Der große Tag

„Trautes Heim – Glück allein“

„Opa Hermann, Opa Hermann!“, Amos kam um die Hausecke geflitzt als sei ein Schwarm Wespen hinter ihm her. Opa Hermann saß auf der kleinen Gartenbank vor seiner Kate und paffte blaue Wölkchen in den Nachmittagshimmel. Er setzte seine Pfeife ab und musterte seinen vor Aufregung keuchenden wollenen Freund: “Na, du Piratenschaf, was hast diesmal ausgefressen?“ „Nix gefressen, aber ich habe meine Linda gefunden“, japste Amos, nun wollen wir endlich heiraten!“ „Nur standesamtlich oder auch kirchlich?“ stichelte Opa Hermann. Übrigens, du musst ein Aufgebot bestellen und Ihr müsst zum Standesamt –warte mal – ja, Standesamt Leer. Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Schafe standesamtlich getraut werden können. Außerdem wird der Schäfer die Linda nicht ohne Weiteres herausrücken. Sie müsste ausgelöst werden!“ „Ausgelöst?“ „Na, du kannst sie ja nicht einfach aus der Herde entführen, das wäre juristisch gesehen der Straftatbestandteil des Diebstahls, und wenn du mit deiner Linda hier aufkreuzt, dann wird man nicht dich bezichtigen sondern mich als juristische Person! Also musst du dem Schäfer die Linda abkaufen. Weißt du, was ein weibliches Schaf kostet, das für Zuchtzwecke geeignet ist?“ „Keine Ahnung“, blökte das Piratenschaf traurig. „Hast du dir das mit der Heirat auch gut überlegt? Du kannst nämlich dann auf deine Piratenfreunde verzichten, oder willst du Linda alleine zurücklassen und wieder mit der Cara Mia davon segeln?“ „Das habe ich mir auch schon überlegt“, sagte Amos kleinlaut. Meine lieben Piraten sind auf und davon. Im Dorf wird erzählt, dass sie vor ihrer Abfahrt das Sparkassengebäude in Leer zertrümmert haben sollen.“

„Neei, neeei, neeei“, Amos, das sind Gerüchte.“ ( Der geneigte Leser weiß es besser!)
Nach einer Weile nahm Opa Hermann den Gesprächsfaden wieder auf:“250.-Euro!“ „Was ist damit“? wollte Amos wissen. „Kostet ein weibliches Schaf mindestens, und wenn es zu Aufzuchtzwecken besonders geeignet ist, das Doppelte. O je , war das ein Jammer!

„Ich könnte Euch hinten auf meiner Landstelle unterbringen!“ Opa Hermanns Kopf geriet ins Wackeln, so sehr wog er seine Bedenken ab. „Allerdings bräuchte ich mich nicht mehr mit dem alten Schiebe-Mäher abzurackern, um das Gras nieder zu halten. Das würdet ihr schon besorgen, gelle? Andererseits müsstet ihr euer eigenes kleines Häuschen haben. Ihr könntet mich dann hin und wieder besuchen?“ Ihr müsstet mir aber versprechen, dass ihr nicht aus der Umfriedung Eures kleinen Reiches ausbüxt, um die Tulpenbestände meiner Nachbarn zu verzehren! Und niemals dürft Ihr Blätter vom Rhododendron essen, auch wenn sie noch so lecker schmecken!“
„Ich bin doch keine Ziege“, empörte sich das Piratenschaf. „Die Blätter vom Rhododendron würden Euch nämlich umbringen“, warnte der alte Bergmann.
„Nein, nein“, versicherte das Piratenschaf, wir essen den Nachbarn weder die Tulpen weg noch andere Blumen, die sie mit der Pflanzschnur ausgerichtet haben. Wir sind doch keine Unmenschen – äh –Schafe!“

Also ließ sich Opa Hermann auf die Suche nach dem Besitzer der Schafherde ein, in der sich die Schafsdame Linda aufhielt und wurde schnell fündig. Es handelte sich um einen Landwirt, der einen mittleren Rinder – Milchbetrieb unterhielt und die Schafzucht nur nebenbei betrieb.
„Ha ha ha“, sagte der Landwirt, nachdem ihm Opa Hermann von der beabsichtigten Hochzeit des Piratenschafes mit einer Schafsdame namens „Linda“ aus seinen Zuchtbeständen erzählt hatte. „Du kannst dat Deer ok kopen, ohne mi son Tüch to vertellen. Dat glöv di keen eenen nich, ha ha ha ha. So,  gev mi 200 Euro oder 250.- Euro, wenn ick di dat Deer bringen sull“
Anders war es, als der Landwirt Linda vor Opa Hermanns Kate ablud und plötzlich die Begrüßung zwischen den beiden, Amos und Linda, mitbekam. Die beiden sprachen bestes Plattdeutsch mit einander.
„Dat gevt nich“, stammelte der Landwirt ein über das andere Mal und „ick glöv dat nich!“
„Linda, Linda“, schrie Amos, und Linda antwortete: “Mein lieber Pirat Amos ! Wie schön ist der Tag heute und unser Wiedersehen!“

