Formular nach der Antwort auf die Frage: „Ham Se jedient?“

Da halten heute im Supermarkt zwei Quatschheinis den Gang verstopft, trotz Anweisung, den Abstand von 1,5 Metern zum Nebenmann einzuhalten. Sie erinnern sich? Coronavirus!

Widerwillig wird der Gang nach Aufforderung freigegeben. Ihr könnt euch freuen, Zeitgenossen, dass sich dieser Vorgang nicht um 1908 in Klondyke ereignete, als die Colts sehr locker saßen! Damals wurde der Weg freigeschossen.

Die Amerikaner, so wurde in den Nachrichten vermittelt, sind da viel disziplinierter! Sie haben sich zur Zeit der Pandemie mit Waffen und Munition eingedeckt! Bei uns in Deutschland ist es Klosettpapier, für das man keinen Waffenschein benötigt!

Endlich ein Hinweisschild im Edeka-Markt: Pro Einkauf maximal 2 mal Toilettenpapier und zwei Packungen Wischrollen! Es gab auch wieder Nudeln!

Was willst du mit Pappnasen anfangen? Gut – einen Krieg wollen wir nicht! Gott sei Dank! Mit Pappnasen könnte man ihn auch nicht gewinnen!

Das klingt aggressiv! Ja was denn? Willst denen auch noch auf die Schulter klopfen? Die meisten glauben doch, dass die Pandemie in den nächsten vierzehn Tagen abgelaufen ist!

Nicht, solange irgendwelche Pappnasen Coronapartys feiern nach dem Motto: Mich kann keiner!

Und wie viele Menschen arbeiten zur Zeit in ihren Berufen weiter, ständig in Gefahr, sich zu infizieren? Da müsste aber jeder eine Anstecknadel aus purem Gold erhalten und nicht einen Blechorden mit der Aufschrift: Held der Arbeit!

Was hat König Rotbier mit den Helden unserer Tage zu tun? Einfach mal wach werden und den Verstand einschalten! Alle Seitenabstände und Abstände zum Vordermann müssen nicht gesetzlich geregelt werden. Bierflaschen hingegen können dicht bei dicht stehen, denn sie werden in den meisten Fällen einzeln getrunken.

Das musste der alte Kunstmeister mal loswerden!

Bleiben Sie gesund, auch wenn Se nich jedient haben!

Von großer Bedeutung

Es gibt Menschen, die können mit mehreren Bällen jonglieren. Das ist bemerkenswert! Im Laufe meiner Ausführungen komme ich darauf zurück:

Seit Jahren rege ich mich auf, wenn so ein Selbstdarsteller seine Kommentare mit der Bemerkung beginnt:„Ich persönlich“ und bedeutungsarm:“halte da nicht viel von“ anfügt.

Ja ja, du Gnom bist von besonderer Wichtigkeit. Weshalb sagst du nicht: „Meiner völlig unbedeutenden Einschätzung nach (lag der Tote schon zwei Tage dort!) oder etwas anderes Wichtiges, was zur Aufklärung eines Sachverhaltes beitragen kann.

„Hören Sie mal“ oder „hör mal zu“ ist auch so eine Floskel unseres Tagesgeschäftes. Im Grunde ist das eine Unterstellung, nämlich jener, dass mir mein Gegenüber nicht zuhört, wenn ich mich an ihn wende.

Seinen Äußerungen und Anliegen ein besonderes Gewicht anzulasten, das steckt dahinter. Sie als Psychologe haben das natürlich durchschaut und blicken skeptisch über den Brillenrand.

Nein, nein, nicht als Diplom Psychologe! Psychologe dürfen Sie sich nennen, sobald Sie den tieferen Sinn eines Verhaltensmusters einer Person erkannt haben.

Fragen Sie zurück: „Spreche ich jetzt gerade mit Ihnen oder mit Ihrem Harvey?“

Die Menschen benehmen sich wie Marktschreier oder Aalverkäufer auf dem Fischmarkt in Hamburg, wenn sie jemandem etwas andienen wollen, was sich ohne Anpreisungen schlecht verwirklichen lässt, zum Beispiel Bücher!

Überall sehe ich Bücher in den Auslagen, versehen mit dem Aufreißer: Bestseller!“ Jeder Verlag, das habe ich nach monatelangen Recherchen herausgefunden, hat seine eigenen Bestseller. Ist das jetzt ein Qualitätsmerkmal? Lässt das Rückschlüsse auf den Inhalt eines Buches zu? Mir fällt dazu immer der Spruch mit den millionen Fliegen ein!

Ich frage meine Ehegattin, denn sie liest zuweilen Bestseller (belletristische Romane), was sie von dem Buch hält? Meine Frau hat nach dem Abitur Fremdsprachen studiert, hat demzufolge einen guten Bildungsstand und ist vom Sprachlichen her sehr versiert.  Sie kann mit wenigen Sätzen den Inhalt darstellen, sowohl vom Geschehen her als auch vom Duktus des Erzählers.

Interessant sind jene schriftstellerischen Ergüsse – und jetzt komme ich auf das Jonglieren mit mehreren Bällen zurück -, welche artistische „Breaks“ in ihre Erzählungen einbauen, Rückblicke oder verschiedene Szenen, die sich zum Ende der Erzählung zu einer nachvollziehbaren Erklärung zusammenfügen, gerade so, als wenn ein Artist mit fünf oder mehr Bällen jongliert. So ein „Break“ sollte immer an einer Stelle einsetzen, an der es gerade spannend wird, so dass der Leser insgeheim denkt: „Nu mach doch hinne!“ So wird Spannung aufgebaut.

