Gefährliche Sandkastenspiele

Es ist allerhöchste Zeit, zwischen Kim Jong – un, dem Präsidenten von Nordkorea , dem Präsidenten von Südkorea, und dem amerikanischen Präsidenten, Donald Trump, zu vermitteln. Nun stellt sich der Verfasser dieser Zeilen zunächst die Frage, weshalb bisher keiner der deutschen Spitzenpolitiker auf diese Idee gekommen ist? Weshalb ist niemand der politischen Spitzenkräfte Willens und in der Lage, die belastende Vergangenheit zwischen dem norkoreanischen, dem südkoreanischen Volk und den Administrativen aus Washington aufzuarbeiten? Zur Erinnerung: Nordkorea und die amerikanisch subventionierten südkoreanischen Machthaber standen sich im sogenannten „Koreakrieg“ gegenüber. Seither trennen die beiden Staaten eine entmilitarisierte Zone. Einen Friedensvertrag zwischen Nordkorea einerseits und Südkorea/ USA andererseits gibt es bis heute nicht. Im Westen ist bekannt, dass der frühere – inzwischen verstorbene – koreanische Präsident einem Atomwaffenverzicht zugestimmt hatte, an den sich sein Sohn als jetziger Präsident  nicht gebunden fühlt.

Was also liegt näher als die Souveränität Nordkoreas anzuerkennen und den Präsidenten dieses Staates aus der Ecke zu nehmen, in die er sich im Laufe der letzten Jahre zurückgezogen hat? Was bewirken Wirtschaftssanktionen in diesem Zusammenhang? Bisher ist anscheinend niemandem aufgefallen, dass mit Druckmitteln wie etwa den Sanktionen auch der Druck in besagter Ecke erhöht wird.

Andererseits müssen die Amerikaner mit ihren diversen Stützpunkten  auf dem Erdenrund anscheinend auf ihrer Aufpasserrolle beharren, ungeachtet dessen, dass sie anderen damit auf der Nase herumtanzen. Unsicherheit und Ängste werden damit geschürt. denn was dem einen billig ist, mag dem anderen sein Recht sein.

Wenn also kein deutscher oder anderer europäischer Politiker sich in dieser Angelegenheit als Vermittler verwendet, biete ich mich als neutraler  Kunstmeister an, eine Versöhnungskonferenz mit Kim Jong – un , dem südkoreanischen Präsidenten und Donald Trump auf neutralem Boden z.B. in einem Schweizer Hotel zu initiieren, wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass sich die drei Herren auf Augenhöhe begegnen möchten. Also, bitte, meine Herren, machen Sie Gebrauch davon. Sie werden staunen, wie einfach das ist, und Spaß wird es auch machen, wenn sich die  Herren beim abendlichen Kegeln freundschaftlich beim Kegelaufstellen behilflich sind, aber das könnte auch ein Automat übernehmen.

Sehr herzliche Grüße an Sie drei Prädidenten!

Ihr alter Kunstmeister Hartmut T. Reliwette

 

Hartmut Tettweiler Reliwette

Autor: Hartmut Tettweiler Reliwette

Hartmut T. Reliwette, geb. 1943 in Berlin Maler, Bildhauer, Performer, Autor. 70 Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen oder Performances im In- und Ausland realisiert. Zusammenarbeit mit Peter Coryllis, Joseph Beuys, Karl-Heinz Schreiber und anderen zeitgenössischen Kunstschaffenden und Autoren/Schriftstellern. Mehr über Reliwette siehe „Autoren-Info“.