Opa Hermann drückte dem Verdutzten drei Geldscheine in die Hand. Dieser vergaß sogar das Nachzählen und suchte stattdessen mit seinem Trecker samt Viehtransport-Anhänger ohne weitere Worte zu verlieren das Weite. „So, nun kommt erst mal rein“, sagte Opa Hermann, „jetzt gibt es für jeden ein Fläschchen Kakao. Später zeige ich Euch dann Eure neue Wohnung, in der ihr eure Hochzeitsnacht verbringen könnt. Ich habe das Häuschen selbst gebaut und mit reichlich Stroh ausgestattet.“

 

 

 

 

Was ist, was wird, was war…

 

„Was ist wird wahr“

 

Opa Hermann wird eines Tages – in Wachs gegossen – jedem Besucher die Hand zur Begrüßung ausstrecken. Das wird aller Voraussicht nach in Paris stattfinden, in dem berühmten Wachsfigurenkabinett „Grevien“. Der Kapitän der „lieben Piraten“ , Hornblewer (mit „e“), wird bei seinem erneuten Besuch auf der Insel Trinidad nicht seinen alten Kumpel, den Gouverneur unter britischer Krone, Sir Jonathan Tadaves vorfinden, stattdessen einen Reichsbürger, der von den deutschen Behörden gesucht wird. Es handelt sich hierbei um den Bezahlprinzen „Prinz Ruppert zu Mehlinghausen und Schaluppe“. Der musste seine Waffen in Deutschland abgeben, obschon er über eine Waffenbesitzkarte verfügt. So hat er den gleichen Fehler wie Ibrahim, der Kanonier der Cara Mia, begangen, nämlich eine frei verfügbare Vorderladerwaffe mit viel zu viel Vogelkacke angereichert, was ihn nach dem Auslösen eines Schusses ebenfalls in eine Zeit-/Raumverschiebung geschleudert hatte.
Eines Tages wird Amos, das Piratenschaf, seine Linda vor dem Standesamt in Leer/ Ostfriesland heiraten, während Ibrahim, der Erste Kanonier der „Cara Mia“, auf den Galapagos-Inseln Vogelkacke kratzen muss, um seinem Schießpulver die richtige „Dröhnung“ zu geben. (Nicht nachmachen Kinder!!) Auf dem Weg in das Karibische Meer rammt die „Cara Mia“ um Haaresbreite (es handelt sich um ein besonders dickes Haar) ein Kreuzfahrtschiff mit 4500 Fahrgästen und 1500 Besatzungsmitgliedern, um an eines der orangefarbenen Rettungsboote zu kommen. Onnen macht in Casablanca einen Motorradführerschein, nachdem er eine erneute Raum-/Zeitverschiebung verursacht hat. Der Rasenmähermann (Kapitel 7 Vers 5) gibt seinen Hand-Schiebemäher in Zahlung und kauft sich einen Aufsitzmäher von Honda. Seit der Zeit saust er täglich 5 Stunden ums Haus. Der Schäfer mit dem Namen „Wollener Erich“ (Kapitel 9 Vers 13) wird sein altes Wohnhaus samt Scheune abfackeln, weil er sich bis zuletzt weigert, die überfällige Stromrechnung zu begleichen und der Gerichtsvollzieher mit Zwangsmaßnahmen droht. Seine alte Klapperkiste hat zu diesem Zeitpunkt bereits den Geist aufgegeben, weil die Pleuellager „ausgelaufen“ sind. Ausgelaufen sein wird die Cara Mia zu diesem Zeitpunkt aus einem Hafen der (heute) Dominikanischen Republik, kurz DomRep, in der alle Hotelgäste eines Viersterne-Hotels mit Armbändchen aus Plastik herumeiern nach dem Motto „all inclusive“.
Der Leithammel „Brutus“ (Kapitel 7 Vers 5) wird zu Hammelfleisch verarbeitet sein noch bevor das Schäferhaus in „ ..-gum“ lichterloh brennt.( In Ostfriesland führt eine Straße durch Orte der Ems entlang, die alle mit „um“ enden wie Ditzum, Jemgum, Critzum, Pewsum und so weiter und so fort, kurz p.p., was auf deutsch „praeemisses praemittendis“ heißt. Oder war das Latein?).
Onnen wird den Motorradführerschein in Casablanca übrigens mit seinem Holzbein aus „Makkaroni“ bezahlen (Kapitel 9 Vers 2 und 3), während sein Widerpart, der farbige Matrose der „Cara Mia“ namens „Brown“, ein Jahr später eine Mitgliedschaft im KU-KLUX-KlAN in Atlanta beantragen wird. (Georgia liegt oberhalb von Florida im Südosten der USA und ist u. a. der Hauptsitz von Coca Cola).