Bei weniger bedeutungsvollen Inhalten eines Buches mag es passieren, dass der Leser bereits nach den ersten Kapiteln weiß, was auf den letzten Seiten stehen wird: Entweder baumelt der Übeltäter an einem Strick oder brennt mit der Prinzessin durch.

Bedeutungsvoll!  Das ist eine Eigenschaft, die sich die meisten Menschen für sich selbst gerne in Anspruch nehmen möchten, von großer Bedeutung oder Wichtigkeit! Ja, das hätten sie gerne. Dabei sind des „Kaisers neue Kleider“ bereits ausverkauft. Deshalb muss das Menschlein Leistungen erbringen und vorzeigen. Da reicht nicht nur ein großer Pimmel!

Nehmen Sie den Ex-Bundeskanzler Kohl! Er musste gegen Ende seiner zweifelhaften Karriere einen versteckten Sitz im hinteren Bereich der CDU- Fraktion einnehmen. Dieser Platz war so versteckt, dass die meisten Bundesbürger gar nicht wussten, dass „der“ Kohl noch im Bundestag anwesend war.

Seit einigen Jahren geistert der Spruch vom „King of Currywurst“ durch die bundesdeutschen Landen. Heute, inmitten der Corona- Krise, wird diese Bedeutung umgewandelt in „King of Toilettenpapier“. Niemand weiß, wo das noch endet, denn die Zukunft der Menschen ist ungewiss.

Eines der kleinsten Lebewesen hat eine große Bedeutung erlangt: das Virus! Es bringt ganze Konzerne zum Einsturz, hält Düsenflugzeuge am Boden, legt große Teile der Wirtschaft lahm. Gestern passte ich den Müllwagen vor meiner Haustür ab, um die leere Schubkarre unter Dach und Fach zu bringen.

Ich rief dem Müllwerker bedauernd zu: „Ihr armen Schweine!“ Doch der grinste mich an und antwortete:“Mach Dir keinen Kopp!“

Was den Bürgern nicht gesagt wird…..

… der Gesundheitsminister redet im TV über die Verbreitung des Corona-Virus. Frau Merkel ruft zum Zusammenhalt auf. Wir hören Ratschläge, wie die Menschen sich selbst schützen können. Der alte Kunstmeister rät: „Einmauern!“

Die Menschen werden nicht in vollem Umfang aufgeklärt: Ansteckung über Tröpchenverbreitung – Niesen – Husten, pp. Aber durch Berührung auch. Verschwiegen wird aber, dass die Viren auch mit dem Wind kommen, in große Höhen emporgetragen und über ganze Landstriche verteilt .

Wir alle kennen das Phänomen, dass unsere Autodächer über Nacht gelb wurden und erfahren später aus den Nachrichten, dass es sich um Wüstensand handelte, der von Afrika bis nach Europa herübergetragen wurde. Wenn Millionen Chinesen in Wuhan niesen und husten…..

Der neue Roman muss heißen: „Sie kamen mit dem Wind!“

Nur keine Panikmache. Oder doch? Ein älterer Herr äußert im TV, dass die Pandemie, denn um eine solche handelt es sich inzwischen, etwa 70 Prozent der Bevölkerung ereilen würde. E r e i l e n. Wer das Wort gebraucht, ist der alte Kunstmeister, der es wissen will.

Herr Spahn, Sie sind zwar ein Minister, doch wem von uns nützt das jetzt?

Wir erleben eine Situation, die uns vor Augen führt, dass ein Atomkrieg überhaupt nicht notwendig ist, um die Bevölkerungszahl zu reduzieren. Das Geld für die Beschaffung der entsprechenden Waffenarsenale hätte eingespart werden können. Beizeiten wäre an die Beschaffung von Billiarden Atemschutzmasken zu denken gewesen. Atemschutzmasken, die auch den Namen verdienen. Wenn jetzt gesagt wird, dass diese hauchdünnen Binden ohnehin nicht wirksam sind, bleibt zu vermuten, dass sie bestenfalls die Tröpfchen als Anhaftungen der Gesprächsfetzen anlässlich einer Operation (vom offenen Gewebe?) fernhalten.

Immerhin legen die Nudelfabriken tüchtig zu. Woher weiß man das? Aus den Nachrichten natürlich. Aus den Nachrichten erfährt man auch, wie schnell die Infektionen zunehmen – und natürlich die Todesrate, die mit ihnen einhergeht.

Ich verstehe auch immer noch nicht, wie die Köche in ihren Sendungen in ihr Essen quasseln, während sie es herstellen. Das Produkt kann sofort weggeschüttet werden, weil es voller Sputum ist. Allein das Wissen um diese Tatsache müsste beim Fernsehzuschauer Ekelgefühle hervorrufen. Das ist auch der Grund, weshalb ich „Kochsendungen“ sofort wegzappe, sobald ich aus Versehen, auf so einen Sender gerutscht bin. Mensch! Halt die Klappe beim Zubereiten von Speisen! Doch das nur am Rande des Unglücks, das uns betroffen hat und macht.

Ja ja ja, Mitleid hilft jetzt überhaupt nicht, vielleicht ein zaghaftes Bedauern. Hat es einen Gerechten erwischt? Ist das Opfer einem Kollateralschaden zuzurechnen? Oder trifft es nur diejenigen, die kräftig bei der Erderwärmung mitgeholfen haben z.B. Mehrfachbucher bei Kreuzfahrttouren, möglichst noch mit Hinflug zum Ablegehafen?

