Lyrikerin, Romanautorin, Dichterin
Sigrun Al-Badri, geb. 1960, lebt in Schleswig Holstein. Ihre außergewöhnliche Begabung ist die Sprache, die sie in Lyrik und Prosa in sehr gefühlvollen Zeilen leben lässt. Die Autorin hat bereits drei Bücher geschrieben und veröffentlicht, zwei Lyrikbände und einen sehr umfassenden Roman mit dem Titel DEUS LUDENS, der spielende Gott.
Auf meiner Website befindet sich die Seite Gastautoren mit einem Link zu ihrem Internetauftritt, Dort findet man Texte so wie Rezensionen und Leserbewertungen.
An dieser Stelle möchte ich der Autorin eine Wertschätzung ihrer Person aussprechen als auch eine Würdigung ihrer Textkunst, die sich nicht nur in einer schöngeistigen Würdigung der göttlichen Schöpfung erschließt, sondern eine umfassende gesellschaftsbezogene soziale Einstellung in ihre Themen miteinbezieht.
Al-Badri beherrscht nicht nur die äußerst feinfühlige Sprache des Lyrichs, eines Ausdrucks des Herzens und des Mitgefühls für ihre Leser ohne einen bestimmten Bezug zu einer erlebten Realität herzustellen, als viel mehr einen sprachlichen Bezug zu einer Erfindung zu realisieren. Die Autorin hat ihren Bezug zur kindlichen Phantasie nicht verloren. Das spüren die Leser vor allen in ihren lyrischen Gedichten, wobei die Dichterin in ihnen alle möglichen Ausdrucksformen der dichterischen Literatur perfekt beherrscht:
Sie ist sowohl zweizeilig als auch vierzeilig dichtend unterwegs, kennt sich mit der Metrik aus, reimt in Jamben und Trochäen sowohl als auch reimlos in schmucklosen Prosatexten.
Ich entdeckte SAIRA auf einem literarischen Internetforum, keinverlag, auf welchem sie unter diesem Künstlernamen agierte.
Ihre eigenen Beiträge als auch ihre Kommentare zu Beiträgen anderer Autoren/Innen fielen mir wegen ihrer Kompetenz auf, Zusammenhänge von Aussagen treffsicher zu erkennen und eigene Gedanken zu formulieren. Das beinhaltet auch ihre Fähigkeit zwischen den Zeilen zu lesen und Gedanken zu erkennen, die nicht explizit formuliert sind. Das ist eine seltene Gabe, die ihr zueigen ist.
So entwickelte sich eine tiefgreifende Freundschaft zur Person Sigrun Al Badri, die allerdings nie in der lebenden Person selbst realisiert ist, sondern „nur“ als Überzeugung der textlichen Reife und der Analyse des Weltgeschehens in Briefen und Texten.
Letzteres offenbart sich u.a. in ihrem 500 Seiten starken Roman DEUS LUDENS, der die Frage dem Leser zu beantworten gibt: Spielt hier Gott oder ist es der Mensch, der sich göttliche Entscheidungen anmaßt.
Sigrun Al-Badri betritt mit ihrem Schaffen eine Bühne, auf der Literatur zur Kunst wird. Diese Eigenschaft verbindet sich mit meiner eigenen Kunstauffassung, dass Kunst nur im aktuellem Bezug zu gesellschaftspolitischen Themen und/oder Ereignissen entstehen kann.
Mit herzlichem Dank! Reli