(Also, liebe Leute der geheimen Dienste. Es handelt sich hierbei nicht um einen kaschierten Aufruf der ISIS, und die Kapitelbezeichnungen mit den Versen sind keine Suren aus dem Koran). Dies hier ist Literatur in Form von Satire. Also bitte, woanders nach den Übeltätern suchen, ok? Die Satiriker lieben kleine Wortspielchen. Deshalb werden hier auch Satzanfänge mit „wahrlich, wahrlich, ich sage Euch“ vermieden!
Wenn Ihr also demnächst auf einem Kreuzfahrtschiff völlig sinnlos Schweröl durch den (Schiffs) Schornstein treiben lasst und ein dreieinhalbmastiges Piratenschiff entdeckt, dass Euch um ein (dickes) Haar rammt, dann denkt an die Piratenstory von Amos, Opa Hermann und dem Piratenkapitän Hornblewer, denn eines gilt: „Was ist wird wahr oder prophetisch: was wahr ist wird!“

Euer sehr ergebener

H.T.R.

 

Der große Knall

„Wer schief liegt spottet jeder Beschreibung“

Weihnachten war vorbei, eine Dekorationsbeleuchtung nach der anderen verschwand aus dem Städtebild. In den Hafen war Ruhe eingekehrt. Auf Bitten des Smutje hatte Hornblewer ein riesiges Notstromaggregat heranschaffen lassen, denn die Kochstelle in der Kombüse war ohne Feuerungsmaterial: der abgefaulte Besanmast war längst in handlichen Stücken durch den Schornstein verraucht. Kaltes Essen mochten die lieben Piraten aber nicht. Durch Einnahmen aus Schiffsführungen war genügend Betriebskapital vorhanden, um sich die neue Technik dienstbar zu machen. Leider verbrauchte das Notstromaggregat eine Menge „Futter“, welches die Piraten an der Tankstelle beschaffen und in Kanistern zum Schiff schleppen mussten. Seeleute sind aufgrund ihres „Watschelganges“ schlecht zu Fuß. Aber was tut ein Seeräuber nicht alles für ein warmes Mittagessen?
Der Kapitän der Cara Mia, Hornblewer, hatte seine Mannschaft überdies neu einkleiden lassen, so dass sie in der Öffentlichkeit nicht mehr so auffielen. Tätowiert waren inzwischen auch die Zivilisten der Stadt Leer. Sie fielen mehr auf als die lieben Piraten, denn inzwischen wurden die Tattoos auch farblich gestaltet. Das Zeitalter der Hauttätowierungen war angebrochen! Es gab einmal ein Zeitalter der Aufklärung in Europa, weshalb nicht auch ein Zeitalter der Hauttätowierung? Hornblewer hatte seiner Mannschaft befohlen, die übergroßen Ohrringe aus Ohren und Nasen zu entfernen. Er befürchtete, dass die Leeraner Bevölkerung dem Gesetz der Nachahmung folgend eine geistige Stampede auslösen könnte und er selbst als Verursacher an den Pranger käme.

Wenige Tage nach Weihnachten hörte die Besatzung der Cara Mia vereinzelte Schüsse aus dem Stadtgebiet. Mal waren sie weiter entfernt, mal näher. Deshalb berief Hornblewer eine Mannschaftssitzung ein. Sie fand wie immer im Speiseraum unter Deck statt. Amos, das Piratenschaf, hatte Sonderurlaub erhalten und befand sich nicht unter den Piraten. Amos war über Weihnachten zu Opa Hermann aufs Land gezogen. Außerdem wollte es seine geliebte Linda besuchen, die es auf einem der angrenzenden Weideflächen vermutete.