Ich weiß, weshalb die Denkmale – denk mal heißen. Sie auch?

Bleiben Sie gesund und mir gewogen, aber heilen kann ich Sie leider nicht!

Denn noch sind wird – oder wie der Schlachtruf heißt: Dennoch sind wir, aber wielange – noch?

Herzliche Grüße vom alten Kunstmeister

Es ist eingetreten….

…was längst überfällig war! Mit Ankündigung! Die meisten von euch Zeitgenossen haben die Zeichen nicht erkannt, ihr habt sie übersehen!

Jetzt ist die Zeit des Zähneklapperns! Verkauft Eure Aktien, rettet Euch von den Kreuzfahrtschiffen. Ihr habt nicht an Kreuzzügen teilgenommen, lustig, lustig. trallalla!

Ihr habt die Schöpfung geschändet, manche unwissentlich, andere mit Absicht wiederum andere aus Langeweile: Mal sehen was passiert!

Das Maß war längst voll: Zunächst EBOLA als Warnung, jetzt COVID-19.

Einen Namen habt ihr immer schnell zur Hand, die Lösung ist auf der Strecke geblieben.

Niemand muss heilig sein, um das zu erkennen!

„Du bist kein Prophet“, hat einer einmal zu mir gesagt, der sprach in einer „Lala-Intonierung“ mit seinem Gott, wie er glaubte,. „jedenfalls kein himmlischer! Bestenfalls ein weltlicher!“ Hat er gesagt.

„Warnung und Vorhersehung bedarf keiner Erklärung“, habe ich ihm geantwortet, “ zähle eins und eins zusammen, und Du hast ein Ergebnis!“

Wenn Du Gott benennst, dann hat er Dir einen Verstand gegeben. Also nutze ihn!

Eine Schöpfung ist eine Schöpfung, das wird niemand bestreiten, und eine Schöpfung folgt einem Schöpfungsgedanken. Du sollst diese Kreise nicht stören, niemals unterbrechen. Du wirst auf deinem Kreuzfahrtschiff isoliert bis an das Ende Deiner Tage! Weshalb? Weil es mit Schweröl betrieben wird! Das ist im Schöpfungsprozess nicht vorgesehen.

Du sollst nicht unendlich viele Flugzeuge bauen und sie mit Kerosin in die Lüfte entlassen. Das ist ebenfalls nicht vorgesehen.

Du sollst auch kein Gebäude errichten, das 1 km in die Höhe ragt! Wer hat gesagt, dass Du das tun sollst? Denk an die tektonischen Platten. Die kommen in der Schöpfung vor!

Wenn Du glaubst, Dein Moped fährt 60 km/h, dann denk an einen Tsunamie! Der schüttelt Dich vom Moped und trägt dich fort, in Einzelteilen. Willst du das?

So kann Schöpfung gehen! Du bist nicht „king of currywurst“, eine Staubmilbe ist Dir über, wenn es darauf ankommt!

Und wenn du glaubst, die Plastiktüte sei das Heil, dann verzehre den Plastikhering, aber glaube nicht, dass der im Schöpfungsprozess vorgesehen ist.

Eine Warnung ist eine Warnung! Aber es ist immer gut, Warnungen ernst zu nehmen. Das galt vor 5000 Jahren, das gilt noch heute!

Und solltet ihr Corona überleben, lasst Euch das eine Warnung sein. Das ist die Botschaft, die dahinter steckt.

Der alte Kunstmeister verbeugt sich tief und grüßt seine Zeitgenossen.

Bohème

Einer nach dem anderen ist gegangen. Einstige enge Freunde, Mitstreiter aus Theater, Musik, Ballett, Literatur, Malerei und Bildhauerei. Aus der ehemaligen Künstlerkneipe „Zur Goldenen Stadt“ ist ein Bistro geworden. Wir haben die Worte geteilt, das Essen, das Bier.

Studenten kamen auch. Ich mag es nicht hören, wenn jemand sagt:“Du weinst den 68igern nach“. Nein, wir sind nicht marschiert, haben nicht „Ho Tchi Minh“ gerufen. Wir lebten in einer eigenen Welt. Sie war bunt, voller Ideen, wir suchten die Veränderung innerhalb der Bourgeoisie, der trägen Masse, die uns umgab.

Wenn wir mit mehreren Kunstschaffenden – egal welcher Disziplin – das nebenan befindliche, gleichnamige Restaurant aufsuchten, leerten wir zunächst einmal unsere Taschen und legten alles Geld in die Mitte eines runden Tisches, zählten es und wenn wir glaubten, es reiche für Essen und Trinken für sechs Personen, riefen wir „Pedro“, den Kellner an unseren Tisch und fragten ihn, ob er uns für den Betrag mit Fleisch, Gemüse, Kartoffeln und drei Flaschen Rotwein bewirten könne?

Pedro zählte das Geld, legte den Kopf schief und dachte nach. Dann nickte er und verschwand, um uns Platten zu ordern, stellte Rotweingläser bereit und brachte die gewünschten  Rotweinflaschen an den Tisch.

Ich vermisse das sehr, vermisse jeden einzelnen der Gruppe. Die meisten von ihnen sind schon lange tot.

Was ist aus Heinrich Funke geworden, dem Künstler und Bandleader der Gruppe „Hörb Ares“? Auf dem Kennedyplatz in Essen haben wir die „Stadtverwaltungspolka“ gespielt. Die Klarinette spielte die zarte Anfrage an das Ordnungsamt zur Genehmigung einer Kunstaktion auf der Brehminsel in Essen-Werden. Das Tenorsaxophon antwortete die Ablehnung. Der Schlagzeuger legte den angebissenen Apfel beiseite und trommelte wild drauflos. Dirigiert habe ich. Wer sonst?

