Was den Bürgern nicht gesagt wird…..

… der Gesundheitsminister redet im TV über die Verbreitung des Corona-Virus. Frau Merkel ruft zum Zusammenhalt auf. Wir hören Ratschläge, wie die Menschen sich selbst schützen können. Der alte Kunstmeister rät: „Einmauern!“

Die Menschen werden nicht in vollem Umfang aufgeklärt: Ansteckung über Tröpchenverbreitung – Niesen – Husten, pp. Aber durch Berührung auch. Verschwiegen wird aber, dass die Viren auch mit dem Wind kommen, in große Höhen emporgetragen und über ganze Landstriche verteilt .

Wir alle kennen das Phänomen, dass unsere Autodächer über Nacht gelb wurden und erfahren später aus den Nachrichten, dass es sich um Wüstensand handelte, der von Afrika bis nach Europa herübergetragen wurde. Wenn Millionen Chinesen in Wuhan niesen und husten…..

Der neue Roman muss heißen: „Sie kamen mit dem Wind!“

Nur keine Panikmache. Oder doch? Ein älterer Herr äußert im TV, dass die Pandemie, denn um eine solche handelt es sich inzwischen, etwa 70 Prozent der Bevölkerung ereilen würde. E r e i l e n. Wer das Wort gebraucht, ist der alte Kunstmeister, der es wissen will.

Herr Spahn, Sie sind zwar ein Minister, doch wem von uns nützt das jetzt?

Wir erleben eine Situation, die uns vor Augen führt, dass ein Atomkrieg überhaupt nicht notwendig ist, um die Bevölkerungszahl zu reduzieren. Das Geld für die Beschaffung der entsprechenden Waffenarsenale hätte eingespart werden können. Beizeiten wäre an die Beschaffung von Billiarden Atemschutzmasken zu denken gewesen. Atemschutzmasken, die auch den Namen verdienen. Wenn jetzt gesagt wird, dass diese hauchdünnen Binden ohnehin nicht wirksam sind, bleibt zu vermuten, dass sie bestenfalls die Tröpfchen als Anhaftungen der Gesprächsfetzen anlässlich einer Operation (vom offenen Gewebe?) fernhalten.

Immerhin legen die Nudelfabriken tüchtig zu. Woher weiß man das? Aus den Nachrichten natürlich. Aus den Nachrichten erfährt man auch, wie schnell die Infektionen zunehmen – und natürlich die Todesrate, die mit ihnen einhergeht.

Ich verstehe auch immer noch nicht, wie die Köche in ihren Sendungen in ihr Essen quasseln, während sie es herstellen. Das Produkt kann sofort weggeschüttet werden, weil es voller Sputum ist. Allein das Wissen um diese Tatsache müsste beim Fernsehzuschauer Ekelgefühle hervorrufen. Das ist auch der Grund, weshalb ich „Kochsendungen“ sofort wegzappe, sobald ich aus Versehen, auf so einen Sender gerutscht bin. Mensch! Halt die Klappe beim Zubereiten von Speisen! Doch das nur am Rande des Unglücks, das uns betroffen hat und macht.

Ja ja ja, Mitleid hilft jetzt überhaupt nicht, vielleicht ein zaghaftes Bedauern. Hat es einen Gerechten erwischt? Ist das Opfer einem Kollateralschaden zuzurechnen? Oder trifft es nur diejenigen, die kräftig bei der Erderwärmung mitgeholfen haben z.B. Mehrfachbucher bei Kreuzfahrttouren, möglichst noch mit Hinflug zum Ablegehafen?

Ich weiß, weshalb die Denkmale – denk mal heißen. Sie auch?

Bleiben Sie gesund und mir gewogen, aber heilen kann ich Sie leider nicht!

Denn noch sind wird – oder wie der Schlachtruf heißt: Dennoch sind wir, aber wielange – noch?

Herzliche Grüße vom alten Kunstmeister

Hartmut Tettweiler Reliwette

Autor: Hartmut Tettweiler Reliwette

Hartmut T. Reliwette, geb. 1943 in Berlin Maler, Bildhauer, Performer, Autor. 70 Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen oder Performances im In- und Ausland realisiert. Zusammenarbeit mit Peter Coryllis, Joseph Beuys, Karl-Heinz Schreiber und anderen zeitgenössischen Kunstschaffenden und Autoren/Schriftstellern. Mehr über Reliwette siehe „Autoren-Info“.