Hornblewer hatte nur einen einzigen Tagesordnungspunkt zur Beratung vorgegeben, und der bezog sich auf die „Schießerei“ in der Umgebung des Hafengeländes. Er hatte bereits zwei Piraten als Späher ausgeschickt, um Einzelheiten eines vermutetetn Aufstandes oder eines Kriegsgeplänkels in Erfahrung zu bringen. Doch die Kundschafter kehrten ohne greifbare Ergebnisse zurück an Bord.
„Es knallt mal hier – mal dort“, hatten sie berichtet, „es ist derzeit kein Zentrum als Ursache eines Krieges oder einer Revolte auszumachen.“
„Wir verhalten uns ruhig und abwartend“, mahnte Käpten Hornblewer. Soweit wir nicht direkt angegriffen werden, betrachten wir uns als auf neutralem Boden. Allerdings wollen wir Vorbereitungen für den Fall eines Angriffs treffen. Das bedeutet, dass jeder von euch den Zustand seiner Waffen überprüft und vorsorglich seine Schusswaffen lädt. Wer kein Schießpulver mehr vorrätig hat, beschafft sich Pulver für 20 Ladungen beim Ersten Kanonier, Säbel und Entermesser werden geschärft. Ich nehme heute Abend einen Waffenappell ab, sagen wir um 7 Glasen, aber dass mir keiner besoffen erscheint, klar?“ Mit diesen Worten schloss er die Sitzung.
Je näher der Jahreswechsel kam, desto heftiger waren Detonationen hörbar. Sie schienen vermehrt aus südlicher Richtung zu kommen, aber im Grunde knallte es  auch woanders, mal lauter mal leiser. Das ging so weiter bis zum 31. Dezember. Die lieben Piraten hatten sich in der Mensa eingefunden und spielten Mau Mau. Ein Pirat hatte eine Fidel hervor geholt und spielte ein Tanzlied zum Gaudi der anderen. Es lautete „15 Mann auf des toten Mannes Kiste, Jo ho ho und ne Buddel voll Rum“. Bis auf die Mau Mau Spieler hüpften sie auf den Holzplanken herum – mit und ohne Holzbein oder Glasauge. Doch jäh begann ringsumher eine fürchterliche Knallerei, ein Jaulen, Pfeifen und Zischen. Hornblewer kam in die Mensa gestürzt und schrie wirre Befehle in den Raum: „Alle Mann in die Wanten, setzt Segel, hievt Anker, dreht das Schiff steuerbord von der Mole, Luken auf! Kanonen laden, Lunten bereit! „Soll ich auch in die Wanten, Käpten“, schrie Ibrahim, der Erste Kanonier, „oder soll ich das Schiff klarmachen zum Gefecht?“ „ Du doch nicht in die Wanten!“ regte sich Hornblewer auf, “jeder auf seinen Platz!“
O je, war das ein Durcheinander.
Mittlerweile glühte der Nachthimmel von Raketenexplosionen, Kanonenschlägen und Leuchtmitteln. Dichte Rauchschwaden standen über der Stadt.
Und dann geschah es: eine Rakete war in das Vorschiff „eingeschlagen“ und zerbarst mit lautem Knall, rote, grüne und gelbe Explosionsherde auslösend. Das war für Hornblewer zu viel. Er schrie seinen ersten Kanonier an:“ Blödmann, worauf wartest du noch? Feueeeeeer!“
Ibrahim hielt die Lunte in der Hand. Sie zitterte. Er hatte die Kanonen gut geladen mit viel Pulver, dass er selbst gemischt  und mit viel Vogelkacke angereichert hatte – aus selbst gesammelten Beständen.
Im Volksmund nennt man das „Chile-Salpeter.“ Er hielt die Lunte in das Zünddloch. Die Kanone wurde vom Rückschlag quer über das Schiff geschleudert. Sie entlud sich mit einem fürchterlichen Knall. Vorne erschien eine seiner blankgeputzten 8 Pfünder-Kugeln, gefolgt von einem riesigen Feuerschweif. Wo die Kugel einschlug erfuhren weder Ibrahim noch Hornblewer. Auch keiner sonst von den lieben Piraten. Die Cara Mia, die gerade noch am Pier des Leeraner Hafenbeckens geankert hatte, war von einer Sekunde zur anderen von der Bildfläche verschwunden. Kein Teeverkauf, keine Liegegebühren, kein Amos, keine Cara Mia – Alles futsch wie ein surrealer Traum.
Die Leeraner Bevölkerung erfuhr davon nichts. Das getroffene Sparkassengebäude wurde einfach durch eine Neu-Erweiterung ersetzt. Die verantwortlichen Bauherren hätten niemals aus anderen Gründen in diesen Zeiten einen Neubau in Auftrag gegeben!

Was war geschehen? Die Ladung Schwarzpulver, die der 1. Kanonier Ibrahim gemischt und wieder einmal mit zu viel Vogelkacke angereichert hatte, war die Ursache für eine Raum/Zeitverschiebung, welche die Cara Mia samt Besatzung an einen anderen Ort und in eine andere Zeit geschleudert hatte. Unter Wissenschaftlern wird von einem Zeit-Raum-Kontinuum gesprochen. Nun, die lieben Piraten hatten dies nicht das erste Mal erlebt. Wie sollten sie sonst aus dem 18. Jahrhundert in die heutige Zeit und ausgerechnet in die Nordsee gelangt sein?
Der dicke Tenbrat wurde als erster wach. Sein voluminöser Körper hatte das Raum/Zeitkontinuum am besten vertragen. Er fand sich auf dem Fußboden seiner Kombüse liegend wieder. Er schüttelte seinen mächtigen Kopf auf seinem mächtigen Hals. Dann versuchte er das Geschehen der Reihe nach in sein Gedächtnis zu rufen. Er befreite sich von Töpfen und Geschirr und rappelte sich auf. Was hatte der Käpten noch befohlen? „Jeder bleibt an seinem Platz!“
Fluchend mühte sich der beleibte Koch auf und untersuchte zunächst das Unter-, dann auch das Oberdeck. Überall lagen seine besinnungslosen Kumpane herum. Gerade rappelte sich Hornblewer, der Piratenkapitän, hoch. Er stierte wie ein blödes Kalb vor sich hin und brabbelte undefinierbare Laute vor sich hin.
„Aye, Käpten“, krächzte Tenbrat, “melde mich zum Dienst! Soll ich Spiegeleier zubereiten?“
„Gack, gack“, sagte Hornblewer. In seinen Schädel kehrten langsam die Lebensgeister zurück. Er begann zu fluchen: “Hol mir einer die Großmutter aus dem Sack, welch eine Explosion! Wo sind der Schiffsingenieur und der Rudergänger, ich muss die Position bestimmen?“ „Käpten, was ist ein Schiffsingenieur?“ „Frag nicht so blöd, hol den Zimmermann her!“
Der Nebel hatte sich verzogen! Das ¾ Vollschiff, die „Cara Mia“, dümpelte voll aufgetakelt einsam inmitten einer windstillen Wasserwüste.