Berichtete ein Journalist schlecht über meine Gruppe oder mich selbst, rief ich den Eigentümer der Zeitungsgruppe an. Daraufhin bekam der Schmierfink einen Einlauf. Beim nächsten Auftritt meldete sich dieser zu Wort und sagte, dass er etwas Gutes schreiben würde. Ich daraufhin: „Das brauchst Du nicht!“ So ging freie Presse! Der Inhaber der Zeitungsgruppe mochte mich, und ich mochte ihn!

Zuweilen ließen sich auch Ratsherren in der Szene-Kneipe sehen, setzten sich an die Tische des Künstlervölkchens, tranken mit uns Budweiser-Pils aus Halbliter-Krügen.

Kam es in einer der Messehallen an der Gruga zu einer überregionalen Kunstausstellung mit Präsentation der Literarischen Szene, bediente in der Cafeteria auch schon mal eine Servicekraft „oben ohne!“

„Meine Güte“, denke ich, „wie bieder sind die Vernissagen heutzutage“.

Ich habe einmal anlässlich einer Vernissage meiner Ausstellung in der Galerie der Experimente in Bochum, den Redner unterbrochen. „Ist gut, ich mache weiter!“

Bin auf einen Stuhl gestiegen, den man mir reichte, und habe mein Manifest vorgetragen,das Manifest des Neosymbolismus. Demnach sind Bildende Kunst und Literatur eine Einheit in der Aussage.

Dem hat der damalige Kunstprofessor Beuys von der Kunstakademie in Düsseldorf  zugestimmt. Ein Zitat: von ihm „Malen oder Bildhauern alleine, ohne weitergehenden Bezug zu den elementarsten Geschehnissen in der Gesellschaft, reichen nicht aus. Der Neosymbolismus überträgt diese Erkenntnis auf die Literatur. Das war meine Botschaft. Und sie kam an, verfehlte ihre Wirkung nicht im Stadtrat der Stadt Essen, durch Unterstützung der Ratsherren, die für Kultur  zuständig waren – und zwar von allen Parteien, die damals in Funktion waren. Und es ging um viel Geld, denn wir forderten eine Szeneausstellung in den Messehallen an der Gruga. Es ging konkret um 120.000.- DM.

Ja, wir haben seinerzeit durch Initiative der „Bürgerinitiative Kunst“, die wir gegründet hatten, über eine Unterschriftensammlung, mit Unterstützung des Bürgermeisters, des Stadtdirektors und der Ratsherren diese Szeneausstellung an der Gruga bekommen.

Es sei hervorgehoben, dass sowohl die CDU, als auch die SPD und die FDP gemeinsam daran mitgewirkt hatten.

Leider hat man seinerzeit bei der Vergabe der Ausstellungsflächen auch diejenigen  beteiligt, die sich aus Mitgliedern zweier gegenpoliger Kunstverbände zusammensetzten.

Zitat eines dieser  Aktiven „Herr Reliwette, Sie haben ein extremes Kunstverständnis!“

„ Nee, nee, nee“, habe ich geantwortet, „so geht Kunst heute!“

Wenn Sie, liebe Leser, sich bei Zitaten von Beuys einloggen, werden Sie fündig: „ Ja ja ja, nee, nee, nee!“ Das geht so ein paar Minuten lang! Allerdings fußt dieser Ausspruch auf dem Bibeltext: „Deine Rede sei „Ja ja und nein nein.“

Ich bin traurig, dass ich meine Freunde verloren habe, meine Mitstreiter. Ich trage die Klamotten auf, die mir die Witwen ganz großer Zeitgenossen geschickt haben mit der Bemerkung:“Ist bei Dir besser aufgehoben als bei mir!“

„Von Peter Coryllis- eine blaue Strickjacke, von  Karl-Heinz Schreiber den Lederhut mit der fränkischen Flagge , einer Anstecknadel, vorne drauf. Von Joseph Beuys einen handgeschriebenen Brief, in welchem er mich seiner Freundschaft versichert.

Alle tot! Brigitte Lebaan, Chansonsängerin und Schauspielerin der Städtischen Bühne Essen, tot. Auf meinem 44. Geburtstag haben meine Gäste unter ihrer Anleitung Fallübungen gemacht. Wo sind die Gäste von damals? Wahrscheinlich tot oder im Altenheim. Ja, komm, etwas Satire muss auch in dieser Offenbarung sein!

Ich bin übrig geblieben und lebe in Ostfriesland – seit 1981 hier aktiv! Nichts gegen Ostfriesen….

Geblieben ist mein „Berliner- oder Ruhrpott- Duktus“. Natürlich kann ich auch anders, aber ich will nicht! Schmerzende Inhalte durch edle Form aufzubessern hilft nicht wirklich!

Der alte Kunstmeister im 77.Lebensjahr grüßt sehr herzlich!

Nicht lullen lassen, noch sind wir!

Eine gute Zeit, Euch!

Verbraucherzone

Begeben Sie sich direkt dorthin, den Omen ist Schall und Verbrauch. Heute testen, bei Nichtgefallen „Geldzurückgarantie“. Neue Wortschöpfung! Das bürgert sich schon ein, keine Sorge!

 Rubbeln Sie Ihre Glücksmarke frei. (alle haben die selbe Nummer, wetten?), kleben Sie die Preisanforderungsmarke auf das Feld mit dem X. Für Schnellstarter gibt es ein Extrageschenk.

Wir bieten an, Sie nehmen, einfacher geht es nicht! Sie können die Ware auch bei uns deponieren, wir entsorgen für Sie!

Wer klug ist, der entsorgt vor, altes deutsches Sprichwort, ha ha ha!

Geben Sie doch endlich Ihre unnötige Verweigerungshaltung auf, einmal kriegen wir Euch doch!

Wir haben etwas für Sie, das passt bestimmt noch in Ihre Wohnung, zu Ihrer Tapete, zu Ihrem Teppichboden.

Wenn Sie jetzt sofort testen sparen Sie 25.-DM! Das ist unser Dankeschön für Sie. Sie sollen Besitzer sein, Besitzer und Eigentümer gleichermaßen. Auf Wunsch bekommen Sie  ohne Zusatzkosten Ihre Initialen eingraviert (nicht am Körper!)

Täglich erreichen uns Zuschriften zufriedener Kunden. Frau Z. aus W. schreibt: „Seit ich Kunde bei Sonnenkauf bin, akzeptiert mich meine Nachbarschaft!“

(Na klar, weil du sie auf deinem Trampolin hüpfen lässt)

Rubbeln Sie zusätzlich Ihre persönliche Glückszahl frei, die Gewinne sind bereits gezogen. Sie erhalten zusätzlich das abgebildete Vergrößerungsglas im Maßstab 1:1 !

(Das wirst Du auch brauchen, wenn Du anschließend in Dein Portemonnaie blickst)

Schicken Sie noch kein Geld, wir initiieren später das Mahnverfahren rechtzeitig bei Zahlungsverzug.

Wir halten die Ware vierzehn Tage lang für Sie reserviert, aber aufgrund der hohen Nachfrage ist Eile geboten.

Betreten Sie die Verbraucher – Zone jetzt!

Bei Nichtgefallen packen Sie alles wieder in den Karton und benutzen Sie den Retourenschein.

Die Poststelle befindet sich in einer Tankstelle in der Nähe Ihres Wohnortes. Möchten Sie per Nachnahme bezahlen oder per Lastschriftverfahren? Sie können auch in Raten bezahlen, über unsere Hausbank. Der Einfachheit halber schulden wir Sie um. Sie zahlen nur noch an eine Stelle.

Vertrauen Sie Ihrem Herzen, solange es noch schlägt! Wir gehen dieses Risiko ein mit einer Kredit-Absicherungs-Versicherung.

Sterben Sie heute, zahlen Sie morgen, eigenes Sarglager im Haus. Kommen Sie unverbindlich vorbei zum Probeliegen!

Aus unserer Spezialabteilung: Sach- und Lachgeschenke, Kurzweilartikel gegen Langeweile!

Der Verkaufspsychologe rät Ihnen: „Wir müssen die Kinder möglichst schnell an die Konsumhaltung gewöhnen, Vorleben alleine reicht nicht aus! Zunächst sollte dafür gesorgt werden, dass die lieben Kleinen nicht mit Büchern überbeansprucht werden. Ein Smartphone reicht völlig aus! Musikinstrumente gehören nicht in einen Haushalt mit Kindern!

Stattdessen bereiten Sie Ihr Kind auf einen längeren Aufenthalt im merkantil-demokratischen System vor und beginnen Sie sofort damit. Schenken Sie Ihrem Kind Batterieverbraucher, z.B. einen Walkman.

Der Anblick sterbender Bäume muss dem Kind unter allen Umständen erspart bleiben, da ansonsten die Kinderpsyche darunter leidet.

Hauen Sie dem Filius ruhig mal eine runter, wenn er sich nicht anpassen will. Er hat es später leichter als Sie es hatten.

Schenken Sie Ihrem Kind Turnschuhe aus Kunststoff anstelle von Fußbekleidung mit Ledersohle, denn auch ein Schweißfuß will verbraucht sein.

Fahrräder sollten möglichst nicht geputzt werden, die Kette nicht geölt. Sie verbleiben nachts im Freien. Nur so schreitet der Verrottungsprozess zügig voran. Einfach in den Dreck schmeißen , das reicht völlig aus.

Außerdem sollte Rahmen- und Rädergrüße jedes Jahr dem Wachstum Ihres Kindes angepasst werden. Beginnen Sie mit Felgengröße 16 Zoll. Sobald das 28 Zoll – Rad mit 27 Gang Kettenschaltung erreicht ist (immer in Dreierschritten aufwärts), kann über die Zuteilung eines Mofas bis 25 km/h nachgedacht werden. Das Kind ist dann etwa 15 Jahre alt. Es folgen dann in jährlichen Abständen: Der 50 ccm Roller bis 45 km/h, das Leichtmotorrad mit 80ccm , das erste richtige Motorrad bis 27 PS, und nach weiteren 2 Jahren kann mit der  Anschaffung der ersten 1000ccm Maschine in der offener Version geliebäugelt  werden. Andererseits kann auch über die Anschaffung des ersten Personenwagens nachgedacht werden. Diese zwei Jahre werden Ihrem Filius wie eine Ewigkeit vorkommen. Wenn er das aber alles fleißig durchgespult hat, dann ist er fast einer von uns geworden. Loben Sie ihn tüchtig, das bestärkt ihn in seinem Selbstbewusstsein. Schließlich haben wir das alles auch durchgemacht und leben noch heute!