Ta meta ta physica

„Prophezeiungen wachsen aus Erkenntnissen“

Zu sprechen wäre von der Wissenschaft als allgemeine , allumfassende Disziplin der Erkenntnisse, der Wissenschaft als Begriff. Besser wäre die Erklärung und Aufforderung zugleich: “Schafft Wissen!“ Folgte man diesem Aufruf zur Aktion, wäre daraus abzuleiten, dass dem Wissen das Forschen und Beobachten vorausgeht.

Bereits 384 v. Chr. begann der Philosoph Aristoteles, ein Schüler Platons, mit umfassenden Forschungen der Dinge, die mit dem Planeten Erde in Zusammenhang stehen: der Welt und ihrer Erscheinungen. Der Mensch mit einer Lebenserwartung von ca.70 bis 80 Jahren hat dazu die Möglichkeit, auf Erkenntnisse der Vordenker und Erfinder zurückzugreifen, somit er in die Lage versetzt wird, etwas  Vorgefundenes weiter zu entwickeln oder als Alternative dazu alles selbst herauszufinden. Damit würde „das Rad allerdings millionenfach neu erfunden“ ohne je den Gedanken entwickelt und ausgeführt zu haben, dem Rad ein entsprechendes Getriebe beizugeben, welches die Nutzung  effektiver gestaltet. Als dritte Komponente wäre am Antrieb durch einen Motor zu tüfteln, anstelle sich der organischen Kraft in Form von Muskeln bei Mensch und Tier zu bedienen.

Inhaltlich geht es darum, sich die Welt als vorgefundenes Seiendes mit all ihren Vorzügen und Tücken nutzbar zu machen, ohne den Planeten negativ zu beeinflussen und die Existenz der Menschen aufs Spiel zu setzen.

Wir haben es mit zwei Phänomenen zu tun, nämlich den Naturereignissen, die wir nicht beeinflussen können wie Erdbeben (Tsunamis) , Monsterwellen, Überflutungen, Vulkanausbrüchen, Taifunen, natürlichen Waldbränden oder Hagelkatastrophen, Heuschreckenplagen etc oder Einschläge von Meteoriten.
und
Ereignissen, die durch menschlichen Übermut oder Unverstand hervorgerufen werden wie Erderwärmung durch Ausstoß von Stickoxyden, falsche Methoden der Energiegewinnung, Kriege, Raubbau der Energieressourcen, Monokulturen, Absenkung des Grundwasserspiegels, CO-Verklappung in der Erdkruste, Gasgewinnung durch Sprengung von Gesteinsschichten (fracking), Endlagerung von radioaktiven Abfallprodukten, fahrlässige Verkarstung des Erdreiches z. B. in Höhenlagen, Flussbegradigungen etc.
Die letztgenannten, durch menschlichen Unverstand hervorgerufenen Gefahren für den Menschen, sind längst bekannt. Lobbyistenvertreter  einerseits und Warner andererseits liefern sich seit Jahrzehnten
heftige Wortgefechte und Debatten und versuchen Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen. Gut organisierte Demonstrationen und Aufrufe in sozialen Netzwerken versuchen, die Bürger wachzurütteln und ihr Verhalten zu beeinflussen. Engagierte Schriftsteller , Wissenschaftler und Kunst- und Kulturschaffende ( und einige Religionsvertreter ) erheben ihre „Stimmen.“ Indessen gibt es Gefahren, die durch waghalsige und leichtsinnige Unternehmungen mit unterschiedlicher Motivation die Sicherheit der Erdbevölkerung infrage stellen.

Als seinerzeit der russische Präsident Chrutschow die Konstruktion einer Superatombombe mit 500 Megatonnen Sprengkraft bei „seinem“ führenden Physiker und Chefentwickler in Auftrag gab, verweigerte dieser die Ausführung und begnügte sich mit der Hälfte der Sprengkraft, weil er die Auswirkung der Detonation auf den Planeten  nicht genau vorausberechnen konnte.
Wenn heutzutage Gebäude mit Höhen um 700 Metern oder anvisierter Höhe von 1km in Planung und zur Ausführung kommen, somit sich ein Wettstreit zwischen einzelnen Staaten einstellt nur um des Prestiges wegen, sollten sich Physiker allen Ernstes mit den Gefahren vertraut machen, die solche Bauwerke für den Planeten bedeuten. Die Erdachse hat sich nämlich im Verhältnis zur Ekliptik  bereits um einige Grad verschoben, so dass der Äquator nicht mehr auf dem geografischen Längengrad verläuft, auf dem er Jahrhunderte lang gefunden wurde.

Im Verhältnis der Massen (Erde, Mond und Sonne) können sich insbesondere beim Planeten Erde Veränderungen einstellen sobald Masseverhältnisse auf der Erdkruste verschoben werden. Das physikalische Prinzip, dass Energie nicht verloren geht, findet hierbei keine Anwendung bzw. Gültigkeit, denn wenn  beispielsweise Milliarden Tonnen Erdöl aus der Erdkruste gepumpt und vergast werden, geht ein großer Teil der Masse verloren und wird in Energie umgewandelt.

Wie bei einem leichtgelagerten Rad aus einem Fahrrad, das an den jeweiligen Achsenenden aufgehängt und ausgependelt wird (Schwerpunkt zum Erdmittelpunkt) gibt bei einer Massegleichheit von Felge, Mantel , Schlauch und Speichen das relativ kleine Ventil mit nur wenigen Gramm Gewicht den Ausschlag, das Rad mit dem Ventil nach „unten“ auszupendeln.

Ebenso verhalten sich Massen im Weltraum zueinander:  der massereichste Bereich eines Weltraumkörpers (insbesondere auf der Erdkruste / Hebelwirkung!) pendelt sich zur größeren Bezugsmasse eines benachbarten Himmelskörpers aus (hier die Sonne) wie das Fahrradventil eines pendelnden Fahrradrades zum Erdmittelpunkt.
Drei katastrophale Ereignisse entscheiden über den Fortbestand der Menschheit, Ereignisse, die von Menschenhand beeinflusst werden:

1)Ein Atomkrieg

2)Eine völlige Verschiebung der Erdachse im Verhältnis zur Ekliptik (im   Extremfall: Äquator verläuft durch Nord- und Südpol)

  • 3) Absenkung der Umlaufgeschwindigkeit des Erdkörpers um die Sonne einschließlich
  • 4) Verlassen der gewohnten Umlaufbahn entweder zur Sonne oder von der Sonne weg.

Die fünfte Katastrophe, die sich ereignen könnte, wäre nicht durch menschliches Verhalten hervorgerufen, der Einschlag eines Meteoriten.     Wenn jetzt die menschliche Erkenntnis darin gipfelt, die künstlich hervorgerufenen Zerstörungen künftig zu vermeiden, sich gegenseitig zu helfen, Machtgelüsten zu entsagen, gewissermaßen auf dem „Boden der Realität“ anzukommen und alles daran zu setzen, den uns gegebenen menschlichen Verstand und den Erfindungsreichtum im positiven Sinne zu nutzen, dann wird dem „Kunstwerk Schöpfung“ auch eine Ehre zuteil, die darin gipfelt, es pfleglich zu behandeln anstatt sich hochmütig oder übereifrig-leichtsinnig über die Schöpfung zu stellen.

Aber das ist doch völlig klar!

 

 

 