Reinkarnation

“Radio Fünf mit den fröhlichen Wellen für Frühaufsteher – heute zum Thema Reinkarnation – ist heute alles anders? Ein Interview mit dem berühmten Kunst- und Kultur-Historiker, Dr. Michelangelo. Am Mikrofon Heinz Habermann. Vielen Dank, dass Sie zu früher Stunde zu uns ins Studio gekommen sind.“

„Guten Morgen, Herr Habermann.“

„Reinkarnation, was verstehen Sie darunter?“

„Unter diesem Begriff verstehen wir eine Wiedergeburt, will sagen, der Geist eines Verstorbenen wird in einem neuen Leben mit einem neuen Körper wiedergeboren.“

„Sie meinen damit eine Art Zweitauflage des früheren Menschen nach dessen Ableben?“

„Nun ja, Zweitauflage ist wohl nicht der richtige Begriff für dieses Phänomen, dann schon eher eine Wiederbelebung einstmaliger Fähigkeiten in einem neuen Körper mit erneuertem Bewusstsein.“

„Ist das alte Bewusstsein weg?“

„Ja, das ist weitgehend weg, aber es kann durchaus passieren, dass dem einen oder anderen Wiedergeborenen gewisse Situationen bekannt oder vertraut vorkommen.“

Handelt es sich bei Wiedergeborenen um weiterentwickelte Personen, um Prototypen eines Menschen von morgen?“

„Weiterentwicklungen ja, Prototypen eines Übermenschen von morgen, nein. Ich gehe davon aus, dass auch Sie bereits zwei- oder dreimal wiedergeboren wurden!“

„Was, ich?“

„Ich bin fest davon überzeugt, ebenso wie ich davon überzeugt bin, dass ich in meinem früheren Leben der bekannte Bildhauer Michelangelo war.“

„Ich kann mich aber an rein gar nichts erinnern!“

„Der Wiedergeborene fängt praktisch ganz von vorne an, er muss neu lernen, nur – es geht wesentlich schneller. Manche Dinge kommen uns vertraut vor, eine Sprachbegabung hier, eine musische oder mathematische Begabung dort, oder ein außerordentlich gut entwickelter Betrüger, da ganz hinten links in der Zuschauerreihe!“

„Ach, das ist ja interessant. Sie glauben, dass ein Betrüger eine Gnadenbegabung in sich trägt?“

„Wir können das durchaus als eine fehlgeleitete Form einer kreativen Begabung bezeichnen, als eine Art Mutation. Die Schöpfung wird das natürlich sofort korrigieren.

Dennoch können wir feststellen, dass Betrüger oft intelligente Personen sind, die planen und zielgerichtet agieren können. Ihnen mangelt es allerdings an sozialer Kompetenz. Oft handelt es sich um Beziehungsverräter. Zuweilen leiden sie selbst unter diesem Manko. Sie spielen sich und ihrer Umwelt ständig Lügenmärchen vor und müssen aufpassen, dass sie sich nicht widersprechen. Letztlich glauben diese Personen selbst an ihre Lügenmärchen und speichern diese im Kopf als Realitäten ab.

Aus der Pflanzenwelt kennen wir das Phänomen des Betruges schon recht lange. Nehmen wir den Sonnentau als Beispiel, eine fleischfressende Pflanze. Sie täuscht ihre Besucher mit spiegelnden, duftenden Tröpfchen an den Rändern ihrer Blütenkelche. Insekten, die auf diese Verlockung hereinfallen, werden verdaut. Diese Pflanze lebt vom Betrug. Irgendwie hat sich fast die gesamte Zivilisation auf Täuschung und Beeinflussung eingestellt, nehmen wir Sie als Beispiel!“

„Mich?“

„Warum nicht? Sie haben sich zum Journalisten ausbilden lassen.“

„ Nein, nicht lassen, selbst ausgebildet!“

„Auch gut. Was liegt näher als die Vermutung, dass Sie, sagen wir, um 1530 bereits als Laternenausrufer in einer kleinen Stadt in Mitteldeutschland gelebt haben und …“

„Ich? Ein Laternenausrufer?“

„ … und später, sagen wir – um 1793 – als Aalverkäufer auf dem Fischmarkt aktiv waren.“

„Das wird ja immer spannender, was glauben Sie denn noch über mich zu wissen?“

„Natürlich kann das auch ganz anders gewesen sein. Vielleicht waren Sie vor Christi Geburt ein Trommler in den Diensten eines Pharaos und waren sogar im Beamtenverhältnis.“

„Eines Pharaos?“

„Meinetwegen auch auf einer Sklavengaleere in den Diensten eines römischen Kaisers!“

„Unglaublich, was Sie da sagen, ich kann es mir nicht vorstellen!“

„Nicht wahr? Ihr Charisma liegt vermutlich im Trommeln. So genau kann ich das aus dem Stegreif nicht ermitteln, aber es würde passen. Der Laternenausrufer, der Marktschreier mit seinen Aalen, der Trommler! Aus der Trommel wurde Ihr Mikrofon, aus den platschenden Ruderschlägen Ihre Stimme. Das Rhythmische haben Sie beibehalten, denn Ihre Sendung läuft wöchentlich und wiederholt sich in Intervallen. Jedes Mal dienstags um sieben Uhr in der Frühe. Das einzige, was sich in den Jahrhunderten verändert hat, ist die Geschwindigkeit des Taktes. Wir sprechen hier von der oszillatorischen Schwingungsphase …“

„Aha!“

„Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist der Umstand, dass Ihr Trommeln und Ihre jetzige Tätigkeit etwas gemeinsam haben, die Signalwirkung! Das ist, wie wenn ein Stein ins Wasser geworfen wurde.“

„Ich? Ins Wasser geworfen?“

„Nur als Beispiel, ich muss mit einem Beispiel arbeiten, damit die Hörer es verstehen!“