Unzufrieden und aufgeregt

„ Wen das wahre Maß erschüttert

„Ach je“, entfuhr es Opa Hermann. Er ließ die Tageszeitung sinken und wischte sich mit einer Serviette den verschütteten Kaffee vom Hemd. Nun wäre zu klären, ob das „Ach je“ dem verschütteten Kaffee galt oder der Meldung, die ihm beim morgendlichen Stöbern in der Tageszeitung quer in die Kehle geriet. Das gefährliche Piratenschaf hatte Opa Hermanns emotionale Aufwallung mitgekriegt und war erschrocken aufgesprungen.
„Hast gekleckert, Opa Hermann?“, fragte es vorwitzig. Statt einer Antwort bekam der berentete Bergmann einen Hustenanfall, denn der Kaffee war außer auf sein Hemd zusätzlich in seine Luftröhre geraten.
„Opa Hermann, du sollst doch den Kaffee nicht einatmen“, frotzelte Amos weiter und hielt seine Augenklappe etwas hoch, damit es seinen väterlichen Freund mit beiden Augen begutachten konnte.
„Neeei, neeeei, neeeei,“ polterte Opa Hermann los, „Mutter, nimm mich von die Zeche, ich kann dat Schwatte nich mehr sehn!“ Der letzte Teil des Aufrufes war in waschechtem Ruhrpottdialekt gesprochen.
„So schlimm?“, wollte Amos wissen.
„Blindgänger unter dem Straßenasphalt, Demonstration in Dresden.  Da wird die Bundeskanzlerin beschimpft und der Bundespräsident gleich mit. Und das zur Feier der Wiedervereinigung. Es ist nicht zu fassen!“
„Wogegen demonstrieren die Leute denn?“, wollte das Piratenschaf wissen.
„Das wissen die selber nicht, sie sind einfach unzufrieden und schmeißen alles Mögliche in einen Topf: Ost-Westgefälle, Arbeitslosenzahlen, Flüchtlinge aus Syrien, von denen sie glauben, dass sie ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen. Dabei kann man noch froh sein, dass die Feier nicht in Leipzig stattgefunden hat. Diese Unzufriedenheit berührt ja nicht das Wesentliche, weshalb die Bürger wirklich intervenieren sollten nach dem Motto: „Wir sind das Volk.“
„Was meinst du, Opa Hermann, wir Schafe haben ganz andere Probleme, bei uns geht es buchstäblich um die Wurst, um Schafswurst!“
„Also”, begann Opa Hermann  zu “schwadronieren“, „wie erkläre ich es Dir? Am besten mit der Geschichte vom Boxer. Der hatte rundenlang von seinem Gegner etwas auf die Maske gekriegt. In den Ringpausen versuchte sein Betreuer, ihn mit dem Satz zu motivieren: „Halte durch, der hat dich keinmal getroffen, hau ihn um!“ Das wiederholte sich auch in den nachfolgenden Pausen. Irgendwann sagte der schwer gezeichnete Boxer zu seinem Sekundanten: „Achte doch mal auf den Ringrichter, irgendwer haut mich andauernd in die Schnauze!“ So ist das auch mit
der Pegida und den anderen Rechtsorientierten! Dagegen sind die Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, die noch immer unter dem Straßenpflaster vor sich hin rosten, noch das kleinere Pulverfass, auf dem wir alle leben.“
„Wir haben auf der Cara Mia auch Pulverfässer, mit denen wir leben, aber die liegen unter Deck in der Pulverkammer“, sagte das Piratenschaf, „Ibrahim, unser „Erster Kanonier“, hat den Schlüssel zur Tür, da kommt keiner rein.“
„So viele Pulverfässer, mit denen wir Zivilisten leben müssen, haben zehn Piratensegler nicht an Bord!“ Opa Hermanns Mine hatte sich verfinstert. „Die meisten Bürger sind Einfaltspinsel. So lange sie über genügend Geld verfügen, ein Auto besitzen und einen großen Fernsehapparat ihr Eigen nennen, Schnaps und Tabak in sich „reinpfeifen“ können, ist ihnen alles egal. Dann sind sie im wahrsten Sinne des Wortes zugedröhnt oder wie wir Ruhrpöttler sagen, King of Currywurst, aber wehe wenn der deutsche Michel Amok läuft, dann brennt die Steppe!“
„Reinpfeifen, Opa Hermann?“ „Na klar, musst Dir die Lungen mal anhören…“ „Wenn ich nur daran denke, kriege ich die Krätze!“ Opa Hermann hatte sich in Rage geredet.
„Der Staat macht Gesetze, welche die Stickoxyde eindämmen sollen, die Autofahrer müssen regelmäßig Abgasuntersuchungen an ihren Fahrzeugen vornehmen lassen. Die Trolle merken gar nicht, dass lediglich geprüft wird, ob die Katalysatoren funktionieren und die Werte eingehalten werden, welche die Hersteller (die sich an den gesetzlichen Vorschriften orientieren) vorgegeben haben. Das ist die größte Mogelpackung, der wir bisher aufgesessen sind. Um den Gummiabrieb der Autoreifen kümmert sich auch kein Pegidamitläufer. Von den Kerosinabgasen hunderttausender Flugzeuge, die allgegenwärtig weltweit über uns hinwegbrausen, ist auf den Transparenten nichts zu lesen. Auch nichts von „Spaltprodukten“ der Atombomben, die äußerst nachhaltig für Krebserkrankungen sorgen. Kein Protest gegen die USA, weil sie uns noch immer als Vasallenstaat behandeln. Statt dessen werden wir in Kriege verwickelt, was die meisten Bürger ablehnen. Aus den „Wutbürgern“ müssten „Mutbürger“ werden. Statt dessen werden Schuldige für individuelle Unzufriedenheit gesucht und in den Asylanten schnell gefunden!“
„Und was sollen wir jetzt machen, Opa Hermann?“
„Morgens keine Zeitung lesen und vor allem keinen Kaffee über das Hemd gießen!“
Opa Hermann hatte sich in der Zwischenzeit sein Pfeifchen angesteckt und paffte ein paar Wölkchen in die Küche. Er hatte ganz vergessen, dass er gerade erst das Rauchen „angeprangert“ hatte.

 

 

 

Muffige Gerüche aus den USA

„Und die ganze Welt nimmt Anteil“

„Mij op bed har wi hat – Schiet op bed kreg wi weer“ (Pinkelei auf dem Bett hatten wir – Kacke auf dem Bett kriegen wir wieder). Mit dieser ostfriesischen Lebensweisheit lässt sich sehr wahrscheinlich jede politische Einschätzung beginnen ohne „mit der Wahrheit hinter dem Berg“ zu halten. Nehmen wir den Wahlkampf in den Vereinigten Staaten von Nordamerika zum Anlass, einen Blick auf das aktuelle Tagesgeschehen der US-Amerikaner zu werfen. Wenn es um eine weit geöffnete „Schere“ zwischen „Reichtum“ und „Armut“ geht oder um den Gegensatz zwischen gebildeter Bevölkerung und völlig ungebildeten Bevölkerungsanteilen, finden wir beides in den USA. Angst und Bange mag es den Betrachtern des gegenwärtigen Wahlkampfes zwischen Hillary Clinten und Donald Trump werden, dessen Wahlkampf-Strategen sich nicht scheuen, aus dem Verbündeten, der Bundesrepublik Deutschland, eine „Hochburg des Islamischen Staates“ zu machen, dessen Insignien, die schwarze Flagge, als Fotomontage sowohl auf dem Reichstagsgebäude als auch auf den Türmen von Schloss Neuschwanstein im Winde weht. Solche Menschen dürfen unbesorgt als Trampel geschimpft werden. Außerdem mag sich der Betrachter der amerikanischen Szene in die Zeit des Rezessionskrieges zurückversetzt fühlen, wenn man Bilder von revoltierenden farbigen Bevölkerungsgruppen zur Kenntnis nimmt, die gegen übereifrige weiße Cops demonstrieren, welche ihre Schusswaffen vorschnell gegen einen unbewaffeneten Farbigen eingesetzt hatten, und der seinen Schussverletzungen erlegen ist. Wahrlich kein Einzelfall! Mittlerweile gibt es mehrere tote Polizisten als Gegenreaktion.
Schon zu Zeiten des berühmt-berüchtigten „Billy The Kid“ liefen die meisten männlichen Bewohner in den Towns und Goldgräberlagern mit einem Revolver oder/und einem Repetiergewehr, z. B. einer „Winchester“, durch die Gegend. Das ist bis heute so geblieben, und selbst einem Barack Obama ist es während seiner Amtszeit nicht gelungen, wenigstens vollautomatische Langwaffen für Privatpersonen per Gesetz verbieten zu lassen. Statt dessen gab es Ansätze, sich auf Magazine mit höchstens 4 Patronen Ladekapazität im Kongress zu einigen. Die Anzahl der Magazine, die ein amerikanischer Bürger mit sich führen darf, stand nicht zur Debatte. Weshalb auch? Dann hätte man ja rechnen müssen!
Dabei sind Kurzwaffen wie Pistolen oder Revolver viel gefährlicher, weil sie verborgen mitgeführt werden können. Wen wundert es, dass Polizisten oder Sheriffs bei zum Beispiel Verkehrskontrollen außergewöhnlich nervös reagieren? Das alles ist wenig durchdacht, und allem Anschein nach legen die meisten Amerikaner auch keinen Wert darauf. Wenn sich jemand ein Bild von der Wirkung von Lobbyisteninteressen auf die Gesetzgebung machen möchte, wird auch am vorgenannten Beispiel in den USA fündig. Die Bürger der Bundesrepublik sahen von jeher im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ein nacheiferungswürdiges Vorzeigemodell. Dieser Nachahmeffekt sollte jedoch nicht mit einer gewissen Dankbarkeit für die Errettung der Nachkriegsbevölkerung aus dem Hitlerjoch verwechselt werden. Vielleicht sollten die Deutschen den „Herrn Trump“ in die BRD holen –
falls er im Wahlkampf Frau Clinton wider Erwarten unterliegen sollte
. Diese Aufgabe könnte beispielsweise der „freie“ Sender RTL übernehmen und ihn in die Riege der Comedians aufnehmen, so dass ihm neben Mario Barth gewisse Sendeabläufe, Sendeeinheiten angedient werden könnten. Die Einschaltquoten würden wahrscheinlich in ungeahnte Höhen schnellen, besonders, wenn entsprechende Werbeblöcke das Bild eines Komikers wie Trump abrunden , z. B. ein Spot mit Sägekettenwerbung, wobei die Sägespäne direkt in den geöffneten Mund des Komikers geschleudert werden. Vielleicht könnte man ihn auch in der „Latexwerbung“ einsetzen, indem die „gewisse Tonaufzeichnung“ (seinerzeit aus dem Caravan) im Hintergrund eingespielt wird. Es böten sich auch andere lukrative Aktionen an z. B.
„Trump-Masken“ zu Halloween oder als Nikoläuse. „In der Höhle der Löwen“ könnte Trump Herrn Maischberger davon zu überzeugen versuchen, in die Produktion einzusteigen, vielleicht mit halbe – halbe? Somit müssten wir Deutsche nicht wieder 5 bis 6 Jahre warten, bis eine amerikanische Albernheit auch nach Deutschland exportiert wird.