„Also gut, ich wurde ins Wasser geworfen!“

„Sie werden als Stein ins Wasser geworfen. Das ist ein Unterschied! In dem Fall gehen von Ihnen gleichmäßige ringförmige Wellen aus, welche die Trägheit der Wasseroberfläche überwinden. Die Intensität der Wasserwellen ist abhängig von bestimmten physikalischen Größen.“

„Und was passiert jetzt?“

„Nichts, die Ringe des Wassers sind Ihre Trommel.“

„Ach, die Trommel!“

„Ja genau, es entstehen Schallwellen, die primär von den Trommelstöcken erzeugt werden. Diese sind abhängig von der Größe der Trommel, von der Länge und dem Gewicht der Trommelstöcke und der Energie, die sie bewegt. Dabei setzt die Luft den Schallwellen Widerstand entgegen. Das muss auch so sein, denn sonst könnten wir ja hören, was sich die Buschtrommler in Afrika zu sagen haben. Die Menschheit würde ja vom Wesentlichen abgelenkt.“

„Ich kann Ihnen nicht mehr folgen. Was hat das alles mit Reinkarnation meiner völlig unbedeutenden Person zu tun?“

„Es ist doch ganz einfach. Ihre Trommel von damals, das ist heute der Sender. Der Widerstand der Luft ist heute der Regulierknopf am Empfangsgerät, auch Potentiometer genannt.“

„Ich denke, Sie sind Kunst- und Kulturexperte! Jetzt glaube ich, dass Sie Elektriker sind!“ „Nein, lassen Sie sich nicht beirren, das Potentiometer am Empfangsgerät ist Ihr Handicap.“

„Mein Handicap, was ist das jetzt wieder?“

„Mit der Häufigkeit der Reinkarnationen nimmt auch das persönliche Handicap zu, und zwar proportional.“

„Das einzige Handicap, das ich zurzeit zu überwinden habe, besteht in einer längst fälligen Gehaltserhöhung. Ich werde im Anschluss an diese Sendung zu meinem Intendanten gehen. Proportional, sagen Sie?“

„Der Zuhörer kann Sie sogar ganz ausschalten, was ich Ihnen nicht wünsche. Theoretisch könnte er das aber. Sehen Sie, als Trommler auf der Galeere gaben Sie die Taktgeschwindigkeit der Ruderzüge vor. Damals konnte Ihnen keiner entkommen. Schließlich befanden sich alle in der gleichen Fortbewegung auf dem Schiff. Jedoch trommelte nur einer, viele mussten rudern, einer half mit der Peitsche nach, der Steuermann hielt den Kurs. Einige ließen sich fahren! Sie alle kamen nicht von dem Schiff weg. Das ist bis heute so geblieben.“

„Sie wollen mich doch nicht ernsthaft mit einem Galeerentrommler vergleichen, Herr Dr. Michelangelo!“

„Weshalb nicht? Was bezwecken Sie sonst mit der Werbung, die der Sender regelmäßig in die Sendungen einstreut, so dass niemand mehr weiß, wo vorne und wo hinten ist? Das geht sogar so weit, dass niemand mehr behalten kann, worüber gerade gesprochen wurde.“

„Moment mal, die Werbung mache doch nicht ich!“

„Der Trommler hat auch keine Kriege geführt, aber die Soldaten, die sich auf den Schiffen befanden, die durch Galeerensklaven bewegt wurden!“

„Also, wenn ich geahnt hätte, welche Richtung unser Interview genommen hätte, wäre ich heute Morgen im Bett geblieben.“

„Ich mache Ihnen keinen Vorwurf daraus. Unsere gemeinsamen Handicaps sind die Sachzwänge, denen wir ständig ausgesetzt sind. Die Reinkarnation gibt Ihnen ja auch eine neue Chance. Der Wiedergeborene entwickelt seine Begabungen weiter. Er darf dabei nur nicht die Sinngebung aus den Augen verlieren und sein Augenmerk ausschließlich auf die Überwindung der Widerstände richten.“

„Moment, Moment, Sie stellen ja die Lauterkeit des Rundfunkwesens infrage, besonders die der freien Sender, von uns Rundfunkjournalisten will ich gar nicht erst reden!“

„Also bitte, sprechen wir über Ihre Motivation!“

„Hauptaufgabe des Rundfunks besteht darin, die Menschen über Zeitgeschehen zu informieren oder über kulturelle Ereignisse!“

„Erdnussbutter?“

„Ja, ja, lästern Sie nur! Wir müssen ein großflächiges Informationsnetz abdecken. Es geht doch nicht darum, die Zuhörer darüber zu informieren, wie der Kaiser seine Nacht verbracht hat!“

„Ach nein?“

„ Wir haben doch zweifellos Bildungsaufgaben zu übernehmen. Wir arbeiten Geschichte auf und leisten soziale Hilfen in Form von Aufklärung. Letztlich überwachen wir, dass sich keine schädlichen Strömungen und Tendenzen in die Gesellschaft einnisten, indem wir aufdecken.“

„Wer bestimmt denn, was schädliche Tendenzen in der Gesellschaft sind, der Rundfunkbeirat? Außerdem: Den ethischen Beweggründen steht die Werbepauke entgegen. Ich stelle lediglich die Reinkarnation in den Vordergrund und habe sie auf Ihren Beruf hin untersucht. Das Thema Kunst und Kultur ist noch viel schwieriger. Hier treten noch viel mehr Handicaps auf als in Ihrem Metier!“

„Ich bedanke mich für das Interview.“

„Bitte, gerne!“

„ Es ist 7 Uhr 20. Radio Fünf mit der Werbung.“

Geh aufs Ganze

Beliebte Unterhaltungssendung mit Gewinnausschüttung an die Kandidaten

„Wollen Sie mit mir zocken, entweder ZONK –ZONK oder ZONK-REISE oder REISE-REISE? Dann nehmen Sie zuerst einmal zwei blaue Umschläge, einen davon geben Sie mir wieder zurück!

Sie da mit der Blechbrille, ja, Sie meine ich, kommen Sie nach vorne. Arbeiten Sie mit mir zusammen?“

„Ja!“

„Wunderbar, wunderbar, wunderbar! Dafür bekommen Sie schon einmal  1000.-DM von mir, für den Anfang schon ganz schön, nicht?

Jetzt brauchen wir noch einen Mitspieler aus dem Publikum. Wer zuerst „hier“ ruft, kommt nach vorne und darf mit mir spielen.“

„Hiiiiieeeeeer!“

„Nicht alle auf einmal! Wer hat zuerst gerufen?“

„Hiiieeeer!“

„Sie dahinten, zweite Reihe von oben, Vierte von links, nein, nicht Sie! Sie meine ich, mit dem Kranz um den Hals, ja genau! Sie kommen bitte nach vorne. Die anderen können wieder Platz nehmen.

Was ist das? Ein Halstuch? Verzeihen Sie mir, von hier vorne sah es wirklich aus wie ein Kranz! Sind Sie mir böse? Das ist nicht der Fall, Sie dürfen mich küssen! Wollen Sie mit mir zocken? Das dachte ich mir! Wie heißen Sie?“

„Christa.“

„Christa, sehr angenehm!

Neben Ihrem Platz im Saal, die nette Dame im geblümten Kleid, wollen Sie meine Saal-Kadidatin sein? Kommen Sie bitte nach vorne. Wie ist Ihr Name?“

„Renate.“

„Renate, wie schön, sind Sie mit Christa verwandt?“

„Nein!“

„OK, Christa wollen Sie den Würfel oder Tor1? Nein nein, Renate entscheidet.

Was  hätten Sie denn genommen, Tor 1?

Was sagt Renate? Renate sagt, dass Sie den Würfel bekommen und nicht Tor1

Renate bekommt 1000 DM von mir, weil sie gegen Christa entschieden hat.

Tor 1 bitte auf, das Christa nicht bekommen hat!“

„Zooooonk!“

„Würfel bitte hoch! Sie fliegen mit der Nevercomeback- Air nach Bothubohutho, wo Sie sich 14 Tage lang in der Sonne aalen und einer Karawane anschließen können. Im Club Solitaire können Sie nach Herzenslust aus dem Whirlpool trinken. Die Reise von Pickup Holidays hat einen Wert von 8.889.-DM. Herzlichen Glückwunsch. Sie können diese Reise aber auch gegen diesen gelben Umschlag setzen, den ich in der Hand halte!“

„Umschlag, Reise, Umschlag, Reise, !“

„Nehmen Sie den Umschlag, bitte vertrauen Sie mir, ich lüge nicht!

„Reise, Umschlag, Reise, Umschlag!“

„Nicht die Reise?“

„Umschlag!“

„Umschlag auf – oder doch die Reise? Was Sie jetzt sagen – gilt!“

„Umschlag!2

„Umschlag auf!“

Zoooonk!“

„Sie haben leider nicht gewonnen, vielen Dank fürs Mitspielen, Sie haben großartig gespielt, auf Wiedersehen, nehmen Sie Ihren Plüschzonk bitte mit!

Ulli, kommen Sie nach vorne. Sie dürfen einen Mitspieler mitbringen, aber nicht Ihre Frau, das müssen Sie mir versprechen! Ist das Ihre Frau?“

„Ich bin der Gerd!“

Jeder von Ihnen bekommt drei Pfeile. Die werfen Sie bitte ins Publikum. Wer die meisten Personen getroffen hat, bekommt das Fragezeichen. Angelika spielt auch mit. Kommen Sie bitte nach vorne. Hier sind Ihre drei Pfeile. Bitte nicht übertreten, von hier ab wird geworfen. Wer wirft zuerst? Wer im Publikum getroffen wird kommt nach vorne und spielt in der Endrunde um die großen drei Tore. Bitte nicht mogeln, nur eindeutige Treffer zählen. Werfen Sie bitte jetzt!“

„Kreisch!“

„Wurden Sie getroffen? Tatsächlich, der Pfeil steckt noch! Ein sauberer Oberarmtreffer. Kommen Sie nach vorne!“

„Kreisch!“

„Oh, schon wieder ein Treffer! Ulli hat schon zweimal getroffen! Sie sind Peter? Wo hat es Sie erwischt? Ah, ich sehe schon, ein Kopftreffer, hervorragend, kommen Sie bitte nach vorne, Sie spielen mit!“

“Kreisch!“

„Und auch Sie sind dabei, Angelika, bringen Sie den Pfeil mit! Das geht ja hier am laufenden Band Ulli, sind Sie im Dartclub oder woher haben Sie diese Treffsicherheit?“

„Kreisch!“

„Bitte nicht mehr werfen, danke. Der letzte Wurf wird zurückgenommen. Sie sind ein ausgezeichnetes Publikum.

Sie drei spielen jetzt gegeneinander um den großen Preis! Ein Zonk ist noch drin!“

Tatsächlich, ein paar ZONK sind mit Sicherheit noch drin – im Programm!